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Thomas Hürlimann

    21 décembre 1950
    Himmelsöhi, hilf!
    Dämmerschoppen
    Die Tessinerin
    Der Sprung in den Papierkorb
    Gartenhaus
    Le pavillon du jardin
    • Le pavillon du jardin

      • 144pages
      • 6 heures de lecture

      A propos d'un détail dérisoire et poignant, un vieux couple se déchire, en un combat sournois dans lequel se réinvestissent les histoires personnelles (il était officier supérieur sorti du rang, elle était fille d'industriel) et où se reflètent, comme en un miroir minuscule, la Suisse actuelle et son histoire récente. «Comment s'instaure une fatalité ?» L'auteur de cette nouvelle admirablement construite pose et traite la question avec toute la ruse tactique du dramaturge, mais aussi en poète qui sait marier en peu de mots l'humour, le rêve et le tragique.

      Le pavillon du jardin
    • Gartenhaus

      novelle.

      • 134pages
      • 5 heures de lecture

      Nach dem Tod des einzigen Sohnes beginnt ein stummer Kampf zwischen den alternden Eltern. Er hat sich ein Rosenstock für das Grab des Sohnes gewünscht, seine Frau läßt einen großen Granitfelsen setzen. Fortan begleitet er sie widerwillig auf den täglichen Gängen zum Friedhof. Als er hinter dem Grabstein eines Tages eine halbverhungerte Katze erblickt, sorgt er fortan für ihre Verpflegung. Eigensinnig verteidigt er vor seiner Frau sein Geheimnis mit immer neuen Ausreden. Als seine "Schande" eines TAges offenbar wird, gibt er die Friedhofsgänge auf, und von da an treffen sich die Eheleute im Gartenhaus,um ihren Erinnerungen an den Sohn nachzuhängen. Es ist die kunstvolle Verflechtung von Melancholie und Komik, die Hürlimanns Novelle den Reiz heiteren Schwebens gibt.

      Gartenhaus
      3,6
    • Der Sprung in den Papierkorb

      • 136pages
      • 5 heures de lecture

      'Wenn der Sohn dem Vater in der weißen Bluse der Serviererin begegnet, die Gastwirtschaft zur Wechselstube für Geschichten wird, die nächtlichen Straßen ratlos vor Verkehrsschildern enden, die Freunde und Weggenossen porträtiert werden, die Kunst Anlaß zu spekulativem Denken wird – dann ist Hürlimann-Zeit, beste Unterhaltung, hintersinnig gezwirbelt, mit Schalk auf höchstem Niveau.

      Der Sprung in den Papierkorb
      5,0
    • Die Tessinerin

      • 132pages
      • 5 heures de lecture

      Es sind Einsame und Fremde, die durch alle sechs Geschichten in Thomas Hürlimanns fein kompo- niertem Erzähldebüt geistern. Und hinter diesen Fremden steht das Fremdeste schlechthin,worüber der Ich-Erzähler dieser Geschichten eigentlich »schreiben wollte und nicht schreiben kann«: das Sterben des eigenen, krebskranken Bruders. Ein hochreflektiertes und bewegendes Buch, ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur

      Die Tessinerin
      4,0
    • Dämmerschoppen

      • 193pages
      • 7 heures de lecture

      Diese Geschichten und Novellen zeigen Thomas Hürlimann auf der Höhe seines Könnens. In der Titel-Erzählung sitzt der alte Gottfried Keller auf einer Hotelterrasse über dem Vierwaldstättersee bei einem Dämmerschoppen. Als auf einmal die Höhenfeuer zu lodern beginnen, will er von einem hochnäsigen Oberkellner wissen, was das Land zu feiern habe. Den siebzigsten Geburtstag eines abgetakelten Dichters, antwortet der Ober. In anderen Erzählungen erfahren wir, wie Thomas Bernhard und Rolf Hochhuth während einer Bahnfahrt den Plan fassen, miteinander ein Theater zu bauen. Oder wie der nimmermüde Goethe unter dem staunenden Blick seines Schreibers und Kofferträgers Frunz die Schweiz vermisst. Und wie die schöne Serviertochter Lo im Urner Trachtenrock mit der Titanic untergeht. Hürlimanns Meisterstücke verschweigen die Katastrophen und Tücken der Welt keineswegs, doch tauchen sie die Menschen und die Natur in ein mildes, versöhnliches Abendlicht.

      Dämmerschoppen
      4,0
    • Himmelsöhi, hilf!

      • 120pages
      • 5 heures de lecture

      Neben seinen Dramen und Prosawerken hat Thomas Hürlimann immer wieder wichtige Essays zur Eigenheit der Schweiz veröffentlicht. Sein provozierender Artikel zum Swissair-Debakel in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ hat im deutschsprachigen Raum großes Aufsehen erregt und in den Feuilletons eine hitzige Diskussion ausgelöst. Der Band ›Himmelöhi, hilf!‹ versammelt diese Arbeit und andere Schriften, in welchen Thomas Hürlimann mit spitzer Feder die Schweiz, ihre Demokratie und ihre Menschen sowie Lust und Unlust erregende Zeiterscheinungen aufs Korn nimmt. Die politischen und gesellschaftskritischen Analysen sind genauso dramatisch wie Hürlimanns Stücke und lesen sich ebenso spannend wie seine Novellen und Romane. Mit seinen anschaulich gedachten und substantiell erzählten Arbeiten stellt sich Thomas Hürlimann neben Max Frisch und Martin Walser in die Reihe der scharfsinnigen Beobachter einer bedrohlich oberflächlichen Welt.

      Himmelsöhi, hilf!
      3,0
    • In Caldéróns Barock-Dichtung sagt die Welt: Toda la vida es una entrada, una salida. Das Leben ist nur ein Auftritt, ein Abgang. In Hürlimanns Fassung, die auf dem Einsiedler Klosterplatz spielt, rauscht ein magischer Wind heran, der Endwind. Caldéróns archetypische Figuren - der König, die Schönheit, die Reiche, der Bauer, die Bettlerin und Pater Kluge - werden von Angst gepackt. Aber dann unterlassen sie es, ihre alte Welt vor dem Endwind zu retten. Sie haben anderes im Sinn: Der Untergang verspricht ein Geschäft zu werden.

      Das Einsiedler Welttheater 2007
      3,2
    • Der grosse Kater

      • 235pages
      • 9 heures de lecture

      Zwei Tage im Leben eines Bundespräsidenten. Während er den Besuch des spanischen Königspaares erwartet, wird hinter seinem Rücken bereits eine Intrige vorbereitet, die ihn zu Fall bringen soll. Private Interessen und das Ringen um politische Macht vermischen sich zu einem gefährlichen Sprengsatz. »Ein verblüffend verwegenes, ja doch gar: ein verrücktes Buch.« Tagesspiegel

      Der grosse Kater
      3,8
    • Die Tessinerin. Eine Erzählung.

      • 92pages
      • 4 heures de lecture

      Thomas Hürlimanns preisgekröntes ErzähldebütEs sind Einsame und Fremde, die durch alle sechs Geschichten in Thomas Hürlimanns fein komponiertem Erzähldebüt geistern. Und hinter diesen Fremden steht das Fremdeste schlechthin, worüber der Ich-Erzähler dieser Geschichten eigentlich "schreiben wollte und nicht schreiben kann": das Sterben des eigenen, krebskranken Bruders. Ein hochreflektiertes und bewegendes Buch, ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur.

      Die Tessinerin. Eine Erzählung.
      3,3