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Larissa Eikermann

    Die Externsteine in der Kunstvermittlung
    Die Externsteine
    • 2019

      Die Externsteine in der Kunstvermittlung

      Eine Studie zur regionalen Kulturerbebildung

      Regionale Kulturerbestätten benötigen eine Vermittlung, die die Identifikation der Menschen, kulturelle Teilhabe und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein stärkt. Kulturerbebildung sollte als Teil einer umfassenden Bildung betrachtet werden, wobei kulturelle Wertigkeiten, die durch vergangene Bedeutungen und Praktiken geprägt sind, reflektiert und weiterentwickelt werden müssen. Die Externsteine, eine Sandsteinformation im Teutoburger Wald, sind ein Beispiel für eine solche Kulturerbestätte. Seit dem 16. Jahrhundert weckt dieser Ort das öffentliche Interesse und vereint Wertvorstellungen, Traditionen und Identitäten in einer komplexen Rezeptionsgeschichte. Zukünftige Vermittlungsprojekte sollen alte Sichtweisen aufbrechen und neue Perspektiven in der Kunstdidaktik schaffen. Larissa Eikermann entwickelt in dieser Arbeit drei kunstdidaktische Konzepte – Lost Places, Mail Art und A bis Z –, die als exemplarische Beiträge zur kulturellen Bildung an anderen Kulturerbestätten dienen können. Diese traditionellen Konzepte, erprobt in der universitären Lehramtsausbildung, ermöglichen unmittelbare ästhetische Erfahrungen und aktivieren kognitive, materielle und reflexive Prozesse. Zudem kompensieren sie durch digitale Vermittlung regressive Fähigkeiten. Die Studie bietet einen methodischen Rahmen zur Initiierung von Projekten an den Externsteinen und adressiert den Bedarf an Lehr- und Bildungsmaterialien für diesen Ort.

      Die Externsteine in der Kunstvermittlung
    • 2018

      Die Externsteine

      Zwischen wissenschaftlicher Forschung und völkischer Deutung

      Die Externsteine im Teutoburger Wald zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern in Westfalen-Lippe und ziehen durch ihre natürliche Formation sowie von Menschen geschaffene Anlagen wie ein offenes Nischengrab, eine Höhenkammer, eine Grottenanlage und das monumentale Relief der Kreuzabnahme Christi das öffentliche Interesse auf sich. Seit Jahrhunderten wird über das Alter und die Bedeutung dieser Anlagen kontrovers diskutiert, wobei Spekulationen und fantastische Deutungen oft wissenschaftliche Interpretationen überlagern. Im Jahr 2015 kamen im Lippischen Landesmuseum Detmold Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zusammen, um sich mit den Externsteinen zu befassen. Die Vorträge dieser Tagung wurden um weitere Beiträge ergänzt. Der erste Teil des Bandes fasst den interdisziplinären Forschungsstand zusammen und erweitert ihn erheblich, indem er die urkundliche und inschriftliche Überlieferung sowie aktuelle kunst- und baugeschichtliche und archäoastronomische Fragestellungen untersucht. Der zweite Teil thematisiert die von völkischen und esoterischen Deutungen geprägte Wahrnehmung der Externsteine im 20. und frühen 21. Jahrhundert und zieht Kontinuitätslinien von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis zur Gegenwart. Der Band bietet somit einen umfassenden Überblick über die wechselvolle Nutzungs- und Rezeptionsgeschichte der Externsteine, ergänzt durch zahlreiche aktuell

      Die Externsteine