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Mario Hladicz

    Die Dauer der Scham
    Tag mit Motte
    • Tag mit Motte

      Gedichte

      • 100pages
      • 4 heures de lecture

      Mario Hladicz ist ein verschmitzter Poet. Sein Vorsatz „Let all be simple” (Charles Simic) strahlt über die vorliegenden Satzkompositionen, die durch die sanfte Formung in Gedichte Bedeutung gewinnen. Keine Wahrnehmung, keine Beobachtung ist dem behutsamen Formulierer zu leise. Keine Nebensächlichkeit zu nebensächlich. Nur selten durchbricht Hladicz die gewählte Gestalt seiner Verdichtungen, und wenn, dann um sich dem japanischen Tanka zuzuwenden: „Der Nachbar schleppt sein neues Einzelbett stöhnend die Stiegen hinauf ”– was für traurige Bilder die Einsamkeit hervorbringt! Man muss staunen, wie wenig simpel „Let all be simple“ sein kann.

      Tag mit Motte
    • Die Dauer der Scham

      Erzählungen

      • 110pages
      • 4 heures de lecture

      Nach seinem gelungenen Lyrikband Gedichte zwischen Uhr und Bett (keiper lyrik 15) lässt Mario Hladicz nun mit einem Erzählband aufhorchen, der zeigt, wie wert ihm sein eigenes Schreiben ist. Präzise setzt er seine Worte, akkurat bettet er sein Schreiben in die Erzählform ein und stellt unter Beweis, wie pointiert, aussagekräftig und weitreichend Kurztexte sein können. Er nimmt sich verschiedenster Themen und Stimmungen an – das Spektrum reicht von poetisch-schaurig über Trauer und Beklemmung bis hin zu einem sympathischen Einfangen von Eitelkeit und Selbstkritik.

      Die Dauer der Scham