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Sarah Berger

    23 juillet 1985
    Wen es etwas angeht
    Bitte öffnet den Vorhang
    Sex und Perspektive. Elf Prosastücke von Sarah Berger
    • 2022

      Bei der Ausstellung im Hamburger Bahnhof konfrontiert die Künstlerin Thale Gold mit ihren gigantischen Skulpturen in Form von Genitalien die um sich selbst kreisende Kunstwelt. Und es gibt nichts Anziehenderes als eine mysteriöse Person, die eine verdammt gute Show abzieht.

      Wen es etwas angeht
    • 2020

      In ihrem Werk untersucht Sarah Berger das Konzept des Ichs jenseits von Namen, Ort und Geschlecht. Sie hinterfragt soziale Zwänge und beleuchtet die fragmentierte Schönheit der Gegenwart, während sie heteronormative Grenzen in Bezug auf Ich, Sex und Beziehungen intensiv thematisiert.

      Sex und Perspektive. Elf Prosastücke von Sarah Berger
    • 2020

      Die Autorin nutzt in ihrem Werk Text- und Bildmaterial, das sie zwischen 2009 und 2019 auf Twitter, Facebook und Instagram erstellt und immer wieder neu arrangiert hat. Die Sammlung umfasst Beschreibungen von Begegnungen, Gedankengängen und aphoristischen Bemerkungen, begleitet von elf Fotografien der Künstlerin. Sie bietet eine pandämonische Rückschau, die chronologisch von der Gegenwart in die Vergangenheit führt und die Leser_innen in einen Zustand permanenter Ruhe vor dem Sturm zieht. Im Verlauf des Werkes durchdringen sich mehrere Themen: Körper, Sexualität, Geschlecht, Beziehungen, Verantwortung, Drogen, Ver- und Zerfall sowie Sehnsüchte und Utopien des erzählenden Ichs. Zudem wird die Sprache und das Schreiben selbst kritisch beleuchtet. Die Sammlung bietet eine ehrliche Radikalität und beschreibt einen Raum, in dem weibliche Körper heute Beziehungen leben. Mit Witz und erstaunlicher Radikalität thematisiert die Autorin moderne Daseinsformen, ironisiert und pathologisiert die Selbsterzählung, die soziale Medien hervorgebracht haben. Sie kreiert eine übersteigerte Kunstfigur, die in Verbindung mit ihren Aktfotos und einer radikalen Selbstentblößung die heutige Selbstdarstellung in sozialen Medien ironisiert und auf die Spitze treibt, um das Krankhafte des Ganzen zu zeigen.

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