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Anneli Schinkel

    Anneli Schinkel est née en Corée et a été abandonnée peu après sa naissance. Sa petite enfance dans un orphelinat coréen a été marquée avant qu'elle ne soit adoptée par un couple allemand à un jeune âge. Elle a grandi à Cologne, en Allemagne, et a ensuite étudié à Tübingen. Son œuvre explore souvent les thèmes de l'identité, de l'appartenance et de la recherche de sa place dans le monde, ses expériences personnelles d'adoption et son bagage culturel s'entremêlant dans son écriture. Elle effectue des voyages réguliers en Corée, enrichissant ainsi sa perspective et sa production littéraire.

    Piercing in Deutschland. Eine historisch-analytische Betrachtung
    Seidentochter
    • Der Brief lag im März im Briefkasten meiner Eltern - ein Wunder, dass er uns noch erreicht hat, er war an unsere alte Adresse in Köln gerichtet, wo wir seit dreizehn Jahren nicht mehr wohnen. Der koreanische Staat ermöglicht dreißig Adoptierten aus der ganzen Welt, ihr Geburtsland kennen zu lernen und sich mit der Kultur des Landes vertraut zu machen - Anneli ist einundzwanzig, als dieser Brief in ihr Leben flattert, und schnell ist klar: sie wird die Einladung annehmen und ihr Geburtsland kennen lernen. Sie wird endlich spüren, wie es ist, einmal äußerlich nicht aufzufallen, Gleiche unter Gleichen zu sein. Und sie wird alles versuchen, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Sie tritt in einer koreanischen Familienshow auf, und dort erzählt sie das Wenige, das sie über die ersten Monate ihres Lebens weiß. Das Unglaubliche passiert: Ihre leiblichen Eltern erkennen sie wieder - sie ist das Kind, das sie jahrelang tot geglaubt hatten. Was nun folgt, ist der manchmal langsame, dann wieder extrem beschleunigte Weg einer Annäherung an eine doch sehr fremde Welt -

      Seidentochter
      3,9
    • Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 106 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch. Abstract: Piercing ist in Deutschland ein aktuelles Thema, das zunehmend in der öffentlichen Wahrnehmung präsent ist, was sich in der Zunahme von Medienberichten und Ausstellungen zeigt. Immer mehr Jugendliche und Erwachsene tragen diesen besonderen Körperschmuck, der längst nicht mehr nur mit Punks oder bestimmten sozialen Gruppen assoziiert wird. Selbst im Einzelhandel ist Piercing weit verbreitet. Trotz des wachsenden Interesses gibt es wenig Literatur zu diesem Thema, das oft im Schatten von Tattoos steht. Erst im Rahmen der Gesundheitsreform erhielt das Piercing die nötige Aufmerksamkeit. Die Autorin untersucht die historische Entwicklung des Piercings in Deutschland seit dem 20. Jahrhundert und dessen Wandel von der Subkultur zum Modeartikel. Sie beleuchtet die Gründe für die Popularität des Piercings und dessen häufige Präsenz in bestimmten Subkulturen. Zudem bietet die Arbeit interessante Einblicke in die sozialpsychologischen und pathologischen Aspekte, insbesondere im Hinblick auf nonverbale Kommunikation, Selbstdarstellung und Körperzeichen. Ein besonderer Fokus liegt auf den pathologischen Aspekten bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung und selbstverletzendem Verhalten, was das Thema besonders relevant und brisant macht

      Piercing in Deutschland. Eine historisch-analytische Betrachtung