Baecker Dirk Livres






suhrkamp taschenbuch wissenschaft - 1453: Die Form des Unternehmens
- 287pages
- 11 heures de lecture
In den letzten Jahrzehnten beobachten Organisationstheorien und Managementphilosophien in Wirtschaftsorganisationen Entwicklungen, die auf eine Wiedereinführung der Ungewißheit in die Mechanismen ihrer Absorption hinauslaufen. Dirk Baecker deutet diese Entwicklung in diesem Buch als Wiedereinführung des Unternehmens in die Organisation. Er nutzt die Möglichkeiten des Indikationenkalküls von G. Spencer Brown, um die Unternehmensorganisation als ein soziales System zu beschreiben, das sich selbst beobachtet und in seiner eigenen Kommunikation Mittel und Wege findet, die Ungewißheit nicht nur wegzuarbeiten, sondern zugleich auch zur Generierung einer alternativen Systemgeschichte zu nutzen.
Form und Formen der Kommunikation
- 284pages
- 10 heures de lecture
Der Kommunikationsbegriff gehört zu den wichtigsten Errungenschaften der Wissenschaften des 20. Jahrhunderts. Dirk Baecker zeichnet die Entwicklung dieses Begriffs von Platons Sophistes bis zu Claude E. Shannons mathematischer Kommunikationstheorie nach. Dabei zeigt er, daß Kommunikation nicht, wie es meist geschieht, als Übertragung, sondern als Selektion zu verstehen ist – als wechselseitige Selektion innerhalb eines dadurch eröffneten Raums der Möglichkeiten. Dieser neue Begriff der Kommunikation ermöglicht es einerseits, die Form der Kommunikation als sozialen Vorgang der Zuschreibung und Ausnutzung von Freiheitsgraden zu bestimmen, und andererseits, die verschiedenen Formen der Kommunikation in Interaktion, Organisation, sozialer Bewegung und Gesellschaft zu beschreiben.
Der Band versammelt Beiträge über die wichtigsten Grundlagenwerke der Systemtheorie. Autoren der Beiträge sind u. a. Rudolf Stichweh, Helmut Willke, Norbert Bolz, Elena Esposito, Mathias Albert, Alfred Kieser, Giancarlo Corsi und Ranulph Glanville.
Das Thema der Gespräche zwischen Dirk Baecker und Alexander Kluge ist die Frage, mit welchen theoretischen Mitteln man sich der Bewältigung eines alltäglichen Lebens nähern kann, das seine Fortsetzung aus der Summe kleineren und größeren Scheiterns gewinnt. Jede Intelligenz kompensiert einen Zusammenbruch. Ein Konzern, eine Ehe, eine Schlacht oder eine Wahrnehmung sind nur möglich, weil sie immer wieder von neuem versuchen, Probleme zu lösen, die nicht zu lösen sind. Eine alte Therapeuten-Weisheit fordert also auch, die Probleme eher zu pflegen denn zu lösen, dann wisse man wenigstens, woran man sei. Diese Weisheit wird in diesen Gesprächen befolgt, um vom Konzern-Management über die Ehe bis zur Schlacht und zur Wahrnehmung eines Bewusstseins Phänomene unter dem Gesichtspunkt ihrer unwahrscheinlichen und nur so erfolgreichen Reproduktion zu erkunden. Gedanken von Heinz v. Foerster, Niklas Luhmann, Gregory Bateson, George Spencer-Brown, John v. Neumann, Jean-Luc Godard und anderen werden aufgegriffen, um herauszufinden, mit welchen Theoriefiguren dieses Denken zu entwickeln ist.
Womit handeln Banken?
Eine Untersuchung zur Risikoverarbeitung in der Wirtschaft
- 207pages
- 8 heures de lecture
“Womit handeln Banken?” – Dirk Baeckers Antwort auf diese Frage ist aktueller denn je. Sie lautet: mit den Risiken von Zahlungsversprechen. In den drei Kapiteln seines Buches entfaltet er zunächst eine Theorie der Banken als selbstreferentielle Systeme und gibt dann einen prägnanten Überblick über die Entwicklung des Bankgeschäfts seit den 1930er Jahren, der zeigt, daß Politik und Wirtschaft in einer unverzichtbaren Risikogemeinschaft miteinander verbunden sind. Schließlich wendet er sich dem Konzept des Risikos selbst zu, dem die Banken um so stärker ausgesetzt sind, je turbulenter es auf den Märkten zugeht. Seine Empfehlung: Die Banken sollten ihre Geschäftspolitik nicht an der Unterscheidung Risiko/Sicherheit orientieren, sondern an der Unterscheidung Risiko/Gefahr. Im Vorwort zur Neuauflage zieht Baecker eine kurze Bilanz seiner Überlegungen und schlägt eine Brücke zu den gegenwärtigen Ereignissen auf dem Finanzmarkt.
Die Soziologie hat den steilen Aufstieg der Hirnforschung, der mit dem Aufkommen neuer bildgebender Verfahren seinen Ausgang nahm, bislang eher zögernd beobachtet. Eine soziologische Theorie des Gehirns fehlt, ähnlich wie die Schwerkraft oder den Sauerstoff setzte man das Vorhandensein dieses Organs einfach voraus. Ausgehend von den Berührungspunkten in den Überlegungen, die Autoren wie Heinz von Foerster, Humberto Maturana und Niklas Luhmann zu geschlossenen Systemen anstellten, lässt sich Dirk Baecker nun erstmals auf dieses interdisziplinäre Wagnis »hart an der Grenze der Kompetenzüberschreitung« ein. Man könne, so Baecker, die Neuropublizisten, die aus fragwürdigen Forschungsergebnissen noch fragwürdigere Konsequenzen für den Reformbedarf von Schulen, Gerichten, Sendeanstalten und Internetdiensten ableiten, schließlich nicht ungestraft aus den Augen lassen.
Als Hegel, mit dessen logischem Großunternehmen man Luhmanns Soziologie ja häufig verglichen hat, nach der absoluten Metapher für Philosophie suchte, kam er auf die Eule der Minerva, die erst in der hereinbrechenden Dämmerung ihren Flug beginnt. Und viele haben das so verstanden, als müssten wir erst auf die Weltphilosophie warten, um die Weltgesellschaft beschreiben zu können. Niklas Luhmann hat Hegels Metapher jedoch ganz anders verstanden: Philosophie, wenn es denn überhaupt noch eine geben sollte, steht nicht am Anfang, sondern am Ende der wissenschaftlichen Theoriebildung. Der letzte Satz der allgemeinen Theorie sozialer Systeme lautet deshalb: 'Wir können jetzt der Eule Mut zusprechen, nicht länger im Winkel zu schluchzen, sondern ihren Nachtflug zu beginnen. Wir haben Geräte, um ihn zu überwachen, und wir wissen, dass es um Erkundung der modernen Gesellschaft geht.'Dieser Band versammelt fünf gleichermaßen scharfsinnige wie scharfsichtige Erkundungen.
Kalkül der Form
- 217pages
- 8 heures de lecture
Der oder das Kalkül? Der Titel dieses Buches läßt die Frage bewußt offen. Der Kalkül stellt auf das von der Logik bereitgestellte Instrument zur Durchführung von Berechnungen ab. Das Kalkül meint die Berechnung selbst im Hinblick auf ein anderes, im Kalkül selbst nicht Erfaßtes. In den Beiträgen dieses Bandes geht es um G. Spencer Browns »Gesetze der Form« im doppelten Sinne der Form eines Kalküls, der eingesetzt wird und Berechnungen ermöglicht, in denen er selbst noch einmal vorkommt als das, was er nicht erfaßt. Der Band enthält die allererste Besprechung der »Gesetze der Form«, die Heinz von Foerster für die kalifornische Ökofibel »Whole Earth Catalog« geschrieben hat, sowie Beiträge, die Spencer Brown im Kontext des optionalen Konstruktivismus, der modernen sowohl zwei- wie mehrwertigen Logik und einer Theorie des Paradoxen lesen.
Organisation ist die Herstellung und Aufrechterhaltung von Ordnung. Diese Ordnung ist aber ohne die dauernde Behebung von Störungen und – wichtiger noch – ohne ihre Vorwegnahme im Routineablauf der Organisation nicht zu denken. Wenn die Organisation einer Behörde, eines Krankenhauses, einer Schule oder eines Unternehmens nicht von außen gestört wird, muß sie sich also selbst stören, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Dirk Baecker zeigt in diesem Band unter anderem, was aus dieser Überlegung folgt, nämlich daß Führung und Management nichts anderes sind als die geordnete Störung einer Organisation.
Studien zur nächsten Gesellschaft
- 229pages
- 9 heures de lecture
Die nächste Gesellschaft ist die Computergesellschaft. Sie wird sich von der Buchdruckgesellschaft der Moderne so dramatisch unterscheiden wie diese von der Schriftgesellschaft der Antike. Hatte es die Antike mit einem Überschuß an Symbolen zu tun und die Moderne mit einem Überschuß an Kritik, so wird sich die nächste Gesellschaft durch einen Überschuß an Kontrolle auszeichnen. Auf die Struktur eines Überschusses an Sinn, so hat Niklas Luhmann spekuliert, muß eine Kultur mit der selektiven Handhabung dieses Überschusses antworten, wenn die Gesellschaft die Einführung eines neuen Kommunikationsmediums überleben können soll. Die in diesem Band versammelten Studien arbeiten diese These aus und zeigen, wie die Soziologie mit relativ einfachen Ideen vielfach vernetzte und scheinbar opake Phänomene anschaulich werden lassen kann.
Ausgehend von Walter Benjamins berühmtem Aufsatz »Kapitalismus als Religion« von 1921 kreisen die hochkarätigen Beiträge dieses Bandes um ein Thema, das heute aktueller ist als jemals zuvor. Der Fetischcharakter des Geldes offenbart sich im Kult des Kommerz. Geld als Fluidum bleibt eine anonyme Größe, die darauf basiert, dass sämtliche Benutzer auf seine Kraft hoffen. Dem Geld wohnt ein Versprechen inne und auch eine Schuld, die sich wie die Erbsünde fortpflanzt. Die Wurzeln unseres Fortschrittsgedankens gehen bis auf die Bibel zurück. Nicht zuletzt angesichts der Frage, ob Kapitalismus nicht eine notwendige Konsequenz aus der christlich-jüdischen Glaubensvorstellung ist, zeigt sich der systemische Gegensatz zu anderen Religionen wie etwa dem Islam.
Postheroisches Management
Ein Vademecum
Ansätze zu einer Handlungstheorie auch für Nicht-Manager oder für solche, die „bloß“ ihr Leben managen, meistern wollen. Z. B. Wie kommt man zu einer Entscheidungsfindung? Wie geht man mit ungelösten Problemen um? „Die typische Geisteshaltung eines Managers ist eine wache Bereitschaft zum Sprung von einer vernünftigen Idee zu einer anderen.“
Soziologie
Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Soziologie 02/2024
- 132pages
- 5 heures de lecture
Glück ohne Ende. Kapitalismus und Depression 2
- 171pages
- 6 heures de lecture
Der Band dokumentiert die Ergebnisse der seit Januar 2000 in der Volksbühne Berlin stattfindenden Reihe 'Kapitalismus und Depression' und dient als Programmbuch zu Frank Castorfs Uraufführung der 'Elementarteilchen'-Inszenierung nach Michel Houellebecqs Roman.
Wozu Wirtschaft?
- 320pages
- 12 heures de lecture
„Kultur – Analysen“ (cultural analysis) ist ein Begriffspaar, das eine Theorie-Praxis vorschlägt, die über das Konzept der Kulturwissenschaft (cultural studies) hinausführt. „Kultur“ ist heute in aller Munde, der Begriff bildet ein Tummelfeld, auf dem oft spekulativ im Trüben gefischt wird. Die in den Interventionen versammelten Texte gehen dagegen alle auf ihre Weise explizit und bewusst analytisch vor. Die Begriffe „Kultur“ und „Analyse“ - zueinander in ein Verhältnis gesetzt - fassen zusammen, was die einzelnen Texte wie ein roter Faden miteinander verknüpft.
Information und Risiko in der Marktwirtschaft
- 381pages
- 14 heures de lecture
Theorie als Passion
- 741pages
- 26 heures de lecture
Post-digitales Management
Arbeit an den Schnittstellen einer Produktionsorganisation
- 312pages
- 11 heures de lecture
Diese Open-Access-Publikation handelt von Digitalisierungsprojekten in kleinen und mittleren Unternehmen. Es werden Forschungsergebnisse und Praxisbeobachtungen in Beiträgen, Interviews und Handouts von Wissenschaftlern und Praktikern präsentiert.
Die Universität bleibt ein Ort des akademischen Wissens, doch traditionelle Formate in Forschung, Lehre und Verwaltung haben sich verändert. Begriffe wie Drittmittelforschung, Bologna-Prozess und präsidiale Universität zeigen, dass die Universität wettbewerbsfähiger geworden ist. Sie konkurriert um erfolgreiche Forschung, international vergleichbare Lehre und neue Governance-Modelle, die gesellschaftliche Anforderungen berücksichtigen. Diese Konkurrenz führt oft zu mehr Ähnlichkeit, als erwartet. Der Band „Wozu Universität?“ ist kein nostalgischer Rückblick auf frühere Bildungseinrichtungen oder ein Manifest für agile Hochschulen. Er dokumentiert den Übergang von der Universität der Buchdruckgesellschaft des 19. Jahrhunderts, die Fachwissenschaften und die Ausbildung von Beamten und Lehrern betonte, zur Universität der elektronischen Medien, die transformative Wissenschaften und die Ausbildung von Moderatoren gesellschaftlicher Gestaltung in den Fokus rückt. Im Konflikt zwischen Fakultäten und Kompetenzen bleibt das Verhältnis von Grundlagenforschung, angewandter Wissenschaft und kritischer Intellektualität zentral, ergänzt durch die Frage, wie die Universität zu einem Ausstieg aus fossilen Mentalitäten und zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen kann. Wo einst Institutionen standen, soll jetzt Organisation entstehen – mit den damit verbundenen Anforderungen an Reflexion und Design.
Soziologie 03/2023
Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Die »Soziologie« ist das Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Die Zeitschrift fördert die Diskussion über die Entwicklung des Fachs, informiert über die Einbindung der deutschen Soziologie in ihren europäischen und weltweiten Kontext und dient dem Informationsaustausch über die Arbeit in den Sektionen und Arbeitsgruppen innerhalb der DGS. Herausgegeben im Auftrag der DGS: Prof. Dr. Dirk Baecker; Redaktion: Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, Universität Leipzig, Institut für Soziologie.
Soziologie 02/2023
Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Die »Soziologie« ist das Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Die Zeitschrift fördert die Diskussion über die Entwicklung des Fachs, informiert über die Einbindung der deutschen Soziologie in ihren europäischen und weltweiten Kontext und dient dem Informationsaustausch über die Arbeit in den Sektionen und Arbeitsgruppen innerhalb der DGS. Herausgegeben im Auftrag der DGS: Prof. Dr. Sina Farzin; Redaktion: Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, Universität Leipzig, Institut für Soziologie.
Soziologie 01/2023
Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Die »Soziologie« ist das Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Die Zeitschrift fördert die Diskussion über die Entwicklung des Fachs, informiert über die Einbindung der deutschen Soziologie in ihren europäischen und weltweiten Kontext und dient dem Informationsaustausch über die Arbeit in den Sektionen und Arbeitsgruppen innerhalb der DGS. Herausgegeben im Auftrag der DGS: Prof. Dr. Sina Farzin; Redaktion: Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, Universität Leipzig, Institut für Soziologie.
Die »Soziologie« ist das Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Die Zeitschrift fördert die Diskussion über die Entwicklung des Fachs, informiert über die Einbindung der deutschen Soziologie in ihren europäischen und weltweiten Kontext und dient dem Informationsaustausch über die Arbeit in den Sektionen und Arbeitsgruppen innerhalb der DGS. Herausgegeben im Auftrag der DGS: Prof. Dr. Dirk Baecker; Redaktion: Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, Universität Leipzig, Institut für Soziologie.
Der Kulturbegriff, als Streit-, Streß oder Wie-auch-immer-Kultur in aller Munde, ist das Objekt, das der Niklas-Luhmann-Schüler und Star der Systemtheorie, Dirk Baecker, in immer neuen Ansätzen umkreist. Es geht, so Baecker, darum, "den Blick für eine Gegenwart zu schärfen, die wir aus den Augen verloren haben, weil wir in der Vergangenheit jene Absicherung und in der Zukunft jene Möglichkeiten suchen, die uns die Gegenwart vorenthält".
Die Sache mit der Führung
- 96pages
- 4 heures de lecture
Die moderne Gesellschaft ist es gewohnt, Führungsansprüche scharf zu begrenzen. Diese müssen sich entweder daran ausweisen, dass sie den Weg kennen, oder daran, dass ihre Macht mit den Verhältnissen auf eine nachvollziehbare Weise abgestimmt ist. Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dem zweiten Fall. Es geht um Führung als eine Form der Ausübung von Macht, der die Geführten zuzustimmen bereit sind, weil sie sehen und überprüfen können, an welche Verhältnisse sich die Führung ihrerseits gebunden sieht. Führung übernimmt das Risiko einer notwendigen, weil unvermeidbaren Willkür. Damit jedoch rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie die Gesellschaft im Allgemeinen und ihre Organisationen im Besonderen sicherstellen, dass genug Willkürchancen für allfällige Entscheidungen bereitstehen. Die kritische Theorie der Macht und der Führung, die in den vergangenen Jahrzehnten vor allem die deutschsprachige Literatur dominiert hat, hat diese Frage nach der Fähigkeit zur Bereitstellung von positiven Willkürchancen in den blinden Fleck unserer Beschäftigung mit Fragen der Macht und der Führung rutschen lassen. Dieses Buch diskutiert einen Vorschlag, wie dieses Manko korrigiert werden kann.
Wozu Systeme?
- 189pages
- 7 heures de lecture
Neueste Veröffentlichung des gegenwärtig wichtigsten deutschen Soziologen und legitimen Luhmann-Nachfolgers Dirk Baecker. Dies ist eine Aufsatzsammlung, die sich mit dem Charme und dem praktischen Gebrauchswert der Systemtheorie auseinandersetzt. Dabei gibt Baecker nicht nur Antworten auf die Fragen „Was wollen die Roboter?“ oder „Was will das 12. Kamel Allahs?“ „Baecker, [.], hat Systembegriff und -nutzung komplex in einem zugleich kompakten Band dargestellt.“ (Ruhr Nachrichten) „[.] zeigt sich bei der Lektüre schnell, dass das Arrangement der Aufsätze, die er versammelt, nicht beliebig, sondern strategisch ist und als Konstellation einen eigentümlichen Mehrwert, eine eigentümliche Sprengkraft entfaltet, die im überaus seltsamen Titel angedeutet ist.“ (Frankfurter Rundschau)
Wozu Gesellschaft?
- 383pages
- 14 heures de lecture
Kommunikation
- 120pages
- 5 heures de lecture
Wie ist Kommunikation möglich, wenn die Gedanken eines jeden Menschen in seiner Brust verschlossen sind, fragt die europäische Philosophie seit J. Locke. Nur deswegen, weil das so ist, ist Kommunikation möglich, antwortet die moderne Soziologie. Baecker entwickelt ein Modell, mit dem das Navigieren in einer komplexen Gesellschaft etwas einfacher wird.
Wozu Soziologie?
- 351pages
- 13 heures de lecture
In seiner Studie über die Argonauten des Westlichen Pazifiks berichtet Bronislaw Malinowski, dass das Wissen um seine Beobachtung das Verhalten der Einwohner erst dann nicht mehr wesentlich veränderte, als diese sich an sein tägliches Herumschnüffeln gewöhnt hatten und ihn, milde gestimmt durch Tabakgeschenke, als Teil ihres Lebens und als notwendiges Übel zu akzeptieren gelernt hatten. Um die Soziologie steht es ähnlich. Auch an sie hat man sich gewöhnt, milde gestimmt durch eine Einsicht hier, eine Beruhigung dort und das eine oder andere intellektuelle Vergnügen. Sie gehört zum Alltag der modernen Gesellschaft, sie wird akzeptiert als notwendiges Übel, als Störung, die man in Kauf zu nehmen hat und die niemanden daran hindert, so weiterzuleben wie bisher. Im Gegenteil: So wie die Stammesgesellschaft sich ab und zu nur noch über die Präsenz des Ethnologen vergewissern kann, so bedarf die moderne Gesellschaft der Präsenz des Soziologen zur Rückversicherung. In unterschiedlichen Annäherungen unternimmt Dirk Baecker eine Bestandsaufnahme der Bedeutung der Soziologie für die Gesellschaft, ihren Werdegang und die Frage nach ihrem Wohin.
Archäologie der Arbeit
- 250pages
- 9 heures de lecture
Nur wenige Fragen scheinen in unserer Gesellschaft so abwegig und bleiben doch zugleich so sehr ohne Antwort wie die Frage danach, was wir tun, wenn wir arbeiten. Die Beiträge dieses Bandes gehen der Frage auf den Grund, was noch entscheidbar ist an der Arbeit, die wir täglich suchen und akzeptieren Mit Beiträgen von Dirk Baecker, Werner Hamacher, Helmut Höge, Manfred Lauermann, Alf Lüdtke, Birger P. Priddat, Rolf Peter Sieferle und Roland Springer „Auf eminent gelehrte Weise bringen die Autoren die allgegenwärtige Ratlosigkeit gegenüber der Zukunft der Arbeit auf den Punkt.“ (Zeitschrift für Kulturaustausch)
Je weiter der Transformationsprozess fortschreitet, desto kundiger wird die Gesellschaft in Bezug auf die Strukturen, in denen sie sich reproduziert. Sie kann jedoch die Strukturen, auf die sie stößt, nicht einfach in der Variante übernehmen, die sie entsprechend der Transformationsabsichten zu präferieren hat.
Im Netz der Systeme
- 142pages
- 5 heures de lecture
Copyrights - 8: Viele Gelder
- 188pages
- 7 heures de lecture
Während nationale Währungen durch internationale Währungen ersetzt werden, setzen sich weltweit sogenannte lokale oder komplementäre Währungen immer mehr durch. Womit also haben wir es zu tun, mit einem Verschwinden der Währungen oder mit ihrer Vermehrung? Die Antwort lautet: mit beidem.
Ding und Medium
- 123pages
- 5 heures de lecture
Medientheater
- 271pages
- 10 heures de lecture
Rätsel Geld
Annäherungen aus ökonomischer, soziologischer und historischer Sicht
- 354pages
- 13 heures de lecture
German





























