Ingolf U. Dalferth est un philosophe de la religion dont l'œuvre explore les questions profondes de la foi et de l'existence. Son approche est reconnue pour sa rigueur et sa profondeur intellectuelle. Dalferth examine la relation entre la théologie et la philosophie, offrant des perspectives nouvelles sur les concepts religieux traditionnels. Ses écrits s'adressent aux lecteurs en quête d'une contemplation pénétrante sur l'essence de l'être humain et les vérités spirituelles.
Exploring the interplay between evil and divine belief, the author delves into the Christian concepts of malum as privation, wrongdoing, and lack of faith. The book examines the complexities of theodicy and the argument from freedom, highlighting how individuals turn to God amid experiences of evil. Through a detailed analysis of ancient mythology and biblical traditions, the author uncovers the connections between human suffering and the discovery of God's goodness, justice, and love, offering profound insights into the nature of faith and morality.
The idea of humanity is more controversial today than ever before. Traditionally, answers to the questions about our humanity and 'humanitas' (Cicero) have been sought along five routes: by contrasting the human with the non-human (other animals), with the more than human (the divine), with the inhuman (negative human behaviors), with the superhuman (what humans will become), or with the transhuman (thinking machines). In each case the question at stake and the point of comparison is a different one, and in all those respects the idea of humanity has been defined differently. What makes humans human? What does it mean for humans to live a human life? What is the humanitas for which we ought to strive? This volume discusses key philosophical and theological issues in the current debate, with a particular focus on transhumanism, artificial intelligence, and the ethical challenges facing humanity in our technological culture.
Is it true that insistence on autonomy and diversity weakens social cohesion, or that striving for justice, equity and equality undermines individual freedom? A long tradition has seen the common good as the social order in which individuals and groups can best strive for perfection. Liberal societies insist that this perfecting must not be done at the cost of others or by restricting the right to such a striving only to some and not granting it also to others. However, in a time of growing social and cultural diversity and inequality the traditional tensions between individual freedom and social responsibility have increased to a point where the binding forces of our societies seem to be exhausted. How much individuality and what kinds of diversity are we ready to accept? How much autonomy and diversity are possible without destroying social cohesion and human solidarity? And how much social commonality is necessary to be able to live an autonomous life and do justice to diversity?
Die Reformation war nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine spirituelle Revolution, die durch die befreiende Erkenntnis geprägt war, dass Gott in seiner Schöpfung als Kraft der Veränderung zum Guten gegenwärtig ist. Diese Einsicht führte zu einer existenziellen Neuausrichtung des Lebens an Gottes Gegenwart und zu einer grundlegenden Umgestaltung traditioneller religiöser Denksysteme. Die Reformatoren orientierten alles Denken, Erfahren und Tun kompromisslos an der schöpferischen Präsenz Gottes, was die christliche Lebens- und Denkweise revolutionierte. Das Buch des international anerkannten Systematikers und Religionsphilosophen Ingolf U. Dalferth untersucht, was es bedeutet, Gott theologisch vom Kreuzesgeschehen her zu denken. Es entfaltet den christlichen Monotheismus nicht als ein System der Gewalt gegen Andersdenkende, sondern als eine Lebensform radikaler Freiheit und Liebe, die sich als Resonanz der Gnade Gottes versteht. Diese Perspektive bietet eine tiefere Einsicht in die protestantische Theologie und die transformative Kraft des Glaubens, die den Menschen in seiner Beziehung zu Gott neu definiert.
Die verbreitete Meinung, boses Tun erfordere eine bose Absicht, ist nach Ingolf U. Dalferth eine 'fragwurdige Ubervereinfachung'. Der Primat des Bosen liegt nicht im Wollen, sondern in der Erfahrung des Bosen. Was zahlt, ist das Leiden der Betroffenen. Aber auch dieser Ansatz kann auf Abwege fuhren, wenn Leiden mit Bosem gleichgesetzt wird. An diesem Punkt beginnen die Uberlegungen der Studie. Fur Dalferth ist die entscheidende Frage, ob Leiden in jedem Fall als Boses verstanden werden muss. Seine Uberlegungen veranschaulichen in praziser Sprache die zu Grunde liegenden aktuellen Lebensphanomene an gut verstandlichen Beispielen. Am Ende des Bandes werden Deutungs- und Bewaltigungsstrategien von Leiden und Bosem diskutiert, die den unverzichtbaren Beitrag des christlichem Glaubens zum Umgang mit Leiden und Bosem aufzeigen und auch fur Nichtchristen verstehbar machen. Die Studie ist wahrend des Aufenthalts von Dalferth am Wissenschaftskolleg zu Berlin (2005/2006) entstanden und in ihrer lebenspraktischen Ausrichtung ein hoch zu schatzender Gewinn fur alle Leserinnen und Leser.
Die uberkommenen Formen theologischer Lehre und Ausbildung in Deutschland stehen im Zuge der europaischen Ausbildungsharmonisierung vor folgenreichen Veranderungen mit moglicherweise weit reichenden institutionellen und rechtlichen Folgen fur die theologischen Fakultaten und Fachbereiche. Sollen die gegenwartigen Debatten nicht inhaltsfreie Studienreformspiele bleiben, ist es notig, sich uber Aufgaben und Ziele, Fragestellungen und Verfahren evangelischer Theologie grundsatzlich Gedanken zu machen. Die Studie versucht eine solche systematische Orientierung anhand der Frage, was evangelische Theologie - unabhangig von den spezifischen Orten, an denen sie gelehrt und praktiziert wird - eigentlich evangelisch und zur Theologie macht. Ingolf U. Dalferth versteht evangelische Theologie als Interpretationspraxis der christlichen Kommunikation des Evangeliums, und er beschreibt die zentralen Aufgaben theologischer Interpretation, die evangelische Theologie zu bearbeiten hat, wenn sie das sein will, als das sie sich evangelische Theologie.
Die Untersuchung beleuchtet die essentielle Rolle von Gottesgegenwart im christlichen Glauben und der Praxis. Ingolf U. Dalferth argumentiert, dass Gott nur dann als 'Gott' bezeichnet werden kann, wenn er sich selbst vergegenwärtigt. Ohne seine Präsenz existiert keine andere Wirklichkeit. Die Herausforderung besteht darin, dass Gott uns näher ist als wir uns selbst, was die Wahrnehmung und Verehrung Gottes komplex macht. Die Gedanken von Hölderlin über die Nähe und Unbegreiflichkeit Gottes werden aufgegriffen, um das Spannungsfeld zwischen Transzendenz und Immanenz zu verdeutlichen.
Eine philosophische Studie in theologischer Absicht
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Gegenwart ist keine Eigenschaft von Ereignissen oder des Erlebens von Ereignissen, sondern Teil einer Orientierungsstrategie in den Zeitstrukturen der Lebens- und Ereigniswelt. Zeit gäbe es auch, wenn es uns nicht gäbe. Von der Gegenwart lässt sich das nicht sagen. Zeit gibt es ohne uns, Gegenwart nur mit und durch uns. Und beides nicht ohne die Gegenwart Gottes.