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Violette Ailhaud

    L'uomo seme - Postfazione di Valeria Parrella
    Der Samenmann
    • Con la fine della Prima Guerra Mondiale, ormai ottantenne, Violette Ailhaud decide di raccontare una vicenda incredibile, vissuta in prima persona nel suo piccolo villaggio dell’Alta Provenza.Nel 1852, infatti, quando Violette ha solo diciassette anni, tutti gli uomini del suo villaggio, dichiaratamente repubblicani, e quindi ostili a Luigi Napoleone Bonaparte, vengono arrestati o deportati, e chi cerca di fuggire (tra questi proprio il promesso sposo di Violette), viene passato per le armi. Per due anni nel villaggio, condotto da sole donne, non si vedono più uomini: né ladri, né autorità e nemmeno preti. Ormai sfinite dalla fatica e dalla mancanza di amore, le donne stipulano tra loro un patto. Il primo uomo che apparirà all'orizzonte dovranno dividerselo, per poter ridare vita al villaggio.

      L'uomo seme - Postfazione di Valeria Parrella2014
    • Der Samenmann

      • 45pages
      • 2 heures de lecture

      1852, Violette Ailhaud ist im heiratsfähigen Alter. Durch die Kämpfe, die auf den republikanischen Aufstand folgen, verliert ihr Dorf in den »Basses-Alpes« auf grausame Weise all seine Männer. Zwei Jahre vergehen in totaler Einsamkeit. Die Frauen schwören untereinander, dass, sollte ein Mann kommen, er der Mann aller sein würde, damit das Leben weitergeht durch den Leib jeder einzelnen.»Es kommt aus der Tiefe des Tals. Lange bevor es das seichte Wasser erreicht, bevor der Schatten sich zwischen den Sandflächen im Zeitraum eines langsamen Wimpernschlags vom Glanz des Wassers abhebt, wissen wir Es ist ein Mann. Unsere männerlosen leeren Frauenkörper fingen auf eine Weise an widerzuhallen, die nicht lügt. Gleichzeitig unterbrechen unsere müden Arme das Häufen. Wir schauen uns an und jeder von uns wird der Schwur gegenwärtig. Unsere Hände fassen sich, zerren so sehr, dass die Finger knacken. Was wir uns erträumten ist auf dem Weg, furchterregend und heißbegehrt.«

      Der Samenmann2013