Blick ins Buch >> „http://verlag. sandstein. de/reader/98-055_SchlossDoberlug“ Schloss Doberlug – die 'sächsische Perle Brandenburgs'. Erstmals wird die Bau- und Nutzungsgeschichte des letzten sächsischen Renaissanceschlosses umfassend vorgestellt. Keimzelle des Schlosses war das Abtshaus des Klosters Dobrilugk, des ältesten Zisterzienserklosters zwischen Elbe und Oder. Sein heutiges Gepräge erhielt der vor allem als Jagdschloss genutzte Bau unter Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg, der auch die sich anschließende Planstadt Doberlug gründete. Schloss, Klosterkirche und Planstadt bilden ein architektonisches Ensemble, das weit über Brandenburg hinaus seinesgleichen sucht. 2014 wird das aufwendig sanierte Schloss 'wachgeküsst' und mit der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung 'Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft' der Öffentlichkeit übergeben.
Stefanie Leibetseder Ordre des livres


- 2013
- 2013
Johann Paul Egell (1691 – 1752)
- 175pages
- 7 heures de lecture
Der kurpfälzische Hofbildhauer Paul Egell (1691– 1752) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern Deutschlands im 18. Jahrhunderts. Wie kein anderer Bildhauer der Zeit markiert sein Werk den Paradigmenwechsel zwischen den italienisch geprägten Traditionen des Barock und der französisch geprägten Formensprache des Rokoko. Das Buch spürt anhand exemplarischer Werke erstmals den Entstehungsbedingungen von Egells Werk nach. Im Mittelpunkt stehen sein Beitrag zum Nymphenbad des Dresdner Zwingers sowie die Skulpturen und Stuckaturen, die er für die kurpfälzische Residenz in Mannheim schuf. Es wird die ikonografische Tradition untersucht, in der sich Egell bewegte, und aufgezeigt, dass dessen Schaffen bereits sehr früh die Kunst der Régence in Frankreich rezipierte. Damit wird zum einen die Grundlage für eine differenziertere Einschätzung von Egells Œuvre gelegt, zum anderen werden Anregungen für die Auseinandersetzung mit anderen Bildhauern des deutschen Rokoko gegeben.