Raumnutzungsverhalten von Menschen in Obdachlosigkeit
Grundfragen und besondere Aspekte der Coronapandemie am Beispiel Kölns
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Die am stärksten gefährdete Gruppe im öffentlichen Raum sind obdachlose Menschen, deren Raumnutzungsverhalten, insbesondere während der Coronapandemie, bislang kaum untersucht wurde. Die Autor*innen rekonstruieren dieses Verhalten in Köln durch eine partizipative Studie, die Daten aus Fragebögen, GPS-Tracking, Interviews und Fotografie kombiniert. Der Band präsentiert die innovative Studie und das methodische Vorgehen, bündelt umfangreiche quantitative und qualitative Ergebnisse und leistet einen Beitrag zur Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit mit wohnungslosen Menschen. Das Inhaltsverzeichnis umfasst: Einleitung und Dank, Forschungsstand zum Raumnutzungsverhalten, empirische Erhebung mit Methodentriangulation, Stadtplan und Informationen zu Hilfsangeboten in Köln, quantitative Analyse (personenbezogene und ortsbezogene Daten, Mobilität, Bewertung der Hilfen während der Pandemie, Verbesserungshinweise), sowie Cluster- und qualitative Analysen. Letztere beinhalten grafische Muster und exemplarische Falldarstellungen, die drei Typen des Raumnutzungsverhaltens definieren: selbstinitiiert, angebotsinitiiert und eine Kombination aus beiden. Zudem wird die unterschiedliche Vulnerabilität während der Coronakrise betrachtet. Abschließend werden methodische Reflexionen und Handlungsempfehlungen gegeben.
