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Adrian Wypadlo

    Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten (Jak 5,16)
    Die Verklärung Jesu nach dem Markusevangelium
    • Die Verklärung Jesu nach dem Markusevangelium

      Studien zu einer christologischen Legitimationserzählung

      • 514pages
      • 18 heures de lecture

      Die Verklärungsperikope des Markusevangeliums (Mk 9,2-8) gilt als großes Rätsel der neutestamentlichen Wissenschaft. Tatsächlich stellt diese Erzählung den Ausleger in ihrer sonderbaren Mischung aus Faszination und Befremden vor große interpretatorische Herausforderungen. Welche Textgattung liegt hier vor und wie verhält es sich mit der historischen und der christologischen Wirklichkeit, die hinter dieser Narratio steht? Adrian Wypadlo bietet eine umfassende Interpretation der Transfigurationserzählung des Markusevangeliums mit der Grundthese, dass in Mk 9,2-8 zusammen mit der Taufperikope (Mk 1,9-11) die für den Makrotext zentrale christologische Legitimationserzählung vorliegt. Dabei unternimmt er den Versuch, eine alte These neu zu begründen: Der geistesgeschichtliche Nährboden, auf dem die Transfigurationserzählung wachsen konnte, ist die Exegese von Ex 24 und 34 im hellenistischen Judentum. Der Autor bietet nach einem umfassenden, der Vorverständigung dienenden Einleitungskapitel zunächst eine gründliche Einzelversanalyse des Textes, speziell unter narratologischen Aspekten. Dann vergleicht er diesen mit den Verwandlungsvorstellungen in der jüdisch-hellenistischen und paganen Umwelt des Neuen Testaments mit einem ständigen Seitenblick auf 2 Kor 3,18. Ein Schwerpunkt liegt auf Verwandlungsvorstellungen im Opus des jüdisch-hellenistischen Schriftauslegers Philo von Alexandrien. Besonderes Augenmerk legt der Verfasser hierbei auf dessen Exegese der entsprechenden Exodusstellen in VitMos und in Quaest in Ex II. Abschließend fragt Wypadlo nach der auffälligen, aus Jesus, Elija und Mose bestehenden Figurenkonstellation in Mk 9,4f. Die Studie versteht sich somit als umfassenden Beitrag zur markinischen Christologie.

      Die Verklärung Jesu nach dem Markusevangelium
    • Ausgangspunkt der Monographie ist die Beobachtung, daß der Verfasser des Jakobusbriefes seine Leser wiederholt zu einer regen christlichen Gebetspraxis aufruft. Dabei fällt auf, daß jeweils ein Textabschnitt des Pro- und Epilogs (Jak 1,5–8 und 5,12–20) – der beiden eminent rezeptionsleitenden Teile antiker Literatur – das Gebet eingehend thematisiert. Der Leser wird demnach mit dem Gebet sowohl empfangen als auch entlassen. Die Hochschätzung des Gebets prägt aber auch weitere Teile des Textkorpus. Dabei offenbart der Jakobusbrief einen umfassenden Gebetsbegriff, bei dem die Gattungen des Bitt-, Lob- und Klagegebets gleichermaßen vertreten sind. Christliche Existenz ist gemäß dem Zeugnis des Jakobusbriefes betende Existenz. Die vorliegende Arbeit bietet eine detaillierte philologische und exegetische Untersuchung aller gebetstheologisch relevanten Textstellen im Jakobusbrief und stellt einen Beitrag dar zur Eruierung einer – oftmals in Abrede gestellten – Theologie des Jakobusbriefes.

      Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten (Jak 5,16)