Selbstmörderische Allianz
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Ein Buch über die Entwicklung, Erprobung und Anwendung immer gefährlicher Kampfstoffe im Deutschland des 20. Jahrhunderts für kaiserliche Armee, Reichswehr und Hitlerwehrmacht. Ebenso handelt das Buch von jenen "Großhändlern des Todes", die aus der Produktion von Giftgasen, sich immer mehr mit politischen Eliten verpflechtend, immer größere Profite zogen. Der Fokus liegt auf den deutschen C-Waffen und deren Schöpfern im ersten und zweiten Weltkrieg, beinhaltet neben den Mengen an technischen Daten und Bildmaterial aber auch Informationen zu Entwicklung und Einsatz von Giftgasen durch die anderen Kriegsmächte.
Schicksale deutscher Bürger
Zunächst scheint es wenig Berührungspunkte zu geben zwischen der Vita des ermordeten Außenministers Walther Rathenau, des kaiserlichen Generals Paul Freiherr von Schoenaich, des katholischen Geistlichen Max Josef Metzger, des Luftfahrtpioniers Hugo Junkers, der Frauenrechtskämpferin Helene Stöcker, des Karrierediplomaten Friedrich Werner Graf von der Schulenburg und des Friedensnobelpreisträgers Ludwig Quidde. So verschiedenartig ihre Lebensumstände, so unterschiedlich sind ihre Motivationen und Bestrebungen - sie sind Zeitgenossen, doch keine Weggefährten, dennoch haben sie Gemeinsamkeiten: engagiertes Wirken für den Frieden, Verteidigung ihres bürgerlichen Demokratieverständnisses gegen Angriffe der Reaktion sowie die Bereitschaft, die Sowjetunion real zu bewerten. In sehr differenzierter Weise werden diese sieben Persönlichkeiten auch in ihren Grenzen betrachtet - ein Buch, das den Blick auf bislang kaum Erschlossenes richtet und unser Geschichtsbild um wesentliche Aspekte bereichert.