Autor knihy, divadelní kritik a novinář Hellmuth Karasek, emigroval v roce 1952 do západního Německa. V knize Go west vzpomíná na padesátá léta v obou částech rozdělené země, na obtížné vyrovnávání se s dědictvím nacismu a na dozvuky války. Padesátá léta jsou pro Karaska zároveň dobou jeho mládí, americké hudby a cigaret.
Hellmuth Karasek Livres
- Daniel Doppler







Go West!
- 350pages
- 13 heures de lecture
In durch persönliche Erinnerungen verknüpften Feuilletons u.a. über das damalige Lebensgefühl, Filmhits, Wirtschaftswunder, Nylonstrümpfe etc. entwirft der Spiegel-Redakteur ein lebendiges Porträt der Nachkriegszeit in Deutschland
Bertolt Brecht
- 207pages
- 8 heures de lecture
Billy Wilder
- 542pages
- 19 heures de lecture
Biographie des 1906 in Wien geborenen Hollywood-Regisseurs von seiner Jugend als Journalist in Wien bis zu seinen unvergeßlichen Filmerfolgen
Witz, Satire und die Lust an absurden Kontrasten: In seinen Glossen sieht Hellmuth Karasek der Zeit beim Vergehen zu und versucht, wenigstens die Komik festzuhalten. »Karasek ist eine Erzählernatur.« Felicitas von Lovenberg, F. A. Z. Eigentlich küsst man Kröten nicht - man schluckt sie als unangenehme Wahrheiten hinunter. Nur Frösche küsst man - im Märchen, damit sie sich in Prinzen verwandeln. Doch die Glosse verhält sich zur Realität so, als müsste ihr Autor dauernd Kröten schlucken. In Karaseks Sprachzoo existieren seltsame Wesen: lupenreine Gasprom-Demokraten, Problembären wie Bruno und Stoiber, Politiker als Kellner und Köche. Seine Glossen sind aus der Froschperspektive erzählt, nach dem lateinischen Sprich-wort: »Quamquam, sunt sub aqua, sub aqua maledicere temptant.« Das ist lautmalerisch und bedeutet: Selbst beim Unter-gehen im Wasser quaken die Frösche üble Nachrede - eben Glossen.
Alle Briefe werden historisch eingeordnet und um Biografien der Beteiligten ergänzt. Faksimiles der Originalbriefe und Porträtbilder verstärken den Eindruck der Unmittelbarkeit. Die Buchreihe „Briefe bewegen die Welt“ versammelt Briefe von Künstlerinnen, Schriftstellern, Geistesgrößen und unbekannten Autoren, von Liebenden und Verzweifelten. Im sechsten Band bleibt der Herausgeber seinem Erfolgsrezept treu, sucht jedoch seine Briefschreiber in einer besonderen Situation: dem Krieg. Die Auswahl an Feldpostbriefen spannt einen weiten Bogen vom 17. bis ins 21. Jahrhundert, vom Dreißigjährigen Krieg bis zu Einsätzen der Bundeswehr auf dem Balkan und in Afghanistan. Die Verfasser sind Menschen aus unserer Mitte, die teils noch im Einsatz stehen oder sich darauf vorbereiten. Neben der historischen Aufarbeitung enthält der Band wichtige Quellen zur Zeitgeschichte und leistet einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Rolle der Bundeswehr in der Gesellschaft. Die Authentizität der Feldpostbriefe macht diesen Band zu einem berührenden Stück Sachliteratur. Die Buchreihe, die seit 2010 im teNeues Verlag erscheint, wird von der Deutschen Post und der Stiftung Lesen unterstützt. Der sechste Band „Feldpost“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation Berlin, das die umfassendste Feldpostsammlung Deutschlands besitzt.
Der Journalist schildert sein Zusammentreffen mit berühmten Persönlichkeiten, die im Licht der Öffentlichkeit standen und stehen: u.a. Marilyn Monroe, Billy Wilder, Brigitte Bardot, Romy Schneider, Ernst Bloch, Günter Grass
Ironisch, phantasievoll, spontan Wer alt wird, hat Glück – schon allein, weil er erlebt und erkennt, welches Unglück das Alter ist: ein Fluch, den man zum Segen erklären muss, nichts anderes bleibt einem übrig. Selten hat jemand so klug, so pointenreich, vergnüglich und nachdenklich über das geschrieben, was uns allen bevorsteht.
Glänzend erzählt und mit vielen Anekdoten lässt Hellmuth Karasek die Nachkriegsjahre wiederauferstehen und zeigt, wie wir Deutschen Amis wurden. Erstens, um nicht Russen werden zu müssen, und zweitens, weil der 'American Way of Life' so unwiderstehlich war: in Musik, Mode, Kultur und Film. Im Elend der zerbombten Städte suchten die Besiegten eine neue Identität – die fanden sie, zumindest im Westen des bald geteilten Landes, in der Identifizierung mit den Amerikanern. Junge Frauen flirteten gern mit den properen GIs, junge Männer fanden neue Männlichkeitsbilder bei Marlon Brando und James Dean. Alle liebten die Comics von Micky Maus, die Schmachtfetzen aus Hollywood, die heißen Rhythmen. Da konnten die Bewohner der Sowjetischen Besatzungszone nur neidisch über die innerdeutsche Grenze blicken; eine der Amerikanisierung des Westens entsprechende 'Sowjetisierung' hat es dort nie gegeben. Im Gegenteil: Die Bedrohung durch den Osten erfüllte den Zweck, die Identifizierung mit der westlichen Schutzmacht zu steigern. Hellmuth Karasek entwirft ein differenziertes Bild dieser prägenden Zeit deutscher Geschichte und lässt sie in seinem so persönlichen wie geistreichen Buch lebendig werden wie selten zuvor. Sein neues Werk ist eine nuancierte Bestandsaufnahme seiner Beziehung zu Amerika – und unserer eigenen.
Für den elfjährigen Hellmuth endet die Kindheit abrupt: Nach Weihnachten 1944 flieht er mit seiner Familie aus Schlesien, wird 1946 nach Ostdeutschland ausgesiedelt, wo er unter dem Kommunismus eine neue Zeit der Lügen und Ängste erlebt. Mit dem DDR-Abitur in der Tasche flüchtet er Anfang der fünfziger Jahre erneut - als Student in Tübingen will er den Neuanfang im Westen wagen ? Auf der Flucht erzählt von einer wechselvollen Kindheit und Jugend, einer beeindruckenden Karriere in der Kulturbranche und einem Leben voller Gegensätze.
The lady in the lake
- 48pages
- 2 heures de lecture
Private detective Philip Marlowe is looking for the missing wife of Derace Kingsley. Is she dead or not? And is she the lady in the lake?
Der Autor und Kritiker Hellmuth Karasek stellt die hundert Filme vor, die er für die berühmtesten, schönsten und besten der Kinogeschichte hält: von den ersten klassischen Gangsterfilmen der dreißiger Jahre bis zu "Schindlers Liste" von 1994. Er bewertet nicht nur die Qualität, sondern gibt Anekdoten über Stars, Regisseure und Produzenten zum Besten und berichtet über die Wirkung, die die Filme auf die Zuschauer ausgeübt haben.
Karaseks Kulturkritik
- 261pages
- 10 heures de lecture
Satire, Ironie, tiefere Bedeutung: Karaseks kleines Welttheater unserer Zeit schert sich um kein Tabu. Es heißt, das Leben schreibe die besten Geschichten - nur kann das Leben halt nicht schreiben. Es braucht einen wie Hellmuth Karasek, der mit scharfem Blick und sprachlicher Eleganz die großen und die kleinen Ereignisse liebevoll und scharfzüngig festhält. Er erzählt von starken Frauen, die auch nur Männer sind, wie es schon in alten Mythen steht, von Bunga Bunga in mediterranen Lotterbetten, von Kuckucksuhren und Pleitegeiern, von Deutschen, die immer Vorfahrt und immer recht haben, von liberalen Doktorspielen und vom Einmarsch der Plagiatoren, von der falsch verstandenen Toleranz der Weichspüler in deutschen Feuilletons, von den Plackereien des Alterns und den Tücken der Reisen mit der Bahn. Dabei fühlt sich Karasek oft wie ein einarmiger Bandit, trifft aber stets den Nagel auf den Kopf. Seine pointierten Glossen zeugen von gnadenloser Beobachtungsgabe, Selbstironie und der Erkenntnis, dass wir gern über das lachen, wovor wir Angst haben.
Hellmuth Karasek unterwegs in Deutschland: Aug in Auge mit seinen Lesern ... Hellmuth Karasek erzählt von phantastischen und skurrilen Erlebnissen - und nimmt uns mit auf seine Reisen quer durch die Republik. Als einigermaßen bekannter Autor muss man mit allem rechnen, sagt Hellmuth Karasek: dass einen der Schaffner für den Nobelpreisträger Günter Grass hält, zum Beispiel, und, wenn man den Irrtum aufklärt, mit „Herr Kasarek“ anredet; oder dass die Dame an der Hotelrezeption einen unverdrossen „Karadzic“ nennt, wie den Kriegsverbrecher. Da ist man nach zwölf Lesungen in einem Monat schon glücklich, wenn man kein Handy verloren, keine Kreditkarte verschusselt, keinen Mantel hat hängen lassen und auf die Frage: „Was ist Ihr größter Fehler“ nur noch antwortet: „Mit neuen Schuhen zu verreisen.“ Trotzdem wird er es wieder tun, sozusagen als unverbesserlicher und leidenschaftlicher Wiederholungstäter.
Das Magazin
- 428pages
- 15 heures de lecture
Als Daniel Doppler - Hellmuth Karaseks Alter ego - in die Redaktion des "Magazins" eintritt, ist die Zeitschrift eine gefürchtete Institution des Enthüllungsjournalismus und hält die Bundesrepublik Woche für Woche in Atem. An seiner Arbeitsstätte erlebt Doppler "intrigantes, eifersüchtiges, eitles und wölfisches Treiben", wobei es auch um Liebe und Frauen in einer Männerdomäne geht. Karasek legt ein spannendes, aber auch komisches Buch vor; es ist keine Abrechnung mit dem "Magazin", dazu ist der Protagonist zu sehr "mitten drin"; er hat teil an den Manipulationen der Ereignisse und wird - wie seine Kollegen - von den Ereignissen manipuliert.
Betrug
- 304pages
- 11 heures de lecture
Eine menschliche Komödie - mal heiter, mal melancholisch - der Beziehung zwischen den Geschlechtern: Was als Spiel mit dem Feuer begann, wird für Robert zum Desaster. Betrug an seinem besten Freund, zu dessen Frau er in leidenschaftlicher Liebe entbrennt, Verrat an seiner Ehefrau, die er keineswegs verlieren will, Lügen und feige Ausflüchte gegenüber der Geliebten bringen sein Koordinatensystem ausweglos durcheinander ...
Witz komm raus, du bist umzingelt Jetzt geht’s dem Witz an den Kragen! Hier wird er seziert, in seine Einzelteile zerpflückt und bis ins Mark analysiert. Hellmuth Karasek sammelt Diktatorenwitze, jüdische Witze, Arztwitze, Irrenwitze, Männerwitze, Frauenwitze, Elefantenwitze – kein Lebensbereich, der nicht als Witz taugt. Für ihn ist es die kürzeste und präziseste Form von erzählter Literatur. Ein Buch zum Mitlachen und Mitdenken.
Hand in Handy
- 158pages
- 6 heures de lecture
Liebes- und Alltagsgeschichten über die Tücken und Tragödien des Handy-Zeitalters
Das find ich aber gar nicht komisch!
- 288pages
- 11 heures de lecture
Witze sezieren ihre Zeit. Gnadenlos, aber sehr lustig. »Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt«, sagt Joachim Ringelnatz. Und tatsächlich: Witze machen uns in vielen Situationen das Leben leichter, doch bleibt uns immer wieder einmal auch ein Scherz buchstäblich im Halse stecken. Warum also erzählt man Witze zu genau dieser Zeit und genau so, wie man sie erzählt? Was gibt ihnen ihre Aktualität? Was verraten sie über die Menschen – über uns?
Im Paradies gibt's keine roten Ampeln
- 176pages
- 7 heures de lecture
Mit sicherem Blick für das Kuriose oder gar Absurde schreibt Karasek seine Glossen über das große und das kleine Weltgeschehen. Und „weil Spottlust nicht denkbar ist ohne Unerschrockenheit, sind ihm auch die gängigen Tabus der Zivilisationskultur keinen Pfifferling wert“ (Ruprecht Skasa-Weiß, Stuttgarter Zeitung). Im Himmel, so hoffte eine verkehrssündige und bußfertige Pastorin, gibt es keine roten Ampeln. Aber auf Erden, so erfahren wir, werden die Japaner nicht dank Sushi hundert Jahre alt, sondern nur als Karteileichen. Auch darüber, dass die Wetterfühligkeit und die Klimakatastrophe die Deutsche Bahn erfasst haben und sich daraus eine Kundenfolterung ergeben hat, macht sich der Autor kuriose Gedanken. Und die politische Frage, warum sich Westerwelle keine goldene Fünf auf die Schuhsohlen schreibt, wird ebenso kommentiert wie die, warum Seehofer wohl auf seiner Märklin-Eisenbahn eine Merkel-Puppe spazieren fahren lässt. Die Frage, wie man der Pille zum fünfzigsten Geburtstag gratulieren soll, bleibt allerdings unbeantwortet. Bohrende Probleme: Hellmuth Karasek begleitet sie jede Woche mit seinen trostreichen Glossen.
Leicht und doch mit chaplineskem Ernst erzählt Karasek, wie Männer versuchen, zu lieben und zu flüchten, zu erobern und zu vergessen. Der »publizistische Turbokarpfen im Teich der grauen Hechte« (Gerhard Stadelmaier) berichtet von glücklichen und schmerzlichen Selbstversuchen und von Ausflügen in das unbekannte Land der Frauen. Die Beziehung zwischen Männern und Frauen - ein Wechselbad zwischen Liebe und Verlieren, Leidenschaft und Erkalten. Das Dilemma: Die Leidenschaft kennt keine Treue und verspricht keine Dauer. Ehe und Familie dagegen basieren auf der versprochenen Treue und der garantierten Dauer. Nestflüchter und Nestwärmer, das sind Mann und Frau. Und die Treue ist keine Frage der Moral, sondern der Bequemlichkeit, der Feigheit und des Mangels an Gelegenheiten. Eine Geschichte in Geschichten aus fünfzig Jahren Geschlechterkampf.
Friedrichs Dramatiker der Weltheaters 4
Sternheim.





















