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Hamed Eshrat

    Alman
    Die Superkäfer
    Venustransit
    Coming of H
    • Coming of H

      • 176pages
      • 7 heures de lecture

      Westdeutsche Provinz Ende der 1990er-Jahre. Zwischen Skaten in urbanen Bauruinen, Kiffen, Sprayen und Oberstufe stolpert der junge Hamed aufs Abitur und das Erwachsenwerden zu. Provinzjugend, das volle Programm: Hamed erlebt die erste Liebe, bastelt an seiner Zeichnerzukunft und bangt um seinen besten Freund, der nach etlichen Drogenexperimenten beim berüchtigten „H“ angekommen ist. Währenddessen merkt er kaum, wie seine Familie auseinanderbricht. Mit virtuosem Strich, subtilem Humor und viel Gespür für seine Figuren erzählt Eshrat in „Coming of H“ vom Aufwachsen in der deutschen Provinz. „... für die europäische Comicszene ist Hamed Eshrat kein Neuling, hier nun greift er auf (Auto-)Biografisches zurück – die frühe Kindheit im Iran, der Weg nach Deutschland, das Scheitern des Vaters in diesem neuen Leben.“ Brigitte Helbling in der Laudatio des Comicbuchpreises der Berthold Leibinger Stiftung

      Coming of H
      3,6
    • Abends in Alis Kiez-Späti, wenn das Spiel läuft und Ben im Kreise seiner Freunde ist, scheint die Welt in Ordnung, aber an allen anderen Fronten muss der junge Berliner Rückschläge einstecken. Bens IT-Job ist eine Sackgasse, seine eigentliche Leidenschaft, das Zeichnen, bereitet ihm auch keine Freude mehr und wegen seiner chronisch trüben Laune hat seine Freundin das Weite gesucht. Wie der ewig gestrafte Sisyphos, der in jedem von Bens Bildern auftaucht, müht er sich mit seinem ziellosen Alltag ab, bis jede Pore seines Körpers nach Veränderung schreit. Aber sich selbst neu zu erfinden, ist selbst in Berlin, wo die Inspiration an jeder Ecke wartet, keine leichte Aufgabe. Mit viel Selbstironie und einem virtuosen Strich erzählt der deutsch-iranische Zeichner Hamed Eshrat in seinem Deutschland-Debüt eine charmante, beinah alltägliche Großstadtgeschichte, die nicht nur wegen plattensammelnder Kiezhelden und gebrochener Herzen an Nick Hornbys High Fidelity erinnert. Zeitgleich ist Eshrats Venustransit ein elegantes Portrait des modernen Berlins, das zwischen Easyjet-Touristen und Gentrifizierung um seine Freiräume kämpft.

      Venustransit
      3,6
    • Alman

      • 128pages
      • 5 heures de lecture

      Hamed ist Comiczeichner und zweifacher Familienvater. Als er seinen Geldbeutel samt Ausweis verliert, geht er noch einmal die Orte ab, an denen er am Vortag war, in der Hoffnung, ihn wiederzufinden. Der verlorene Personalausweis ist Ausgangspunkt für eine Reihe von existenziellen Fragen: Seine Kinder sind deutsch, aber ist seine Familie hier noch willkommen? Was sind seine Erfahrungen mit Rassismus und wohin steuert unser Land angesichts der Popularität rechtsextremer Meinungen? Die Fragen zu Heimat, Herkunft, Zugehörigkeit und Ausgrenzung lassen Hamed nicht mehr los. In Gesprächen mit Menschen aus seinem Umfeld sucht er Rat. Im Hintergrund schwingen dabei die größeren Zusammenhänge mit, etwa Demografie, Kriminalität, soziale Ungleichheit, das Bildungssystem oder der Klimawandel. Eine aktuelle, autofiktionale Bestandsaufnahme eines Deutschen mit Migrationserfahrung. Hamed Eshrat beschreibt die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft mit Herz, Fantasie und Humor.

      Alman