Iran im 19. Jahrhundert und die Entstehung der Bahāʾī-Religion
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"Sesam, tue dich auf! Und kaum hatte Ali Baba die Worte gesprochen, da sprang auch schon das Portal auf, und er gewahrte die Haufen von Juwelen und Schätzen." - Aus der großen Schatzkammer von Märchen, Sagen und Legenden, Novellen, Schwänken, Anekdoten und Fabeln, aus TAUSENDUNDEINER NACHT, liegen hier einige erlesene Kostbarkeiten vor.24 Geschichten, teils bekannte, teils seltener gelesene, geben den unvergänglichen Reiz wieder, der von dem weltberühmten orientalischen Erzählwerk ausgeht. Die Geschichten, mit denen in "Tausendundeiner Nacht" die junge Königin Schahrasad den grausamen Sinn ihres Mannes wandelte, wurden vornehmlich in mündlicher Überlieferung durch die Jahrhunderte getragen. So vielschichtig wie diearabisch-islamische Kultur des Mittelalters ist, so viele Länder des Vorderen Orients wirkten an der Sammlung mit: Indien, Persien, das Zweistromland, Syrien, Ägypten, auch die Türkei. Als einigendes Band durchzieht der Geist des Volkes dieses Werk, das - eine unerschöpfliche Quelle der Phantasie - den Traum von einem glückhaften Dasein nährt.
Inhaltsübersicht: Einleitung, 1. Teil: Allmacht und Mächtigkeit und ihre gesellschaftlichen Aspekte, 2. Teil: Die Wissenschaften und ihre religiöse Legitimierung, 3. Teil: Ekstase und Ordnung, die Schönen Künste und ihre "erlaubte Magie", 4. Teil: Mächtigkeit im Bereich von Erotik und mystischer Minne, 5. Teil: Allmacht und Mächtigkeit in der Gegenwart, Anhang
Der bekannte Berner Islamwissenschaftler Johann Christoph Bürgel schildert den gewaltigen, farbig schillernden Kosmos der Liebe, wie er sich in der islamischen Literatur des 7.-15. Jahrhunderts spiegelt. Neben der zwischen Verzicht- und Genussliebe schwankenden arabischen Liebesdichtung kommen Prosa- und Mischwerke zur Sprache, wie z. B. das großartige im 10. Jahrhundert verfasste „Buch der Lieder“, eine faszinierende Literatur- und Sittengeschichte der arabischen Welt, oder das berühmte „Halsband der Taube“, ein höfisches Handbuch der Liebe, das von großer Menschenkenntnis zeugt, aber auch der „Duftgarten“, das arabische Kamasutra. Aus der persischen Literatur wird neben dem Ghasel die reiche romantische Versepik behandelt. Zur weltlichen Liebe tritt die mystische Gottesminne, die in ihrer Dichtung den vertrauten Bildern irdischer Liebe eine neue übersinnliche Bedeutung abgewinnt.