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Karl-Joachim Hölkeskamp

    25 juillet 1953
    Empire, hegemony or anarchy?
    Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike
    Die Grenzen des Prinzips
    Reconstructing the Roman republic
    Reconstruire une république
    Eine politische Kultur (in) der Krise?
    • Eine politische Kultur (in) der Krise?

      Die "letzte Generation" der römischen Republik

      • 234pages
      • 9 heures de lecture

      Zumindest seit Theodor Mommsens klassischem Werk über die römische Geschichte gelten ‚Krise und Untergang‘ der römischen Republik in jeder Hinsicht des vielzitierten Begriffs als ein ‚weites Feld‘ - und heute findet gerade auf diesem zentralen Gebiet der Alten Geschichte eine internationale und interdisziplinäre Debatte statt, die über die traditionellen Kontroversen über Detailprobleme hinausgeht. Die Beiträge zu dem vorliegenden Band - die durchweg von Altertumswissenschaftlern verschiedener fachlicher Observanz und Ausrichtung stammen, die aber die Beteiligung an dieser Diskussion eint - bieten einerseits differenzierte Bilanzen des derzeitigen Standes dieser Diskussion: Dabei ging und geht es um Ursachen und Anlässe, um strukturelle Bedingungen und kontingente Impulse, um lang- und mittelfristige Prozesse und den Grad ihrer Selbstläufigkeit, um konkrete Brüche und Umbrüche - nicht zuletzt ist es die komplexe Interdependenz der Faktoren, die das erwähnte ‚Feld‘ insgesamt ausmachen. Andererseits entwickeln die Beiträger daraus weiterführende Perspektiven, nehmen Anregungen systematisch auf und testen dabei zum Teil auch das Erklärungspotential bekannter oder neuer Modelle, Konzepte und Kategorien.

      Eine politische Kultur (in) der Krise?
      4,0
    • Reconstruire une république

      • 155pages
      • 6 heures de lecture

      La République romaine de l'Antiquité était-elle une démocratie? A cette question traditionnelle dont l'intérêt a été relancé par les travaux récents de l'historien anglais Fergus Millar, le livre de Karl-Joachim Hôlkeskamp apporte une réponse résolument négative qui fait du peuple romain un éternel mineur conditionné à obéir aux injonctions des élites et à départager les aristocrates dans leurs luttes pour le pouvoir. Reconstruire la République signifie qu'il faut cesser de se demander si Rome était une démocratie pour s'intéresser davantage aux rapports entre les couches supérieures de la République romaine et la masse des citoyens et à leur mode de communication politique. Karl-Joachim Hdlkeskamp a poursuivi méthodiquement cet objectif en revisitant l'œuvre de l'historien allemand Christian Meier et en intégrant à la réflexion historique les travaux de sociologues tels que Georg Simmel ou Pierre Bourdieu. Sous l'apparence trompeuse d'un retour à la thèse traditionnelle d'une république sénatoriale, ce livre novateur constitue un jalon historiographique et un point de départ pour toute recherche future sur la nature et les fondements politiques de la république romaine.

      Reconstruire une république
    • Die Grenzen des Prinzips

      Die Infragestellung von Werten durch Regelverstöße in antiken Gesellschaften

      • 240pages
      • 9 heures de lecture

      Wie gingen antike Gesellschaften mit Regelbrüchen und Normkonflikten um? Führten diese Brüche und Konflikte in den jeweiligen Gemeinschaften zu einer Transformation bestehender Werte und Prinzipien oder zu deren Affirmation? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen diesen Fragen nach und nehmen dabei auch die jeweiligen Akteure in den Blick – jene Mitglieder der Gemeinschaften, welche die geltenden Regeln überschritten, ebenso wie jene, welche auf diese Überschreitungen mit Ahndung oder Akzeptanz reagierten. Sowohl die Beiträge zur griechischen als auch die zur römischen Welt ergeben so ein Bild pragmatischer Gesellschaften und Institutionen, deren Funktionieren durch die Bereitschaft zur Aushandlung von Kompromissen einerseits gewährleistet und andererseits immer wieder herausgefordert wurde. Nicht zuletzt werden dadurch auch Erkenntnisse zur Binnendynamik dieser Gesellschaften sowie zu ihrem „ideologischen“ Umgang mit Politik, Religion, Gesellschaft und Wirtschaft gewonnen.

      Die Grenzen des Prinzips
    • Mykene und Troia, Marathon und Athen - geschichtsmächtige Orte, deren Namen auch nach Jahrhunderten nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Sie stehen wie der Parthenon und der Pergamonaltar, wie die Epen Homers und das Geschichtswerk des Herodot, wie das Orakel von Delphi und die griechische Philosophie, wie die Olympischen Spiele und die Erfindung der Demokratie für eine strahlende Morgenröte, die Europa der griechischen Antike verdankt. In insgesamt 33 meisterhaften Beiträgen präsentieren herausragende Autorinnen und Autoren die wichtigsten Erinnerungsorte der griechischen Geschichte.

      Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike
      4,0
    • Empire, hegemony or anarchy?

      • 258pages
      • 10 heures de lecture

      During the period between the end of the Hannibalic War and Octavian's decisive victory in the battle of Actium in 31 BC, the Italian peninsula gradually evolved as the heartland of the Roman Empire as it was expanding across the Mediterranean. The international team of contributors to this book elucidates different aspects of the social, cultural and political tensions that erupted as part of this process, and which more than once threatened the very existence of the Roman Republic as an imperial power. Central themes include the relationship between Rome and the Italians as unequal partners; the visual and architectural representation of these dynamics; the place of Italy within Roman concepts of imperial rule; and the gradual, contested transformation of the allied polities into regional communities of Roman citizens.

      Empire, hegemony or anarchy?
      4,0
    • Verlierer und Aussteiger in der 'Konkurrenz unter Anwesenden'

      Agonalität in der politischen Kultur des antiken Rom

      • 224pages
      • 8 heures de lecture

      Die Allgegenwart der Konkurrenz um Status, Rang und Reputation war in die aristokratische politische Kultur des antiken Rom tief eingeschrieben. Aus dem scharfen jährlichen Wettbewerb um die höheren Ämter in der Republik - vor allem die zwei Stellen des Consulats - gingen regelmäßig mehr Verlierer als Gewinner hervor. In ihren Beiträgen thematisieren die Autorinnen und Autoren die Bedingungen und Folgen dieser Praxis für das soziopolitische System, aber auch die Art und Weise, in der die Verlierer mit Niederlage und Scheitern umgingen bzw. sie zu kompensieren versuchten. Darüber hinaus werden die Entstehung und Entwicklung alternativer Strategien der Distinktion der Verlierer und "Aussteiger" in den Blick genommen: Auch jenseits des traditionellen Feldes der Politik, etwa durch Brillieren auf dem Gebiet der Literatur oder durch Raffinesse des Lebensstils, rivalisierten die Angehörigen der römischen Eliten häufig weiterhin um Prominenz und Ansehen.

      Verlierer und Aussteiger in der 'Konkurrenz unter Anwesenden'
      4,0
    • Die politische Kultur der römischen Republik steht im Mittelpunkt einer internationalen Diskussion. Die Beiträge, die zwischen 1988 und 2001 erschienen sind, thematisieren - zum Teil erstmals und in besonderer Dichte - alle Dimensionen und Ausdrucksformen dieser politischen Institutionen und Verfahren; Normen und Wertvorstellungen; Formen und Medien der kollektiven Identitätsstiftung; Selbstverständnis und Selbstdarstellung der politischen Klasse. Die Studien - inhaltlich eng miteinander vernetzt - wurden durchgesehen, um weitere Abbildungen ergänzt und vor allem durch ausfuehrliche Hinweise auf neuere Literatur, Positionen und Programme aktualisiert. "àein gedanklich ungewöhnlich geschlossenes Ensemble (à), das die fortwirkenden Impulse seines Vf.s fuer die Erforschung der römischen Republik eindrucksvoll dokumentiert." Historische Zeitschrift "Viele seiner Erkenntnisse und Anregungen duerften bleibenden Wert besitzen." H-Soz-u-Kult.

      Senatus populusque Romanus
      2,0
    • Phae͏̈thon

      • 217pages
      • 8 heures de lecture

      Welche Bedeutung besitzt ein antiker Mythos in der (Post-) Moderne? Spuren der Erzählung vom tragischen Himmelsstürmer Phaëthon reichen bis in die Archaik der Griechen zurück. Der Mythos wurde breit in Literatur und Kunst aufgenommen und fand seinen Weg in die Geschichte der Mobilität: Phaëthon hießen im 18. Jahrhundert elegante Sportkutschen und am Ende des 19. Jahrhunderts Automobile der Luxusklasse. Die interdisziplinäre Dresdner Tagung verfolgt die Konjunkturen des antiken Mythos von den Anfängen bei Hesiod bis in die Gegenwart. In Politik, Kunst, Musik und in der Literatur entdecken die Beiträge das Kapital eines Mythos, der tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.

      Phae͏̈thon