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Heribert Schiedel

    Extreme Rechte in Europa
    Der rechte Rand
    • Der rechte Rand

      • 198pages
      • 7 heures de lecture
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      Die Debatte um die als „Jugendtorheiten“ verharmlosten Kriegsspiele des FPÖ-Obmannes weckt erneut das Interesse am rechtsextremen Milieu. Wer sind diese Leute von damals und in welchem Umfeld leben sie heute? Nach den Verhaftungen und Verurteilungen in den 90er Jahren war es um den militanten Rechtsextremismus in Österreich ruhig geworden. Während sich die einen gemäßigt gaben und die Tarnuniform gegen den Anzug wechselten, tauchten andere in den Untergrund ab. In der Gesellschaft fand ein Rechtsruck statt, Rassismus und Antisemitismus wurden immer normaler: „Stopp der Überfremdung!“ grölen heute nicht mehr nur marodierende Skinheadbanden. Heribert Schiedel beobachtet die Szene seit fast 20 Jahren und legt nun eine umfassende Bestandsaufnahme des heimischen Rechtsextremismus vor. Das Buch liefert Einblicke in die gewaltbereite Neonaziszene, die sich erfolgreich reorganisieren konnte. Schiedel analysiert daneben den parteiförmigen Rechtsextremismus, der allen Krisen und Spaltungen zum Trotz sich eines konstanten Zuspruches erfreut. Schließlich sucht er nach den Ursachen für Rassismus, Antisemitismus und Autoritarismus und diskutiert Gegenstrategien.

      Der rechte Rand
    • Extreme Rechte in Europa

      • 118pages
      • 5 heures de lecture

      Über den Kontinent hallt der antijüdische und antimuslimische Kampfruf „Abendland in Christenhand!“. Doch die stets von Dekadenz und Verderben raunenden Retter des Abendlandes – schon 1933 von Karl Kraus als „Untergangster“ entlarvt – wollen nicht mehr rechtsextrem sein, sondern als Verteidiger von Demokratie und Liberalität gelten. Das Christentum interessiert sie dabei nicht als ethisches System, sondern als homogene und hermetisch abgeschlossene Kultur. Die Feindbilder werden nachjustiert, der alte Rassismus und der noch ältere Antisemitismus modernisiert. Gegen den gemeinsamen Feind rücken rechte Gruppen und Parteien zusammen, die nationalen Gegensätze geraten dabei in den Hintergrund und es droht zumindest in Westeuropa ein geeinter rechter Machtblock. Der Autor zeigt, wie sich im Westen Europas vor allem mit der Hetze gegen Muslime Wahlen gewinnen lassen, während der Rechtsextremismus in Osteuropa nach wie vor auf „Zigeuner“ und „Juden“ zielt. Seine Studie belegt, dass dieser Extremismus hier wie dort im unmittelbaren Wortsinn brandgefährlich ist, da Gewalt gegen Schwache und Fremde überall in Europa rasant zunehmen.

      Extreme Rechte in Europa