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Jörg R. Bergmann

    Der Traum - 100 Jahre nach Freuds Traumdeutung
    Klatsch
    Ethnomethodologie reloaded
    • Ethnomethodologie reloaded

      Neue Werkinterpretationen und Theoriebeiträge zu Harold Garfinkels Programm

      Harold Garfinkels 1967 erschienene "Studies in Ethnomethodology" gelten als Gründungsdokument der Ethnomethodologie und haben längst den Status eines soziologischen Klassikers. Doch so bekannt dieses Buch ist, so wenig wurde es tatsächlich gelesen. Angesichts radikaler Veränderungen der Lebenswelt unterziehen die Beiträger*innen des Bandes die "Studies" gut 50 Jahre nach ihrer Ersterscheinung einer Relektüre. Sie decken bisher verborgene Bezüge auf, rekapitulieren methodologische und empirische Anschlüsse an Garfinkel, diskutieren Parallelen und Differenzen zu anderen soziologischen und kulturwissenschaftlichen Forschungsprogrammen und demonstrieren das kritische Potenzial der Ethnomethodologie.--Verlagstext

      Ethnomethodologie reloaded
    • Klatsch

      Zur Sozialform der diskreten Indiskretion

      Anhand von Transkriptionen und Ausschnitten von Klatschprotokolle entwickelt der Autor eine Theorie klatschhaften Verhaltens. Die Neuauflage wurde erweitert um Klatsch in Organisationen am Beispiel von Wissenschaftsklatsch, Klatsch in der digitalen Mediengesellschaft und Veränderung von Moral in der gegenwärtigen Gesellschaft.

      Klatsch
    • Im Scherz wollte Freud sich ein Denkmal setzen und fragte, ob eines Tages eine Tafel angebracht würde, auf der stünde, dass er am 24. Juli 1895 das Geheimnis des Traumes enthüllte. Dieser Wunsch blieb ein Scherz, doch die Wirkung von „Die Traumdeutung“, veröffentlicht 1900, war enorm. Fragen zur Verbindung von Traum und Hirntätigkeit sowie zum Einfluss der physischen Verfassung regen bis heute lebhafte Diskussionen unter Empirikern und Theoretikern an. Freuds Theorie und Interpretationen eröffneten einen neuen Blick auf das Träumen, das nicht mehr als bloßer Nebenschauplatz menschlichen Lebens betrachtet wird. Das Selbstgefühl im 20. Jahrhundert zeigt sich als etwas, das über die Selbstverfügung und die Aufklärungsvernunft hinausgeht. Traumleben und Traumschreiben, sowie deren Zeichen und Darstellungen, bleiben bis heute prägend und beeinflussen neue ästhetische Formen. Freuds systematischer Zugang zur Traumdeutung bereichert weiterhin die Interpretationstheorie in verschiedenen Disziplinen, einschließlich Literaturwissenschaft, Philosophie und Theologie. Zudem ist das Erzählen von Träumen, sowohl in therapeutischen Kontexten als auch im Alltag, ein fruchtbares Feld für Kommunikationsexperten, unabhängig davon, ob es naiv oder gelehrt geschieht.

      Der Traum - 100 Jahre nach Freuds Traumdeutung