Hermann Schmitz Livres






Leib und Gefühl
- 350pages
- 13 heures de lecture
Dieser Band versammelt grundlegende Texte des bedeutendsten „Leib-Philosophen“, die um Leib und Gefühl kreisen. Hermann Schmitz entwirft hier eine Philosophie, die „vom Leibe her“ den Menschen, seine Geschichte, seine Beziehung zu seinen Mitmenschen und zur Welt zu bestimmen versucht. In differenzierten Analysen leiblicher Wahrnehmung, affektiver Betroffenheit und atmosphärischer Gestimmtheit entsteht eine „philosophische Therapeutik“. Das Standardwerk, das durch seinen Ideenreichtum und seine gedankliche Klarheit fasziniert, eröffnet neue, grundsätzliche Perspektiven großer theoretischer Tragweite und praktischer Relevanz: Schmitz nimmt die menschliche Erfahrung selbst zum Ausgangspunkt, wie sie durch eigenleibliches Spüren und im spontanen Betroffensein dem Subjekt entspricht. Wer sich für Humanwissenschaften und Kunst interessiert, in psychosozialen, medizinischen, pädagogischen und philosophischen Berufsfeldern tätig ist, findet hier zahlreiche leiblich-transversale Handlungsmöglichkeiten für die konkrete Arbeit: neue Wege – der Heilung –, um Menschen verstehen und auf sie zugehen zu können. Diese Neuauflage wurde um eine aktuelle Vorrede und den Beitrag „Phänomenologie der Leiblichkeit“ erweitert.
Frontmatter -- Inhalt -- Vorrede -- 1. Phänomenologische und positivistische Philosophie -- 2. Die gegenwärtige Aufgabe der Philosophie -- 3. Subjektivität und ihre Störbarkeit im Leib und in der persönlichen Situation -- 4. Der Leib -- 5. Leibliche und personale Kommunikation -- 6. Wollust und leibliche Kommunikation -- 7. Die Geschlechter im leiblichen Eindruck -- 8. Ausdruck als Eindruck in leiblicher Kommunikation -- 9. Der Mensch und die Grenze im Raum -- 10. Der heilige Raum -- 11. Zorn und Scham an der Wiege von Rechtskulturen -- 12. Reine Modalzeit und modale Lagezeit -- 13. Anthropologische Grundlagen des Symbolverständnisses -- 14. Konstruktive und explikative Vernunft -- 15. Goethes Farbenlehre in der Sicht der Neuen Phänomenologie -- 16. Die ethische Bedeutung der Atombombe -- Sachregister -- Personenregister -- Backmatter
Die Aufhebung der Gegenwart V.
- 230pages
- 9 heures de lecture
Sich selbst verstehen. Ein Lesebuch
- 288pages
- 11 heures de lecture
System der Philosophie IV
- 608pages
- 22 heures de lecture
Das zehnbändige Werk „System der Philosophie“, das Hermann Schmitz in den Jahren 1964–1980 publizierte, begründet die von ihm seit 1980 so genannte Neue Phänomenologie, die zunehmend auch außerhalb der Philosophie auf reges Interesse stößt. Stimmen zum „System der Philosophie“: „Ein System der Philosophie im 20. Jahrhundert – das war ein unerhörtes Unternehmen. Und doch, wie folgerichtig und wahr: Schmitz radikalisiert das kartesische cogito als fundamentum inconcussum, indem er die Erfahrungen seines Jahrhunderts ernst nimmt. In Angst und Schmerz erfahren wir unsere letzte Gewissheit. Schmitz nennt sie Gegenwart.“ (Gernot Böhme) „Die Neue Phänomenologie geht von Eindrücken des täglichen Lebens aus und schwebt nicht in einem schweren Nebel abstrakter Wortgespenster darüber hinweg. Zu den bestechenden Stärken der Schmitzʼschen Philosophie gehört ihr systematischer Aufbau. Ihre theoretische Nachvollziehbarkeit und konzeptionelle Transparenz macht sie unter anderem für die sozialwissenschaftliche Analyse komplexer gesellschaftlicher Situationen attraktiv.“ (Jürgen Hasse)
Husserl und Heidegger
- 584pages
- 21 heures de lecture
Neue Grundlagen der Erkenntnistheorie
- 364pages
- 13 heures de lecture
Die entfremdete Subjektivität
- 317pages
- 12 heures de lecture
Hegels Logik
- 449pages
- 16 heures de lecture
Das Buch bietet eine umfassende Analyse des logischen Formenvorrats des spekulativ-dialektischen Denkens Hegels, indem es seine Schriften über Logik sowie andere authentische Ausarbeitungen systematisch und chronologisch betrachtet. Ein zentrales Motiv ist die Entdeckung einer fundamentalen Zwiespältigkeit der logischen Form, die dreiphasig ist, jedoch von einem zweipoligen Muster dominiert wird, das trotz Hegels Behauptungen immer wieder durchsetzt. Die frühe Jenaer und die große Nürnberger Logik werden kommentierend erschlossen. Zudem wird ein Bruch in der logischen Form der Phänomenologie des Geistes nachgewiesen, dessen Analyse zur Klärung der komplexen Entstehungsgeschichte des Werkes beiträgt. Der Anspruch der spekulativ-dialektischen Systematik wird als unhaltbar erwiesen, während andere Leistungen Hegels, wie die Revolution der Erkenntnistheorie durch den erkenntnistheoretischen Explikationismus, gewürdigt werden. Diese Entwicklung wird von Hegel über Dilthey und Heidegger bis zu Schmitz verfolgt. Das Buch bereitet auch auf ein folgendes Werk vor, in dem die motivierende Kraft des deutschen Idealismus auf die Entdeckung des Problems der entfremdeten Subjektivität zurückgeführt wird.
Was wollte Kant?
- 385pages
- 14 heures de lecture
Der Ursprung des Gegenstandes
- 425pages
- 15 heures de lecture
Der unerschöpfliche Gegenstand
- 528pages
- 19 heures de lecture
„... uns aber bist Du die volle, zahllose Blume, / Der unerschöpfliche Gegenstand.“ So spricht Rilke die Rose an. In das Zeichen dieser Worte rückt Schmitz mit dem Titel seines Buches die Grundzüge der Philosophie. Er legt mit diesem Buch eine kürzere und übersichtliche Neufassung seines Werkes System der Philosophie (5 in 10 Bänden, 1964 bis 1980) in 9 Kapiteln vor: Einführung in die Philosophie, Ontologie, Anthropologie, Erkenntnistheorie, Chronologie (die Zeit), Choriologie (der Raum), Praktische Philosophie, Theiologie (das Göttliche) und Ästhetik. Er rehabilitiert den Gegenstand, der betroffen macht (sowohl als Gegenüber wie als umgreifend-durchdringende Atmosphäre), gegen die in Europa seit Demokrit dominante reduktionistische Vergegenständlichung, die aus dem Abfall der vielsagenden Eindrücke im Subjekt eine Innenwelt (Seele, Bewußtsein) aufgeschüttet und so den genuinen Sinn der Subjektivität verdinglichend verzerrt hat. Er steigt mit phänomenologischen Begriffen zu der primären Betroffenheit ab, die jedem im Leben vertraut, aber durch die kulturspezifische Vergegenständlichung der Besonnenheit entzogen ist, und verfolgt von da aus Chancen und Richtungen der Distanzfindung und Orientierung.
Der Leib
- 200pages
- 7 heures de lecture
Seit einem Paradigmenwechsel in Griechenland um 400 v. Chr. wird der Mensch als Produkt der Zusammensetzung von Körper und Seele verstanden. Zwischen ihnen wurde der ohne Beistand von Sehen und Tasten spürbare Leib vergessen, zu dem Schreck, Angst, Schmerz, Hunger, Durst, Wollust, Entzücken, Müdigkeit, affektives Betroffensein von Gefühlen, gespürte Bewegung und Richtungen (wie der Blick) gehören. Das damals Vergessene wird hier ans Licht gezogen und mit neuen Begriffen durchleuchtet. Das betrifft die Eigenart der Ausdehnung und Dynamik des Leibes. Die leibliche Dynamik erweitert sich zur leiblichen Kommunikation, der Grundform der Wahrnehmung und sozialer Kontakte. Anschließend wird die Bedeutung des Leibes in vielen Bezügen erörtert: als Grundlage des Personseins, als Resonanzstätte für Gefühle als ergreifende Atmosphären, als prägende Kraft in Kunst und Geschichte, als Faktor der Strukturen von Raum und Zeit, ferner mit Bezug auf die Seelenvorstellung und den Körper. Eine Skizze der Stationen des Denkens über den Leib als Thema von Homer bis zur Gegenwart schließt das Buch.
Bewusstsein
- 144pages
- 6 heures de lecture
Bewusstsein von etwas wird immer noch so verstanden, dass etwas als Objekt mindestens einen Vertreter im Bewusstsein habe, als ob zwei Heere mit entsprechenden Mannschaften gegeneinander aufgestellt seien. So ist es nicht. Bewusstsein von etwas ist Bewussthaben mit anderem Typ von Mannigfaltigkeit. Dieser wird mit dem Begriff des unspaltbaren Verhältnisses aufgeklärt. Vom primitiven Sichbewussthaben als leiblichem Sichspüren ohne Identifizierung führt die Untersuchung über leibliche Kommunikation, Situationen und das menschliche Vermögen satzförmiger Rede zum Anderes-Bewussthaben im Rahmen der Welt. Die Intentionalität einzelner Bewusstseinsakte, die auf einzelne Objekte zielen, wird ebenso abgewiesen wie die moderne Naturalisierung des Bewusstseins. Auf dieser Grundlage stellt das Buch die Grundzüge einer Psychologie vor, die Denken, Wollen, affektives Betroffensein, Wahrnehmung, Erinnerung und Gedächtnis umfasst. Inhalt: 1. Bewusstsein und Bewussthaben 2. Bewussthaben und Sichbewussthaben 3. Identifizierendes und nicht identifizierendes Sichbewussthaben 4. Vom Sichbewussthaben zum Anderes-Bewussthaben 5. Der Mannigfaltigkeitstyp des Bewussthabens 5.1 Unspaltbare Verhältnisse 5.2 Typen der Mannigfaltigkeit 6. Die Naturalisierung des Bewussthabens 7. Formen des Bewussthabens 7.1 Denken 7.2 Wollen 7.3 Affektives Betroffensein 7.4 Wahrnehmung 7.5 Erinnerung und Gedächtnis
Goethes Altersdenken im problemgeschichtlichen Zusammenhang
- 584pages
- 21 heures de lecture
„... Diese Untersuchung soll Goethe als philosophischen Denker behandeln. Die Zeit ist wohl vorüber, in der es nötig schien, sich deswegen zu rechtfertigen; zeigt sich doch (was meine Darstellung noch nachdrücklicher bestätigen wird), daß wenigstens sein Alterswerk ebenso ursprünglich in die Geschichte der Philosophie wie der Literatur hineingehört. Das Eigenartige in der Form dieses Werkes scheint gerade darin zu liegen, daß es sich gleich gut und schlecht nur als Dichtung, Philosophie, Naturforschung, Lebensweisheit und dgl. einstufen läßt, da es alle diese Zweige menschlicher Geistestätigkeit mehr oder minder ebenbürtig vereint, als eine „Kultur“ im vollen Sinn, wie Nietzsche treffend sagt... Als ... Feld der größten Aufmerksamkeit scheint mir bei Goethes Denken die Altersphase besonders geeignet, aus der mengenmäßig etwa zwei Drittel seines Gesamtwerkes stammen. Erst hier erreicht er nämlich nach meiner Ansicht eine philosophische Eigenständigkeit, die es gestattet, eine überwiegend festgefügte, gründlich durchdachte und tief eigenartige Gedanken- und Bilderwelt zu studieren.“
Freiheit
- 165pages
- 6 heures de lecture
Dieses Buch unterzieht die bisherige Diskussion des Freiheitproblems, in der Freiheit - verstanden als nichttriviales Äquivalent sittlicher Verantwortung - als Willensfreiheit und objektive Tatsache umstritten ist, einer grundsätzlichen Kritik. Denn damit gerät man in ein Dilemma zwischen Determinismus und Indeterminismus, die beide den Ansprüchen des normalen sittlichen Verantwortungsbewusstseins nicht genügen. An die Stelle des Willens setzt Schmitz die Gesinnung als die aktive Seite des affektiven Betroffenseins und als subjektive Tatsache (die höchstens einer im eigenen Namen aussagen kann) mit einer Selbstbewirkung, die jenes Dilemma unterläuft; zur Freiheit wird sie durch Rechenschaftsfähigkeit ergänzt. Auf diese Weise wird auch die außersittliche Zuversicht des Menschen, dass es für etwas auf ihn ankommt, gegen Anfechtungen der Freiheit geschützt. Daher wird das Verhältnis von Freiheit und Macht eingehend erörtert, u. a. im Verhältnis zum totalen (fatalistischen) und zumnaturwissenschaftlichen Determinismus. Rationales Verhalten erweist sich als unvereinbar mit deterministischer Überzeugung. Weitere Untersuchungen betreffen das Wollen und die Strafe.
Das Möbelwerk
- 320pages
- 12 heures de lecture










