Ronald, der Pächter des "Katholischen Bahnhofs", widmet sich dem Fußballclub Arminia Bielefeld, seinem Sohn Ché-Daniel, den Konflikten mit seiner Ex und finanziellen Schwierigkeiten. Gelegentlich verfasst er seine eigene Hauszeitung, "Die Thekenschlampe", zur Unterhaltung seiner Gäste. Der Sohn seines Vermieters, aus der Fabrikantenfamilie Pretorius, beauftragt Ronald, eine Familien- und Firmensaga zu schreiben, inspiriert von "Buddenbrooks". So wird der Wirt zum Chronisten und taucht mit Leidenschaft in die Lebensgeschichte des "Jungen Fabrikanten Pretorius" ein, der als Gymnasiast für seine Goethezitate bekannt ist. Als er sich in Marlene verliebt, beginnt eine kurvenreiche Liebesgeschichte, die in Deutschland startet und Jahrzehnte später in Kanada fortgesetzt wird. Die Figuren erleben Liebe, Trennung und Verwirrung, nur um schließlich an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Ronald, der Chronist, wird von seiner eigenen Geschichte eingeholt und erkennt, dass Marlene und Werther, nach einem langen Leben, zusammenfinden und heiraten wollen. Sie laden Ronald ein, an diesem besonderen Moment teilzuhaben. Die Erzählstränge verweben sich, und das Erzählkonzept entfaltet sich über sich selbst hinaus, was zu einem versöhnlichen Ende führt.
Irmin Burdekat Livres






Irmin träumt davon, in der kanadischen Wildnis ein Kunstwerk zu schaffen. Gemeinsam mit seinem Freund Christian wird dieser Traum allmählich realistisch. Doch die Umsetzung gestaltet sich abenteuerlicher als gedacht, mit zahlreichen Herausforderungen wie Hosenbränden und Begegnungen mit Bären und Klapperschlangen.
Hast Du mal die Kanuschlüssel?
- 211pages
- 8 heures de lecture
Irmin hat einen Traum. Er will irgendwo in der kanadischen Wildnis mit Hammer und Meißel ein Kunstwerk entstehen lassen. Zusammen mit seinem alten Freund Christian, dem Koch und Weltenbummler, wird aus der fixen Idee allmählich ein realistisches Szenario. Doch so einfach und wildromantisch, wie sich die beiden das gedacht haben, kommt es natürlich nicht. Von Hosenbränden über Bären- und Klapperschlangenattacken bis hin zu Motorbootrockern und Hubschraubereinsätzen bleibt den beiden unerschrockenen Outdooramateuren nichts erspart …
Tisch 17 is'n Arsch!
Geständnisse eines Gastwirts
Einer der erfolgreichsten Gastwirte Deutschlands hat (mal wieder) ein Buch geschrieben: Irmin Burdekat erzählt über sein Leben an der Gäste-Front. Ob als Hotelpage, Hotelier auf einer Insel oder Chef einer Autobahnraststätte, als Livemusikkneipier oder nationaler Systemgastronomie-Guru ('Alex', 'Café & Bar Celona') – entlang der vielfältigen Stationen seiner gastronomischen Biografie spinnt Burdekat einen kurzweiligen Faden an Geschichten und Beobachtungen, an Begegnungen und Gastrotipps. Man erfährt nicht nur, wie es hinter der Theke zugeht, sondern Burdekat gestattet auch Einblicke in Kopf und Herz eines 'Dienstleistungssklaven'. Augenzwinkernde Gästebeschimpfung und ein wenig Kollegenschelte gehören natürlich dazu. Ein Buch für Gäste. Und Gastronomen. Also für alle! 'Bemerkenswert ist Burdekats unverwüstlicher Glaube an das Gute im Gast. Seine Mission ist und bleibt das fröhliche Restaurant' – Jörg Rosenstengel 'Vierzig Jahre Gastronomie bieten reichlich Stoff für Dramen, Tragödien und Triumphe. Von denen erzählt Burdekat mit angenehmer Leichtigkeit und serviert dem Leser en passant eine kleine (Pop-)Kulturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland mit.' – Jörg Rosenstengel
Die Lange Stille
Roman
Werner Weber, draufgängerischer Chaot in Karriere und Wort, legt – angekommen an einem Nullpunkt – einen fulminanten Bericht seines Scheiterns so grotesk und witzig wie lebensklug und selbstzerfleischend. So entspinnt sich die Lebensgeschichte eines Mannes, der seinem beruflichen Ehrgeiz erliegt und sich kopfüber in abenteuerliche Verstrickungen vom jugendlich-leichtsinnigen Sprücheklopfer zum erfolgreichen Werbeagentur- und Diskothekenbetreiber mit Mafiaconnection. Vor allem aber erzählt »Die Lange Stille« die Geschichte einer kultivierten, extrem disziplinierten Begierde. === Irmin Burdekats rasante Sprache und humorvolle Erzählweise (»Bin kein Typ für Stuhlkreise.«) nehmen den Leser mit auf einen wilden Ritt über steile Erfolgsleitern und tiefe Abgründe. Ein schräger, kluger und moderner Schelmenroman.
Karl-Friedrich Jukelnack ist bereits zweiundfünfzig Jahre alt, als er mit Hilfe einiger Gläser Weihnachtspunsch sowie der Zielstrebigkeit von Else Bödicker erstmals zum Vater gemacht wird. Ein Vorgang, der 1955 Aufsehen erregt. Adam Jukelnack wird von einer gnadenlos bohrenden Journalistin gezwungen, Einblicke in seine Kindheit bis Jugend zu gewähren. Ein Zwei-Generationen- Roman über das Werden und Leben eines Stars ... und über die schwarzen Löcher. »Ein wilder Husarenritt durch die Dunkelkammern der Erinnerung.« – Michael Lenkeit, Lektor »Ein Roman, der Stück für Stück menschliche Fassaden zum Einstürzen bringt – eingewickelt in kluge Worte.« – Vivien-Catharina Altenau, Influencerin »Wie Buddenbrooks – bloß mit mehr Gitarre!« – Florian Filsinger, Thinktanker