Bettina Kleiner Ordre des livres





- 2024
- 2018
Wie und inwiefern können literarische Texte dazu beitragen, Aspekte der Bildungs- und Erziehungswirklichkeit zu erhellen? Worin bestehen ihre anregenden und irritierenden Potenziale für die Erziehungswissenschaft? Die Beiträger*innen des Bandes setzen sich mit aktuellen Romanen auseinander und entwickeln bildungs-, geschlechter- und adoleszenztheoretische Perspektiven auf Phänomene der Erziehung, Adoleszenz und der intergenerationalen Bewältigung von Flucht- bzw. Migrationsprozessen. Dabei zeigen sich nicht nur verschiedene erziehungswissenschaftliche Lesarten von Texten, sondern auch eine Bandbreite theoretischer Potenziale von Literatur.
- 2015
LGBT* Jugendliche werden bisher auch in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung vorrangig als Andere homophober und heteronormativer Diskurse wahrgenommen. Wie erleben sie selbst den Schulalltag und welche Handlungsmöglichkeiten entwickeln sie dort? Auf der Grundlage der Subjekttheorie Judith Butlers und der Bildungstheorie Hans-Christoph Kollers stellt die Autorin Differenzerfahrungen, widerständige Umgangsweisen damit sowie Bildungsprozesse dieser Jugendlichen in den Mittelpunkt.
- 2013
(Re-)Produktion von Ungleichheiten im Schulalltag
Judith Butlers Konzept der Subjektivation in der erziehungswissenschaftlichen Forschung
Die Frage nach der Reproduktion sozialer Ungleichheiten im Schulalltag ist ein Dauerbrenner erziehungswissenschaftlicher Debatten. Judith Butlers Konzept der Subjektivation ist eine fruchtbare Ressource für Auseinandersetzungen mit dieser Frage, weil es neben den Effekten von symbolisch-diskursiven Differenzordnungen auch widerständige Handlungsmöglichkeiten fokussiert. Die Beiträge entfalten theoretische, methodologische und empirische Überlegungen, die sich innerhalb der erziehungswissenschaftlichen Forschung auf Butlers Konzept der Subjektivation stützen.