Die Sache mit der Nachhaltigkeit: Warum der Mensch sich so schwer damit tut.
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Der Physiker Hans-Peter Dürr definierte Nachhaltigkeit als Das Lebendige lebendiger werden lassen. Ein dreidimensionaler Nachhaltigkeitsbegriff umfasst ökologische, soziale und ökonomische Ziele gleichermaßen. Dennoch wäre es zu kurz gegriffen, alle drei Dimensionen als gleichberechtigt zu verstehen. Vielmehr beschreiben sie drei Kaskaden zeitlicher, räumlicher und vor allem kausaler Wirkmächtigkeit. Unserer Ökonomie ist es bislang noch nicht gelungen, sich von natürlichen Ressourcen einschließlich Menschen, Tieren und Pflanzen unabhängig zu machen, auch wenn die Lehrbücher der Ökonomie diese offenkundig für alles Wirtschaften auf unseren Planeten notwendige Basis gern im Bermudadreieck verschwinden lassen und Ökonomen wie Unternehmer in einem Rauschzustand von Allmachtsphantasie am liebsten glauben, Ökologie und Soziales währen von ihnen abhängig und nicht umgekehrt.Wenn man sich die Lebensrealität der Menschen überall auf der Welt anschaut, verwundert es nicht, dass nur eine winzige Minderheit bereit ist, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu leben. Wie könnten dann Wirtschaft und Politik nachhaltiger sein als die vielen Menschen? Das Buch gibt Antworten, die sehr vielen Menschen nicht gefallen werden.
