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A. Dirk Moses

    1 janvier 1967

    A. Dirk Moses est Professeur d'Histoire Globale et Coloniale à l'Institut Universitaire Européen de Florence. Il a également enseigné (ou enseigne encore) l'Histoire Européenne et les études comparatives du génocide à l'Université de Sydney, en Australie. Son travail examine de manière critique les dimensions historiques et politiques du génocide, en particulier son imbrication avec le colonialisme. Il étudie comment les récits historiques sur la violence et l'oppression sont construits et comment ils façonnent notre compréhension contemporaine de ces phénomènes. L'approche de Moses souligne l'importance de remettre en question les interprétations historiques dominantes afin de révéler les dynamiques de pouvoir sous-jacentes.

    Nach dem Genozid
    The Problems of Genocide
    • 2023

      Nach dem Genozid

      Grundlage für eine neue Erinnerungskultur

      3,5(4)Évaluer

      Für A. Dirk Moses stellt der Völkermord einen doppelten Gewaltakt dar: Einerseits vollzieht er den massenhaften Mord an Menschen und traumatisiert ganze Bevölkerungen für Generationen. Andererseits bringt ein derart grausames Verbrechen eine neue Kategorie des Bösen hervor, das ein Nachleben entwickelt. Als »das Verbrechen aller Verbrechen« stellt der Genozid unweigerlich eine normative und moralische Hierarchie der Gewalt auf. Er wird zum Maßstab für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, der es erlaubt, Gewaltgeschichten kategorisch zu unterscheiden. Dagegen entwickelt Moses eine Theorie, die differenzierter und inklusiver ist. Statt unterschiedliche Gewalterfahrungen und Traumata gegeneinander auszuspielen, schlägt er eine Perspektive vor, die Verbindungen befördert und die Solidarität unter den Opfern stärkt. Moses' origineller Ansatz ist dabei gerade für die deutsche Erinnerungskultur von einzigartiger Bedeutung. Als einer der führenden Forscher zur Geschichte des Völkermords, setzt sich Moses seit Jahrzehnten intensiv mit dem Holocaust und dem deutschen Gedenken auseinander. Moses leistet einen Beitrag, um die unerlässliche Erinnerungskultur zu erneuern und dadurch lebendig zu halten.

      Nach dem Genozid
    • 2021

      The Problems of Genocide

      Permanent Security and the Language of Transgression

      • 288pages
      • 11 heures de lecture
      5,0(2)Évaluer

      The book explores genocide not just as mass death but as a concept that shapes perceptions of civilian destruction. A. Dirk Moses critiques the hierarchy in international criminal law that prioritizes genocide, arguing it obscures other forms of violence against civilians, such as bombings and collateral damage from military actions. He posits that discussions around genocide can divert attention from systematic state violence, linking this to the notion of 'permanent security' where states and armed groups seek to eliminate perceived threats.

      The Problems of Genocide