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Thomas Raueiser

    Syndizierungsstrategien von Business Angels
    Auswahl von Exitkanälen bei Venture-Capital-Finanzierungen
    • 2007

      Die Business Angels, eine Gruppe vermögender Privatinvestoren, spielen eine zunehmend wichtige Rolle als Finanzierungsquelle für junge, wachstumsorientierte Unternehmen auf der Suche nach Eigenkapital. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten und volatiler Kapitalmärkte agieren sie weniger als Einzelinvestoren, sondern bilden vermehrt Syndikate. Diese Arbeit untersucht das Syndizierungsverhalten von Business Angels sowohl theoretisch als auch empirisch, um Strategien zur Steigerung des gemeinsamen Investitionserfolgs zu entwickeln. Zunächst werden verschiedene syndizierungsrelevante Erklärungsansätze aus der Finanzierungstheorie, Netzwerktheorie und Soziologie systematisiert, um die Beweggründe und die organisatorische Gestaltung der Syndizierung zu beleuchten. Anschließend wird der spezifische Syndizierungsprozess in Fallstudien mit erfahrenen Business Angels analysiert. Auf Basis der Ergebnisse werden strategische Optionen für Partnerwahl, Rollenverteilung im Syndikat und organisatorische Modelle der Partnerschaft erörtert und ökonomisch bewertet. Abschließend wird eine mehrstufige Entscheidungsmatrix entwickelt, die es Business Angels ermöglicht, den Syndizierungsprozess systematisch zu planen und geeignete Konstellationen für ihren individuellen Kontext auszuwählen.

      Syndizierungsstrategien von Business Angels
    • 1999

      Inhaltsangabe:Einleitung: In der letzten Dekade hat sich in Deutschland venture capital als geeignete Eigenkapitalfinanzierungsform entwickelt, die aufgrund besonderer Eigenschaften im Vergleich zu alternativen Eigenkapitalfinanzierungen speziell für junge Wachstumsunter-nehmen sehr vorteilhaft ist. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Venture-capital-Finan-zierung ist der flexible und renditeträchtige Ausstieg - der sog. Exit - durch die Veräußerung der Gesellschaftsanteile. Diesbezüglich wird die Organisation von funktionsfähigen Exitkanälen als Motor für einen liquiden Venture-capital-Markt angesehen, weil einerseits gebundenes venture capital effizienter umgesetzt werden kann und andererseits zusätzliche Anreize für Kapitalgeber geschaffen werden, neues Kapital dem Investitionszyklus zu-zuführen. In Anbetracht gesellschafts- wie steuerrechtlicher Restriktionen, struktureller und mentaler Hindernisse haben die Exitkanäle auf dem deutschen Venture-capital-Markt allerdings in den letzten Jahren im Vergleich zu ihren Pendants in den USA und in Europa erhebliche Schwachstellen in quantitativer und qualitativer Hinsicht aufgezeigt. So waren die fehlenden Renditeaussichten sowie die mangelnde Fungibilität der Beteiligungsanteile in der Vergangenheit ausschlaggebend für die schwache Entwicklung des Venture-capital-Marktes in Deutschland. Durch die Errichtung spezieller Börsensegmente für innovative, technologieorientierte Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene sowie Verbesserungen der rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen hat sich die Situation der Exitmöglichkeiten in der jüngsten Vergangenheit merklich verbessert. Die Belebung des Venture-capital-Exits spiegelt sich auch in der quantitativen Zunahme des Exitvolumens wider. Angesichts der qualitativen Verbesserung der Exitkanäle sowie der quantitativen Zunahme des Exitvolumens hat die Wahl über die Folgefinanzierung sowohl für die Kapitalgeber als auch für den Kapitalnehmer eine neue Dimension erreicht, die auf beiden Seiten komplexere Fragestellungen aufwirft und folglich einer kritischen Analyse bedarf. Vor dem Hintergrund dieses skizzierten Szenarios ist es Ziel dieser Arbeit, die Entscheidung über die Auswahl der Exitkanäle bei einer Venture-capital-Finanzierung näher zu beleuchten. Dabei wird der Versuch unternommen, die in der Literatur kaum problematisierte und in der Praxis vielfach ohne nähere Prüfung getroffene Exitentscheidung unter Einbindung eines [ ]

      Auswahl von Exitkanälen bei Venture-Capital-Finanzierungen