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Diana Kinnert

    16 février 1991
    Die Achtsamkeitsfalle
    Für die Zukunft seh' ich schwarz
    Die neue Einsamkeit
    • Einsamkeit breitet sich zunehmend in unserer Gesellschaft aus, die Konsum und Flexibilität über Intimität und Verbindlichkeit stellt. Alte Strukturen zerfallen, während die Jungen in eine entwurzelte Zukunft hasten und die Alten zurückgelassen werden. In Deutschland fühlen sich 14 Millionen Menschen einsam, und seit Corona ist soziale Isolation zum globalen Status quo geworden. Experten warnen vor einer Epidemie der Einsamkeit, die durch Digitalisierung und Globalisierung verstärkt wird und bislang wenig erforscht ist. Die Folgen sind gravierend: Gesellschaften zerfallen, Radikalismus gewinnt an Boden und bedroht die Demokratie. Der Diskurs über die neue Einsamkeit ist notwendig, um zu hinterfragen, ob unsere kapitalistisch geprägte Gesellschaft dem sozialen Wesen Mensch gerecht wird. Es gilt, Wege zu finden, Individualität und gemeinschaftliches Miteinander zu vereinen. Die Zukunft unserer Gesellschaft steht auf der Kippe. In Deutschland leben 41% der Haushalte allein, 30% davon sind armutsgefährdet. Zudem fühlen sich 25% der Jugendlichen einsam. Einsamkeit ist ein unsichtbares, aber ernstzunehmendes Gefühl, das erhebliche gesundheitliche Folgen hat.

      Die neue Einsamkeit
      3,4
    • Jetzt ist die Zeit für moderne konservative Politik. Diana Kinnert entspricht nicht dem Bild des klassischen CDU-Mitglieds – und doch ist sie bei den Christdemokraten aktiv, seit sie 17 Jahre alt ist. Was mit kleinen Revolutionen auf dem Schulhof begann, führte sie bereits ins Berliner Regierungsviertel. In diesem Buch erklärt sie, wie sie durch Fahrten mit der Wuppertaler Schwebebahn politisiert wurde und warum es sie ausgerechnet zur CDU verschlagen hat. Ob Flüchtlingspolitik, die Zukunft Europas, digitale Kultur, Feminismus oder das Grundsatzthema Sterbehilfe – Diana Kinnert ermuntert dazu, neu über konservative Politik nachzudenken in einer Zeit, die unübersichtlicher und schnelllebiger ist denn je.

      Für die Zukunft seh' ich schwarz
      3,6
    • Die Achtsamkeitsfalle

      Angriff auf Körper, Geist und Seele

      • 240pages
      • 9 heures de lecture

      Einatmen. Und ausatmen. Zur Ruhe kommen. In Stille sein. Wer der Lehre der Achtsamkeit folgt, soll zu einem Ort der Einkehr, der Einsicht und der Weisheit gelangen. Was aber, wenn der Ort, der so still und leer und frei sein soll, infiltriert ist von Ideologie? Ist er in Wahrheit Hort des Kapitalismus, an dem Optimierungsdruck erzeugt, Leistungssteigerung gefordert, Erschöpfung verdeckt und Ausbeutung normalisiert wird? Was, wenn die Stimme, die wir an jenem Ort zu hören glauben, nicht die eigene ist, sondern jene von Stress, Effizienz und Konkurrenz? Dann wäre die Achtsamkeit eine Heimtücke des Kapitalismus, ein unmittelbarer Angriff auf den Menschen, dessen Schlaf gestört, Sport instrumentalisiert, Gesundheit bedroht, Genuss tabuisiert, Alter bekriegt, Schwäche missachtet und Gemeinschaft sabotiert wird.

      Die Achtsamkeitsfalle