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Mikael Vogel

    8 août 1975
    Dodos auf der Flucht
    zum Bleiben, wie zum Wandern - Hölderlin, theurer Freund
    Tier. Ein Tier schreibt als Mensch ein Gedicht über ein Tier
    • Mikael Vogel untersucht in seinem Essay TIER die Poetik des Tiergedichts und kritisiert die Trennung zwischen Mensch und Tier. Er zeigt, wie menschlicher Aufstieg mit der Abwertung nichtmenschlichen Lebens verbunden ist und betont, dass der tierische Abstieg auch den Menschen bedroht. Das Tiergedicht gibt dem Tier eine Stimme und verschiebt den Fokus.

      Tier. Ein Tier schreibt als Mensch ein Gedicht über ein Tier
      3,9
    • zum Bleiben, wie zum Wandern - Hölderlin, theurer Freund

      20 Gedichte und ein verzweifeltes Lied

      • 64pages
      • 3 heures de lecture

      "zum Bleiben, wie zum Wandern - Hölderlin, theurer Freund" ist eine poetische Hommage, die den Dialog zwischen zwei Dichtern, José F.A. Oliver und Mikael Vogel, beleuchtet. Anlässlich Hölderlins 250. Geburtstag erforschen sie die Fragilität der Worte und finden in Hölderlin einen gemeinsamen Verbündeten.

      zum Bleiben, wie zum Wandern - Hölderlin, theurer Freund
    • Dodos auf der Flucht

      Requiem für ein verlorenes Bestiarium

      • 252pages
      • 9 heures de lecture

      Mikael Vogel spürt in seinen Gedichten Fallgeschichten und Singularitäten nach, legt mit seiner Sprache vergessene Wissensbestände frei. Nach Morphine und Massenhaft Tiere widmet er sich in Dodos auf der Flucht ausgestorbenen Arten: Ein Requiem für ein verlorenes Bestiarium. Vogel nähert sich den Arten mit dem empathischen Blick eines Naturforschers und bewahrt damit nicht nur Namen, sondern zugleich die Persönlichkeit, die Stimme und das Federkleid jedes Tiers. Die akribisch recherchierten Gedichte falten den sprachlichen Naturkosmos ihrer Protagonisten auf: Pflanzen, Nahrung, Gewohnheit, Habitat. Eingebettet in die Fallgeschichten des letzten Vertreters einer Art dokumentiert Vogel als Kontrapunkt den Aufstieg des Menschen. So spinnt er ein Netz aus Naturbeobachtung und Kapitalismus-, Kolonial- und Machtgeschichte – ein Spiel mit der Form von Lexikoneinträgen, das diese an Eleganz und Dichte weit übertrifft. So entsteht ein Wissen, das die ausgestorbenen Tiere nicht als Objekt begreift, sondern lebendig macht. Die Gedichte sind Monumente, die vor dem Vergessen bewahren.

      Dodos auf der Flucht