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Michèle Wannaz

    Das grosse Rauschen
    Dramaturgie im Autorenfilm
    • Eine alte Branchen-Weisheit besagt, dass aus einem guten Drehbuch zwar ein schlechter Film werden kann, aus einem schlechten Drehbuch jedoch niemals ein guter. Die meisten Drehbuchratgeber konzentrieren sich auf die klassische Dreiaktstruktur, während im Bereich des Autorenfilms praktische Handbücher und detaillierte filmwissenschaftliche Analysen rar sind. Dieses Buch bietet eine Einführung in die Mainstream-Dramaturgie und -Figurenzeichnung und untersucht alternative Erzählweisen des sozialrealistischen Arthouse-Kinos. Trotz des Erfolgs vieler Vertreter in der Kritik und an der Kinokasse wurde die Dramaturgie dieser Filme bisher kaum analysiert, oft nur vage als „episch“ oder „dem Leben nachempfunden“ beschrieben. Bei genauerer Betrachtung folgen die Filme jedoch häufig klaren Mustern, die das klassische Aufbaugerüst modifizieren. Anhand von 18 Werken des jeune cinéma français, der Brüder Dardenne, Ken Loach sowie der Neuen Berliner Schule wird dies nachgewiesen. Das Buch bietet sowohl eine fundierte filmwissenschaftliche Analyse als auch wertvolle dramaturgische Anregungen für Praktiker. Analysierte Filme umfassen unter anderem „LA VIE RÊVÉE DES ANGES“, „LA HAINE“ und „ROSETTA“.

      Dramaturgie im Autorenfilm
    • Das grosse Rauschen

      Warum die Datengesellschaft mehr Menschenverstand braucht

      • 192pages
      • 7 heures de lecture

      Daten gelten als das Gold des 21. Jahrhunderts. Und weil wir immer mehr davon generieren, wächst die Euphorie. Wir glauben, dass uns Algorithmen immer mehr schwierige Entscheidungen abnehmen und dabei helfen werden, unsere Umwelt besser zu verstehen oder gar die Zukunft vorherzusagen. Softwareunternehmen träumen von intelligenten Städten, welche die Wünsche ihrer Bewohner kennen, Forscher arbeiten an einem Weltsimulator, der Wirtschaftskrisen oder gar Kriege verhindern soll. "Big Data" ist das Schlagwort, das stellvertretend für die Hoffnung steht, dass mehr Daten mehr Wissen, Transparenz und Wohlstand bringen. Allerdings ist bei derart hohen Erwartungen immer auch kritisches Denken gefragt. So sprechen verschiedene Anzeichen dafür, dass die wachsenden Datenmengen nicht für mehr Transparenz sorgen werden, sondern letztlich ein grosses Rauschen bleiben. ABSTRAKT No. 12 macht sich auf die Suche nach den Folgen der Datengesellschaft. Es zeigt, warum die bleibende Intransparenz auch ihr Gutes hat und wir im neuen Zeitalter nicht nur bessere Algorithmen, sondern vor allem mehr Menschenverstand brauchen unter anderem mit Beiträgen von ETH-Professor Dirk Helbing, dem New Yorker Urbanisten Adam Greenfield, dem englischen Kriminologen Spencer Chainey, dem Informationsarchitekten Oliver Reichenstein oder Roger de Weck, Generaldirektor von Schweizer Radio und Fernsehen.

      Das grosse Rauschen