Das vorliegende Buch verfolgt zwei Ziele, die jeweils ineinander übergreifen. Zum einen soll anhand eines statistischen Testverfahrens die Übertragbarkeit von gängigen Studien zur Schuldenstruktur auf einen in dieser Form einzigartigen Datensatz von deutschen Mittelständlern überprüft werden. In diesem Kontext ist der Fokus insbesondere auf folgende Fragestellung gelegt: Welche Art von Unternehmen entscheidet sich für einen Bankkredit und welche für die Fremdfinanzierung über den Kapitalmarkt?. Zum anderen wird mit Hilfe dieser Testergebnisse die Vermögens-, Ertrags- und Finanzkraft der Emittenten mit der von ähnlichen Nicht-Emittenten verglichen, um die nachfolgende Hypothese zu überprüfen: Was unterscheidet die Emittenten von Mittelstandsanleihen von vergleichbaren nicht-Emittenten? Des Weiteren widmet sich das Buch detailliert dem Thema Mittelstandsanleihen. Neben Begriffsklärungen und der Beschreibung des Marktumfeldes erfolgt eine ausführliche Diskussion über die Vorzüge und Nachteile dieser Finanzierungsform. Abschließend findet eine empirische Analyse der bereits erwähnten Fragestellungen statt.
Simon Scholl Livres


In der vorliegenden Arbeit wurde mit dem PAZ-Verfahren ein neues Fertigungsverfahren zur kontinuierlichen Herstellung von endlosfaserverstärkten Rohren entwickelt. Durch einen nachgeschalten Umformprozess wurde zudem die Herstellung endlosfaserverstärkter Profile ermöglicht. Das Verfahren kombiniert mit der Pultrusion und der Wickeltechnik zwei bewährte Verarbeitungsverfahren der Faserverbundtechnik. Entscheidend für einen wirtschaftlichen Gesamtprozess ist jedoch ein geeignetes Konzept zur Konsolidierung von Faser und Matrix und zum Verschweißen der Einzelschichten. Realisiert wurde dies im PAZ-Verfahren durch die Imprägnierung der Fasern im eigentlichen Rohrherstellungsprozess. Das Rohr wird an der Außenseite aufgeschmolzen und durch einen innenliegenden, konischen Aufweitdorn der erforderliche Tränkdruck aufgebracht. Dies garantiert eine Straffung der Fasern und verhindert Ondulationen. Die erforderliche Energie zum Aufschmelzen der Matrix wird dem Rohr von außen über ein beheiztes Werkzeug zugeführt. Zusätzlich wird in den Ringkanal zwischen Werkzeug und bewickeltem Kernrohr Thermoplastschmelze eingebracht. Dies gewährleistet eine gute Wärmeübertragung und verhindert gleichzeitig die Zufuhr von Sauerstoff und damit die Oxidation der Matrix. Damit das PAZ-Rohr nach dem Verlassen nicht kollabiert, ist dem beheizten Aufweitdorn ein gekühlter Kalibrierdorn nachgeschaltet.