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Jens-Uwe Füldner

    Krankenhäuser im Spannungsfeld zwischen Versorgungsauftrag, Krankenhausplanung und Wettbewerb
    Wirtschaftliche und ablauforganisatorische Auswirkungen der Umsetzung des Fallpauschalengesetzes in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH
    • 2012

      Ausgangspunkt der Diskussion um den Versorgungsauftrag eines Krankenhauses ist regelmäßig die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit stationären Krankenhausleistungen. Übertragen auf den gesamten Krankenhaussektor bedeutet dies, dass idealerweise jeder Bürger bis zum Erreichen des nächsten Krankenhauses die gleiche Zeit aufwenden müsste. Vor dem Hintergrund des sich verstärkenden Wettbewerbs und steigenden Kostendrucks scheint das Versorgungsziel einer räumlichen Erreichbarkeit an Bedeutung zu verlieren. An dieser Stelle wird das vorhandene Kollisionspotenzial zwischen staatlicher Regulierung und wettbewerbsorientierter Leistungserbringung deutlich aufgezeigt. Somit ist die korrekte Interpretation des Versorgungsauftrags unter den Prämissen der staatlichen Gewährleistungsverantwortung aber auch des medizinischen Fortschritts von essentieller Bedeutung und sollte bei der strategischen Positionierung im Gesundheitsmarkt unbedingt die notwendige Beachtung finden. Ziel der Darstellungen soll es also sein, die Problemfelder zwischen bestehenden Rechtsvorschriften, unklarer ordnungspolitischer Vorgaben und der gewünschten und geforderten Flexibilität bei der Leistungserbringung abzubilden, aber auch gleichzeitig die Möglichkeiten und Chancen für die Krankenhäuser aufzuzeigen, welche sich aus der veränderten Rechtslage ergeben.

      Krankenhäuser im Spannungsfeld zwischen Versorgungsauftrag, Krankenhausplanung und Wettbewerb
    • 2010

      Wirtschaftliche und ablauforganisatorische Auswirkungen der Umsetzung des Fallpauschalengesetzes in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH

      Prozessanalyse im Krankenhaus - Dargestellt an einem repräsentativen Prozess

      • 64pages
      • 3 heures de lecture

      Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1,5, Duale Hochschule Gera-Eisenach (ehem. Berufsakademie Thürigen in Gera) (Management im Gesundheitswesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit soll es sein, einen ausgewählten medizinischen Leistungsprozess unter ablauforganisatorischen Gesichtspunkten zu analysieren und zu bewerten. Es wird sowohl die Organisation und der Ablauf des gesamten Prozesses der Behandlung dargestellt, als auch die entstandenen Personal- und Sachkosten den verschiedenen Teilen des Gesamtprozesses zugeordnet. Es wurde dafür eine Ist- Analyse durchgeführt, um die einzelnen Arbeitsabläufe und die dazugehörigen Zeitkomponenten zu ermitteln. Als Untersuchungsmethode wird eine Kombination aus mehreren Erhebungsverfahren eingesetzt. Es handelt sich hierbei um persönliche Beobachtungen, die Analyse bereits erfasster Daten anhand der Patientenakte und die Methode der Selbstaufschreibung durch das medizinische Personal. Für die Zeiterfassung wurde der ärztliche Dienst, Pflege- und Funktionsdienst getrennt betrachtet. Neben der Orientierung an den Bedürfnissen der Patienten werden die Prozesse an den Zielen des Krankenhauses ausgerichtet, sofern es medizinisch machbar erscheint. Die Betrachtung der Patientenzufriedenheit, beispielsweise durch Minimierung von Wartezeiten auf Untersuchungen, wird dabei mit einbezogen. Diese Arbeit soll auch die Grundlage für die Erstellung und Implementierung eines Clinical Pathway für die untersuchte Krankenhausbehandlung bilden. Dabei kam vor allem darauf an, die dafür notwendigen Informationen über die ablaufenden Prozesse zu verdichten und zu strukturieren.Diese Informationen und die eigenen Beobachtungen des Autors wurden im Rahmen dieser Arbeit zum Grundgerüst eines Clinical Pathways zusammengefügt. Gemäß dem PDCA- Zyklus erfolgte damit der erste Schritt in der Plan- Phase zur Pfadimplementierung. Auf der Basis der erhobenen Teilprozesse lässt sich anschließend eine Analyse über Optimierungsansätze der einzelnen Arbeitschritte durchführen. Desweiteren sind durch die am Prozess beteiligten Ärzte die einzelnen medizinischen Entscheidungskriterien des gesamten Prozesses zu definieren.Ausgehend von dem so entstehenden Clinical Pathway sollten für alle geeigneten Behandlungsprozesse im Krankenhaus entsprechende Behandlungspfade entwickelt werden. Dafür liefert diese Arbeit die theoretischen Grundlagen und Empfehlungen. Es ist zu berücksichtigen, dass die Entwicklung von Clinical Pathways dynamisch erfolgt und ständigen Veränderungen unterliegt. Nur so lassen sich neue Erkenntnisse berücksichtigen und somit die Qualität in der medizinischen Behandlung langfristig steigern.

      Wirtschaftliche und ablauforganisatorische Auswirkungen der Umsetzung des Fallpauschalengesetzes in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH