Feldpostbriefe aus dem Russlandfeldzug 1941
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Warum der Staat seine Zusagen für Beamte nicht einhalten kann und warum uns das alle angeht
Richter, Lehrer, Polizisten und Soldaten haben im aktiven Dienst zwar nicht unbedingt ein hohes Netto-Einkommen. Doch während vielen Rentnern Altersarmut droht, ist das weitere Auskommen der Staatsdiener im Ruhestand gesichert. Dabei werden ihre Ansprüche in den nächsten Jahren geradezu explodieren. Bis 2040 kosten sie die Steuerzahler die unvorstellbare Summe von rund einer Billion Euro. Die Finanzkrise ist nichts dagegen! Doch während die Politik bis hin zum »Ehrensold« des Bundespräsidenten für den eigenen Ruhestand prächtig vorsorgt, haben Bund, Länder und Kommunen für ihre Staatsdiener keine oder nur eine völlig unzureichende Vorsorge getroffen hat. Schlimmer noch: Pensionen werden weiter durch neue Staatsschulden finanziert - auf Kosten nachwachsender Generationen. Hier sind Reformen dringend nötig. Scheut die Politik davor zurück, werden sich Deutschlands Ruhestandsbeamte auf große Einbußen einstellen müssen.
Feldpostbriefe aus Stalingrad 1942-43
2012 jährt sich eine Schlacht zum siebzigsten Mal, die wohl zu Recht als Synonym für das Schrecken des 2. Weltkrieges gilt: Stalingrad. Der Historiker Christoph Birnbaum lässt die wahren Protagonisten dieser Schlacht zu Wort kommen. Er analysiert in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation in Berlin die Feldpostbriefe der in Stalingrad eingeschlossenen und vergleicht ihre private Perspektive mit der offiziellen Sichtweise des Oberkommandos sowie dem tatsächlichen Schlachtverlauf. Auf diese Weise erlebt der Leser die trotz aller Widrigkeiten anhaltende Siegeszuversicht ebenso mit wie die Todesangst und das Heimweh der Soldaten im Kessel von Stalingrad.