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Hubert Jurasek

    Unbeugsam für Österreich
    • Unbeugsam für Österreich

      Eine Lebensgeschichte

      • 71pages
      • 3 heures de lecture

      Unbeugsam für Österreich – ein passendes Motto für den 91-jährigen Dr. iur. Hubert Jurasek, der alles erlebt und erlitten hat, was man in der frühen Republik Österreich durchleben konnte. Nach der Grundschule kam der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Gymnasiast in Kontakt mit patriotischen Jugendorganisationen des autoritären Ständestaates. Mit dem Anschluss 1938 verwandelte sich das Spiel in einen verzweifelten Widerstand. Jurasek geriet in die Fänge der Gestapo und verbrachte Monate in Haft, bis Hitlers Angriffskrieg ihm einen fragwürdigen Ausweg bot: als Sanitätsgefreiter überlebte er den Russlandfeldzug. Ohne Rotkreuzarmbinde, da die Russen zuerst auf die Sanitäter schossen, aber mit einem „Arztkoffer“ als letzte Hoffnung für verwundete Soldaten und Russen. Im Frühjahr 1945 an der „Heimatfront“ eingesetzt, geriet er in die letzten Gefechte um Wien, bevor ihm die Flucht ins Mühlviertel gelang, wo er von den Amerikanern an die Russen ausgeliefert wurde. Nach seiner Rückkehr im September 1945 studierte er Jus und trat der österreichischen Studentenverbindung K.Ö. St. V. Rudolfina bei. Es folgte eine erfolgreiche Karriere bei der Staatspolizei und im Verwaltungsgerichtshof. Dr. Hubert Jurasek war jahrelang Obmann und ist Ehrenmitglied sowie Bundesobmann-Stellvertreter der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich.

      Unbeugsam für Österreich