This volume presents the first comprehensive generative account of the historical syntax of German. Leading scholars in the field survey a range of topics and offer new insights into multiple central aspects of clause structure and word order, including verb placement, adverbial connectives, pronominal syntax, and information-structural factors.
This book represents the first comprehensive overview over the history of negation in German. It addresses both the development of the negation particles as well as the diachrony of indefinites in the scope of negation and the phenomenon of Negative Concord. Being based on a corpus study of several Old and Middle High German texts, it comprises a wealth of historical examples with additional comparison to Modern Standard German and dialects, as well as crosslinguistic data from a variety of languages. The findings are placed in the context of typological research and are analysed in terms of current syntactic and semantic theory of negation arguing for an unchanged underlying syntactic structure, with changes in the lexical filling of NegP and in the lexical features of indefinites resulting in crucial changes in the syntactic patterns of negation. This book is of interest to scholars of German linguistics, historical linguists, as well as anyone working in the field of negation.
Sprachgeschichte ist als sprachreflexiver Lerngegenstand fest in den Lehrplänen verankert. Die Autorinnen des Bandes zeigen, wie die curricularen Forderungen nach einer kompetenzorientierten Thematisierung von Sprachgeschichte und Sprachwandel schülernah umgesetzt werden können. Hierfür werden neuere Ansätze in der Sprachgeschichtsforschung ebenso fundiert wie allgemeinverständlich zusammengefasst und anschließend für den Schulgebrauch aufbereitet. Dabei wird eine Brücke geschlagen von historischem Sprachwandel bis zu aktuellen Varietäten und Veränderungstendenzen unserer Sprache.
Dieser Band stellt die Entwicklung und Variation der Vergleichskonstruktionen basierend auf Korpusuntersuchungen zu allen historischen Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch, frühes Neuhochdeutsch) sowie neuen Dialekterhebungen zu nieder-, mittel- und oberdeutschen Varietäten erstmals umfassend mit zahlreichen Belegen, quantitativen Übersichten sowie Karten dar. Dabei zeigt sich eine gestufte, zyklisch ablaufende und gerichtete syntaktisch-semantische Distributionsverschiebung der Vergleichspartikeln von Äquativvergleichen (‚Vergleichen der Gleichheit‘) zu Komparativvergleichen (‚Vergleichen der Ungleichheit‘): der Komparativzyklus. Dieser wird - ebenso wie eine Reihe spezifischer Grammatikalisierungspfade - auch sprachvergleichend nachgewiesen und aus dem Zusammenwirken von Ökonomieprinzipien in Lexikon, Syntax und Semantik erklärt. Die diachronen und dialektalen Daten werfen zudem neues Licht auf zentrale syntaktische Fragestellungen wie die Position der Vergleichspartikeln, die Anbindung des Vergleichs an den Restsatz oder den Status von Phrasen- und Satzvergleichen. Damit ist der Band von Interesse für Sprachhistoriker, Dialektologen, Typologen, Semantiker und Syntaktiker.