Dieses Buch beinhaltet die Ausbildung der Militärschüler, die im Auftrag des RLM bei der „Weser“ Flugzeugbau GmbH von 1937 bis 1945 zu Metallflugzeugbauern und Flugzeug-Elektromechanikern ausgebildet wurden. Sie bildeten den Nachwuchs für das technische Unteroffizierskorps der Luftwaffe und gehörten zu den „Flieger-Technischen Vorschulen“, die ab 1936 vom RLM in ganz Deutschland eingerichtet wurden. Die Ausbildung basierte auf einer sogenannten Vollzeiterziehung und umfaßte neben der Berufsausbildung und der Unterbringung in einer Kasernenähnlichen Gemeinschaftsunterkunft eine umfangreiche militärischen Ausbildung, ein sportliches Betätigungsfeld in den verschiedensten Sportarten und eine allgemeinbildende Schulung. Die gesamte technische Ausbildung war dem RLM unterstellt und wurde von einem Bevollmächtigten des RLM geleitet. Einheitliche Ausbildungsrichtlinien für die Lehrwerkstätten und Prüfungskiterien für die Industrie- und Handelskammern gewährleisteten eine einheitliche Ausbildung im gesamten Reichsgebiet.
Franz Herbert Wenz Livres






Mit den vielen abgebildeten alten Ansichten aus vergangenen Jahrzehnten wird dem Leser und Betrachter ein Stück Geschichte der Gemeinde Lemwerder und Berne nähergebracht. Ein Großteil der wiedergegebenen Abbildungen, darunter auch Ansichtskarten die bereits über 100 Jahre alt sind, wurden vom Verfasser in jahrelanger Kleinarbeit zusammengetragen. Der Text wurde aus den im Literaturverzeichnis aufgeführten Schriften oder/und mündlichen Überlieferungen zusammengestellt.
„DEICHSHAUSEN“ - Abbruch des Dorfkerns für den Flugzeugbau der „Weser“ Flugzeugbau GmbH 1936 und Chronik der alten Deichshauser Schule - Zur Erinnerung an den 1936 auf Anordnung des RLM erfolgten Abbruches des Dorfkerns von Deichshausen, den man für die Erweiterung des Lemwerder Flugplatzes benötigte, wurde dieses Buch geschrieben. Die im Flugplatz stehenden Häuser, Bauernhöfe und die 1846 erbaute erste Deichshauser Schule wurden damals für die Erweiterung der Landebahn in Ost-West-Richtung abgerissen.
Dieses Buch enthält die spektakuläre Geschichte des Transportflugzeuges Transall C 160, das durch seine humanitären Einsätze als „Engel der Lüfte“ weltweit bekannt wurden. Neben der Geschichte und Technik dieses Flugzeuges, enthält das Buch auch viele interessante Einsatzberichte von den weltweit geflogenen humanitären Einsätzen, wie z. B. Hilfseinsätze in Äthiopien und die Luftbrückenversorgung Sarajevos.
Die Geschichte des Werkes Berlin-Tempelhof der „Weser“ Flugzeugbau GmbH Bremen erstreckt sich von 1939 bis 1945, während des Zweiten Weltkriegs. Tempelhof war eines der großen Montagewerke des legendären Sturzkampfbombers JU 87, bekannt als „STUKA“. Die Entstehung des Werkes war nicht auf eigene Planung zurückzuführen, sondern resultierte aus den Vorgaben des Reichsluftfahrtministeriums. Aufgrund der Überlastung des Lemwerder Flugzeugwerks, wo Flugzeuge auf offenen Straßen abgestellt werden mussten, wurde die Produktion nach Tempelhof verlagert. 1941 folgte auf Anordnung des RLM die Verlagerung von zwei Dritteln der gesamten JU 87-Fertigung nach Tempelhof, um die Produktion zu sichern. Dies erforderte erhebliche Anstrengungen zur Beschaffung von Fachpersonal, darunter Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus West- und Osteuropa. Trotz zahlreicher Herausforderungen wurden bis Oktober 1944 insgesamt 1.960 JU 87 - STUKA's in Tempelhof gebaut. Danach wurden die Fertigungsstraßen für die Reparatur der Fw 190 und den Neubau der Me 262 sowie des Hubschraubers Fa 223 umgestellt. Eine durchgehend funktionierende Produktion konnte jedoch nicht mehr aufrechterhalten werden.