Ein erschreckender Fund holt Karl Grimm abrupt aus der wohlverdienten Familienidylle. Am Teufelstisch wurden zwei Leichen entdeckt, eine junge Frau und ein Säugling – misshandelt und kaltblütig ermordet. Die Untersuchungen steuern die Polizei auf direktem Wege in die Abgründe des Züricher Rotlichtmilieus. Und plötzlich befinden sich Grimm und sein Ermittlungsteam im Dunstkreis der rumänischen Mafia. Als ehemaliger Leitender Kriminaldirektor verbindet der Autor Gerd Stiefel seine lange Erfahrung mit einem packenden Erzählstil. Der inzwischen zweite spannende Kriminalfall seines fiktiven Charakters Karl Grimm führt den Leser authentisch durch die Mordermittlungen der Kripo, mitten in die furchtbare Realität von Menschenhandel und Zwangsprostitution.
Gerd Stiefel Livres





In der Singener Nordstadt wird die Leiche der erfolgreichen Immobilienmaklerin Gertrud Henssler gefunden. In ihrem Schlafzimmer ans Bett gefesselt, gefoltert und mit einem massiven Gegenstand erschlagen. Am Tatort stellen die Kriminaltechniker neben Blut- und DNA-Spuren auch Spermien und Kuchenkrümel sicher. Vom deutlich jüngeren Ehemann der Toten fehlt zunächst jede Spur, was ihn rasch in den Fokus der Ermittlungen rücken lässt. Die Sonderkommission Hegau unter Leitung des Kripochefs Karl Grimm übernimmt den Fall.
In einer kalten Winternacht im Januar 1843 wird am Edelberg bei Hermannsdorf eine Leiche gefunden. Ein Bauer vom dortigen Weiler »Kuche« war offenkundig auf brutale Weise erschlagen worden - der Täter hinterließ einen schrecklichen Tatort. Als Mordwerkzeug konnten die Gendarmen einen blutverschmierten Deichselnagel sicherstellen. Ein Tatverdacht ist rasch konstruiert und der vermeintliche Täter auf der Flucht …
Die Zollernalb im Jahr 1893: Auf dem nächtlichen Heimweg wird der Bauer Friedrich Stiefel erstochen. Ein Schicksal, das der Familie schon einmal widerfahren war - auch Friedrichs Großvater war fünfzig Jahre zuvor in der Nähe von Hermannsdorf ermordet worden. Karoline Stiefel, Friedrichs Frau (und die Urgroßmutter des Autors), steht nach der Bluttat plötzlich allein da mit zwölf Kindern und einem hoch verschuldeten Hof. Der Kampf ums Überleben beginnt. Eine ergreifende Biographie, eine Familiengeschichte, ein Kriminalstück und nicht zuletzt ein Sittenbild der Schwäbischen Alb an der Wende zum 20. Jahrhundert. Hauptschauplätze dieser Erzählung sind die Zollernalb bei Burladingen-Hermannsdorf sowie Rangendingen-Bietenhausen. Mit Hilfe historischer Quellen hat Gerd Stiefel die Ereignisse rekonstruiert und fiktional bearbeitet.
Die Idylle des Bodensees wird von einem Albtraum überschattet. Eine Reihe grausamer Morde erschüttert die gesamte Region. Die Opfer? Allesamt junge Frauen, grausam zugerichtet und von Schnittwunden gezeichnet. Eine Sonderkommission wird ins Leben gerufen, die jeden Winkel rund um den See durchkämmen soll. Karl Grimm und sein Team geben alles, um den oder die Täter zu fassen, während die Zeit gegen sie arbeitet. Für den Kriminaloberrat steht dabei vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Ist dies das Werk eines eiskalten Serienkillers? Gerd Stiefel erschafft mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Leitender Kriminaldirektor und seinem scharfsinnigen Blick für die Abgründe der menschlichen Psyche einen Kriminalroman, der unter die Haut geht. Mit Karl Grimms drittem Fall gibt der erfahrene Autor einen Einblick in die harte Realität der Ermittlungsarbeit – spannend, intensiv und fesselnd erzählt.