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Karl-Joachim Hölkeskamp

    25 juillet 1953
    Raum und Performanz
    Die Entstehung der Nobilität
    Theater der Macht
    Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike
    • Mykene und Troia, Marathon und Athen - geschichtsmächtige Orte, deren Namen auch nach Jahrhunderten nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Sie stehen wie der Parthenon und der Pergamonaltar, wie die Epen Homers und das Geschichtswerk des Herodot, wie das Orakel von Delphi und die griechische Philosophie, wie die Olympischen Spiele und die Erfindung der Demokratie für eine strahlende Morgenröte, die Europa der griechischen Antike verdankt. In insgesamt 33 meisterhaften Beiträgen präsentieren herausragende Autorinnen und Autoren die wichtigsten Erinnerungsorte der griechischen Geschichte.

      Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike
      4,0
    • Theater der Macht

      Die Inszenierung der Politik in der römischen Republik

      • 710pages
      • 25 heures de lecture

      Die Geschichte der römischen Republik erstreckt sich über 500 Jahre und wird von bedeutenden Persönlichkeiten wie Brutus, Cato, Sulla, Caesar und Augustus geprägt. Doch was hielt diese Welt zusammen? Es waren ausgeklügelte Zeremonien und strenge Rituale, die in Rom wie auf einer Bühne inszeniert wurden. Triumphzüge, Götterkulte, Volksversammlungen und Leichenzüge bildeten eine unendliche Aufführung, in der jeder Bürger seinen Platz im römischen Kosmos erkannte. Pomp und Zeremonie waren nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern das Fundament des römischen Staates. Die zahlreichen Bauwerke und Denkmäler Roms, die Größe und Ordnung der römischen Welt beschwören, erweisen sich als lebendige Kulisse für das Theater der Macht, in dem Götter, Priester, Politiker und Volk interagierten. Die choreografierten Triumphe, Trauerfeiern und Kulthandlungen waren für die Zeitgenossen von entscheidender Bedeutung, da sie die unvergängliche Macht Roms legitimierten. Der Alltag der Politik und die außergewöhnliche Welt der Zeremonien spiegelten sich gegenseitig und durchdrangen sich. Das Repertoire an Gesten, Gebärden und Formeln in öffentlicher Rede und Ritualen sicherte die Akzeptanz der römischen Ordnung und verpflichtete alle Beteiligten. Dieses Werk bietet grundlegende Einsichten in die römische Republik und verdeutlicht die Bedeutung von Circus, Triumph und Leichenzug als Ansporn zu neuer Größe.

      Theater der Macht
    • Die Nobilität der klassischen Republik war nicht einfach eine Erweiterung des Patriziats. Sie war die besondere, spezifisch römische Variante eines "rationalen Amtsadels", die sich erst in einem höchst komplexen historischen Prozeá herausbildete. Der Autor analysiert diesen Prozeá, seine einzelnen Stadien und das vielschichtige Geflecht von strukturellen gesellschaftlichen und institutionellen Voraussetzungen, innen- und vor allem auáenpolitischen Gegebenheiten, das ihn vorantrieb.

      Die Entstehung der Nobilität
    • Raum und Performanz

      Rituale in Residenzen von der Antike bis 1815

      • 354pages
      • 13 heures de lecture

      Rituale und andere performative Vollzüge einerseits und Räume, sakrale und politische Topographien andererseits stehen schon lange im Mittelpunkt des Interesses der modernen Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Die diesbezüglichen Potentiale der neueren Forschung zu performativen Medien und ihrem Eingeschriebensein in Räume bzw. Raumordnungen, zu ihrer Bedeutung für die (Selbst)Konstitution von herrschenden Gruppen, Monarchen und anderen Führungsfiguren und damit zur Darstellung respektive sogar zur Herstellung von Macht, Hierarchien und Herrschaft in vormodernen Kulturen – insbesondere im interkulturellen und interepochalen Vergleich – müssen aber erst noch systematisch ausgelotet werden. Dem soll dieser Band dienen, in dem theoretische Grundlagen, methodische Ansätze und Modelle einerseits, empirische Fallstudien zu den 'Syntaxen' von Ritualen im Raum andererseits in einen Dialog gebracht werden.

      Raum und Performanz