Daniel Heller-Roazen explore les questions du langage, de l'expérience sensorielle et du droit à travers diverses traditions littéraires. Son œuvre examine comment notre compréhension du monde est façonnée par l'oubli et comment l'essence de l'expérience humaine se déploie à partir de notre rapport à l'intangible. Son style authentique se caractérise par une analyse pointue qui mêle philosophie, histoire littéraire et théorie critique, offrant aux lecteurs de nouvelles perspectives sur des concepts fondamentaux. Les écrits d'Heller-Roazen révèlent des liens profonds entre des domaines de la pensée et de la culture apparemment disparates.
An original, elegant, and far-reaching philosophical inquiry into the sense of being sentient--what it means to feel that one is alive--that draws on philosophical, literary, psychological, and medical accounts from ancient, medieval, and modern cultures
"In Echolalias, Daniel Heller-Roazen reflects on the many forms of linguistic forgetfulness. In twenty-one concise chapters, he moves between classical, medieval, and modern culture, exploring the interrelations of speech, writing, memory, and oblivion. Whether the subject is medieval literature or modern fiction, classical Arabic poetry or the birth of French language, structuralist linguistics or Freud's writings on aphasia, Heller-Roazen considers with precision and insight the forms, effects, and ultimate consequences of the persistence and disappearance of language. In speech, he argues, destruction and construction often prove inseparable. Among speaking communities, the vanishing of one language can mark the emergence of another, and among individuals, the experience of the passing of speech can lie at the origin of literary, philosophical, and artistic creation."--Jacket
Sprache dient der Verständigung. Doch immer wieder hat es Menschen gegeben, die nicht wollten, dass alle sie verstehen. Deshalb haben sie Geheimsprachen entwickelt. Daniel Heller-Roazen unternimmt in seinem Buch einen Streifzug durch die Geschichte der künstlichen und geheimen Sprachen. Von den Sprachen der Gauner, den heiligen Sprachen bis zur Beschäftigung des großen Sprachforschers Ferdinand de Saussure mit Anagrammen, von der arkanen Sprachkunst der Druiden und Bibelkopisten bis zu Tristan Tzara, der die Dada-Bewegung mit begründete und zuletzt die Lieder von Villon zu entschlüsseln meinte, erkundet Heller-Roazen die Sprachkunst von Gaunern und von Rätselfreunden und zeigt: Diese Sprachen, die Klang und Sinn gegeneinander ausspielen, verbindet mehr mit der Poesie, als bislang angenommen.
Es war vermutlich Aristoteles, der als Erster einen dem Menschen eigentümlichen Sinn entdeckte: den Sinn wahrzunehmen, dass man wahrnimmt. Daniel Heller-Roazen unternimmt in seinem Buch nun dessen Archäologie: In 25 Kapiteln zeichnet er die verschlungen Wege dieses besonderen Sinns bei Denkern vom antiken Griechenland bis zum 20. Jahrhundert und in Disziplinen von der Philosophie über Psychologie und Literatur bis zu medizinischen Abhandlungen nach. »Der innere Sinn« ist eine originelle, elegante und weitreichende philosophische Untersuchung der Frage, was es bedeutet, dass man sich lebendig fühlt. »Daniel Heller-Roazens Archäologie eines Gefühls wirft ein völlig neues Licht auf eine Reihe von wesentlichen Momenten in der Geschichte der Philosophie und der Humanwissenschaften. Doch noch wesentlicher für diese außergewöhnliche Arbeit ist, dass sie ein faszinierendes Forschungsfeld entdeckt, das von allergrößte Bedeutung für das zeitgenössische Denken ist: des Gefühls, durch das wir – vor oder jenseits des Bewusstseins – fühlen, dass wir existieren.« Giorgio Agamben