Zwei Texte, Geschichten, zweimal Geschichte. Einmal die Erinnerung selbst, einmal die Hinterlassenschaften für die Erinnerung, und Erinnerung, die ins Heute greift. Das findet sich in beiden Texten dieses Buches. Einmal die Erinnerung an die Geschehnisse im Herbst 1989, einmal die Spuren von einem Leben eines Psychiaters aus der DDR, einer Erinnerung vom Funktionär zum Geflohenen in den Westen, aufgeschrieben von einem Verschwundenen, von dem nichts Erinnerung ist, als das, was er aufgeschrieben hatte.
Gero Bühler Ordre des livres (chronologique)


Das Vakuum der Hintertüren
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Ankünfte, in denen kein Ankommen ist, vielleicht aber ein Abschied? Abschiede, in denen kein Aufbrechen emporsteigt, aber wovon der Abschied? Und Alltägliches, das doch zur Bedeutung wird. Und, wo wir hinwollen und das in der Kindheit von uns schon erspielt. All das scheint durch die Texte, die sich hier versammelt finden, dabei in Prosa, aber auch Formen, die zwischen Prosa und Essay umherwandeln. Sollte diese Form Erzählessay genannt werden? - Gero Bühler, geboren und aufgewachsen in Leipzig, arbeitet und lebt in Ingolstadt. Bisher erschienen „Abstieg“ 1998 und „Skepsis im Sand“ 2009 sowie die Lyrikbände „WennWen“ 2000, „Probedüne“ 2006, „Warten in Alleen“ 2011 und „Mehr Schaun“ 2017.