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Albert Göschl

    Metalyrik
    Die Logik des essayistischen Gedankens
    • 2016

      Die Logik des essayistischen Gedankens

      Zur Analyse der italienischen Essayistik zwischen Fin de Siècle und Zweitem Weltkrieg vor dem Hintergrund der Gattungsgeschichte

      • 345pages
      • 13 heures de lecture

      Die Logik des essayistischen Gedankens analysiert die Wege ästhetisch vermittelten freien Denkens zwischen Jahrhundertwende und Zweitem Weltkrieg anhand der paradigmatischen Textform des literarischen Essays – eine Gattung, welche die Widersprüche zwischen Wissenschaft und Literatur, Logik und Ästhetik, Wirklichkeit und Wahrheit in sich vereint. Um die originäre Denkbewegung dieser Form der Reflexionsprosa nachzuzeichnen, entwickelt die vorliegende Studie Kategorien und Analyseinstrumente zur Interpretation des Essayistischen im Sinne einer selbstständigen Poetik mit selbstreflektiertem Ausdruckswillen. Dabei wird nicht nur auf die Möglichkeit struktureller Binnendifferenzierung hingewiesen, sondern auch die Entstehung der essayistischen Poetik vor dem Hintergrund philosophischer Ideengeschichte beleuchtet. Anhand beispielhafter Einzelinterpretationen werden die entwickelten Kategorien veranschaulicht und die Beziehungen zwischen den bedeutendsten italienischen Essayisten aufgezeigt.

      Die Logik des essayistischen Gedankens
    • 2009

      Metalyrik

      Zur poetologischen Selbstdarstellung der italienischen Dichtung im 20. Jahrhundert

      • 134pages
      • 5 heures de lecture

      Metalyrik bezeichnet einen besonderen Modus des poetischen Ausdrucks, der seit Anbeginn lyrischen Schaffens die Dichtung als poetologische Konstante begleitet. Insbesondere im 20. Jahrhundert wird die Metalyrik als autoreferentielle Poesie zu einem nicht mehr wegzudenkenden Element der Literatur. Die vorliegende Arbeit untersucht zunächst anhand einer sprachlogischen Systematik der „metalyrischen Aussage“ die bis dato noch wenig beleuchtete metapoetische Produktion Italiens, die an Reichtum kaum zu übertreffen ist. - Die weiteren Analysen zur indirekt vermittelten Metalyrik gehen von konventionalisierten Metaphernfeldern aus, die schon vor dem Novecento als kennzeichnend für diesen Modus betrachtet werden können. Die Vielzahl einzelner Metaphernbereiche lässt sich dabei auf vier Grundpositionen lyrischer Selbstdarstellung zurückführen. Von D’Annunzio bis Zanzotto spannt sich der Bogen der Untersuchung und zeigt so anhand der Autoren die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Entwicklung eines selbstreferentiellen literarischen Systems.

      Metalyrik