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Anna Dargiewicz

    1 janvier 1974
    Fremde Elemente in Wortbildungen des Deutschen
    Hybridbildungen und ihre Rezeption unter den deutschen Muttersprachlern
    Wende? Wenden! – Linguistische Annäherungen
    • Wir leben in einer Zeit des Wandels, in der Krisen, Konflikte, Kriege, der Fortschritt der Zivilisation und neue Technologien die Welt verändern. In der Sprachwissenschaft lassen sich markante Wendepunkte beobachten, darunter die Abkehr von der strukturalistischen Sprachbetrachtung hin zur kognitiven Sprachauffassung. Diese Entwicklung führte zur Entstehung neuer linguistischer Teildisziplinen, die das sprachliche Handeln des Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen, wie z. B. Sozio-, Ethno-, Psycho-, Diskurs- und Ökolinguistik. Die vorliegenden Beiträge bieten aufschlussreiche Erkenntnisse und Forschungsperspektiven sowie neue Fragestellungen und Herangehensweisen an das Phänomen der Wende aus linguistischer Sicht.

      Wende? Wenden! – Linguistische Annäherungen
    • Das Buch ergänzt die Monographie der Autorin über das Phänomen der Hybridbildungen im Gegenwartsdeutschen, in der sie sich dem systematisch-linguistischen Aspekt dieses Phänomens widmete. Hier nun werden die linguistischen Untersuchungen zu sprachlichen Phänomenen aus sozialer Perspektive betrachtet, denn Sprache funktioniert nicht von den Menschen isoliert. Sie wird von ihnen entwickelt und an die bestehenden Verhältnisse angepasst. Die zu diesem Zweck durchgeführte Befragung veranschaulicht, dass die meisten zur Untersuchung ausgewählten deutschen Muttersprachler nicht zu der Gruppe der leidenschaftlichen Sprachpuristen gehören. Vielmehr verstehen sie die Entwicklung der Sprache, die wesentlich vom fremdsprachigen Einfluss angetrieben wird, als einen unaufhaltsamen und kommunikationsfördernden Prozess. Die mit Hilfe des anonymen Fragebogens befragten Personen stehen in überwiegender Zahl den fremden Einflüssen auf die deutsche Sprache offen gegenüber, sofern diese das Verständnis der Äußerung nicht beeinträchtigen.

      Hybridbildungen und ihre Rezeption unter den deutschen Muttersprachlern
    • Fremde Elemente in Wortbildungen des Deutschen

      Zu Hybridbildungen in der deutschen Gegenwartssprache am Beispiel einer raumgebundenen Untersuchung in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

      • 416pages
      • 15 heures de lecture

      Das Ziel dieser Studie ist die Erforschung des Phänomens der Hybridbildungen in der deutschen Gegenwartssprache. Die anhand des selbstständig erstellten Modells durchgeführte Analyse weist auf die Vielfalt der hybriden Wortbildungen im Gegenwartsdeutschen hin und bestätigt, dass der Anteil fremder Wortbildungselemente an den Wortbildungen des Deutschen eine offenkundige und unbestreitbare Tatsache ist. Die Vielfalt der fremd-indigenen und indigen-fremden Wortkonstellationen, die im Rahmen der Hybridbildung im Deutschen entstehen, sowie der in den Prozess der Wortbildung einbezogenen, aus unterschiedlichen Sprachen stammenden Einheiten bietet eine stichhaltige Grundlage dafür behaupten zu können, dass der Aufbau der Hybridbildungen eine erhöhte Flexibilität und Kreativität im Umgang mit dem exogenen Sprachmaterial zeigt. Das in der deutschen Gegenwartssprache präsente Hybridbildungsphänomen wird am Beispiel einer sich auf die Ansätze der Linguistic-landscape-Forschung stützenden raumgebundenen Untersuchung in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald expliziert.

      Fremde Elemente in Wortbildungen des Deutschen