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Rupprecht Thorbecke

    Epilepsie und Führerschein
    Epilepsie ansprechen
    • Epilepsie ansprechen

      • 60pages
      • 3 heures de lecture

      "Meine Epilepsie offen ansprechen oder lieber verschweigen?" In vielen Situationen sind Menschen mit Epilepsie verpflichtet, ihre Erkrankung mitzuteilen, beispielsweise bei Lebensversicherungen oder im Beamtenverhältnis. Auch wenn es nicht zwingend erforderlich ist, kann das Ansprechen der Epilepsie in sozialen oder beruflichen Kontexten vorteilhaft sein. Betroffene müssen nicht fürchten, "entdeckt" zu werden, und können sicher sein, dass sie im Bedarfsfall angemessen unterstützt werden, was besonders bei häufigen Anfällen wichtig ist. Zudem schätzen Menschen in der Umgebung oft Informationen über die Erkrankung, um Ängste zu vermeiden, die durch unvorbereitete Begegnungen mit Anfällen entstehen könnten. Trotz der Vorteile zögern viele, ihre Epilepsie offen zu kommunizieren, da dies Risiken birgt, wie etwa negative Reaktionen von neuen Partnern oder Arbeitgebern. In Deutschland hat sich die öffentliche Einstellung gegenüber Epilepsie jedoch verbessert. Während in den 60er Jahren ein Drittel der Bevölkerung Epilepsie als Geisteskrankheit betrachtete, sind es heute nur noch etwa zehn Prozent. Um die positiven Effekte einer offenen Kommunikation zu maximieren, ist es wichtig, dass Betroffene gut informiert sind und ihre Anfälle sowie mögliche Hilfestellungen klar beschreiben können. Diese Schrift behandelt die wesentlichen Aspekte der Erkrankung, den rechtlichen Rahmen für die Informationspflicht und die Vorbereitung auf Gesprä

      Epilepsie ansprechen
    • Epilepsie und Führerschein

      Gesetzliche Bestimmungen; Aktuelle Begutachtungs-Leitlinien und Hinweise zur Anwendung; Aufgaben, Pflichten und Rechte von Ärzten; Pflichten und Rechte von Patienten; Mobilitätshilfen bei fehlender Fahreignung und Tipps für den Alltag

      • 157pages
      • 6 heures de lecture

      Seit der Veröffentlichung der ersten Empfehlungen zur Beurteilung der Fahreignung bei Epilepsie 1967 haben sich in Deutschland für Menschen mit Epilepsie die Möglichkeiten, am Kraftverkehr teilzunehmen, deutlich erweitert. Diese Entwicklung beruht auf Verbesserungen in der Diagnostik und Behandlung von Epilepsien und den damit verbundenen Möglichkeiten, individuelle Krankheitsverläufe besser vorhersagen zu können. Gleichzeitig nahm auch das Wissen über vermeintliche und tatsächliche Unfallrisiken bei Menschen mit Epilepsie zu. All diese Entwicklungen ermöglichen eine differenzierte, am Einzelnen orientierte Beurteilung der Kraftfahrereignung – aber nur dann, wenn der behandelnde Arzt über fundierte und aktuelle epileptologische Kenntnisse verfügt. Mit diesem Buch liegt nun erstmals eine praktische Orientierungshilfe vor, die aktuell und umfassend auf alle Aspekte der Führerscheinproblematik bei Epilepsie eingeht. Als erste Veröffentlichung in dieser perspektivenübergreifenden Form soll das Buch dazu beitragen, Menschen mit Epilepsie den Zugang zu einer Fahrerlaubnis zu erleichtern und sie für eine verantwortungsvolle Teilnahme am Straßenverkehr zu sensibilisieren.

      Epilepsie und Führerschein