Jahrbuch zu ihrer Geschichte und Gegenwart, Bd. 26
Die Faszination, die von der Dresdener Frauenkirche als bedeutendes Gotteshaus mit wichtigen kunstlerischen Zeugnissen, als Zeugnis uberwundener Zerstorung und daraus erwachsener Versohnung ausgeht, fordert immer wieder die Beschaftigung mit Themen ihrer Geschichte, der Stadt- und Kunstgeschichte, mit bedeutenden Personlichkeiten und dem auaerordentlichen burgerlichen und institutionellen Engagement heraus.
Das Jahrbuch zur Geschichte und Gegenwart der Dresdner Frauenkirche bietet im 25. Band neue Entdeckungen sowie Erinnerungen an den Wiederaufbau und die Bedeutung der Kirche im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen. Es beleuchtet historische Bauprojekte, die Rolle der Frauenkirche im Stadtbild und Aspekte des Wiederaufbaus.
Die Faszination, die von der Dresdner Frauenkirche als Gotteshaus, als Statte der Musikkultur, als Zeugnis uberwundener Zerstorung und daraus erwachsener gelebter Versohnung ausgeht, fordert immer wieder die Beschaftigung mit Themen ihrer Geschichte, der Stadt- und Kunstgeschichte, mit bedeutenden Personlichkeiten und dem ausserordentlichen burgerschaftlichen und institutionellen Engagement heraus.
In der reich ausgestatteten Baumonografie schreibt Heinrich Magirius die umfassende Geschichte dieses einzigartigen Kuppelbaues. Die 'archäologische Rekonstruktion', die der Autor als Denkmalpfleger seit 1990 begleitete, wirft ein neues Licht auf die durch Quellenüberlieferung gut belegten Bauvorgänge des 18. Jahrhunderts. Auch historische und städtebauliche Voraussetzungen für die Errichtung der Bürgerkirche kommen zur Darstellung. Um die Leistung des Architekten George Bähr einordnen zu können, wird zudem der Anteil der am Bau beteiligten Kräfte beleuchtet. Ein Katalog der überlieferten barocken Pläne rundet die baugeschichtliche Übersicht ab.
Das Zisterzienserinnenkloster St.? Marienstern in der sächsischen Oberlausitz ist eines der wenigen Frauenklöster Deutschlands, die seit ihrer Gründung bis heute ununterbrochen bestehen. 1248 gestiftet, ist es schon bald zu einer der mächtigsten Herrschaften der Oberlausitz geworden. Zeichen für seine Bedeutung ist die Anlage selbst – Kirche, Kreuzgang und Kapitelsaal sind großartige Schöpfungen zisterziensischer Baukunst der Gotik. Über 750 Jahre wurde der Klosterschatz im Verborgenen gehütet und dient bis heute der Andacht und dem Gebet. Erst in den letzten Jahren konnten einige Kunstwerke in Ausstellungen gezeigt werden. Nun sind die schönsten Kostbarkeiten von St.? Marienstern erstmals in einem Bildband versammelt. Mit kurzen Erläuterungen versehen, präsentieren die Abbildungen die bedeutendsten Kostbarkeiten von St. Marienstern – Goldpreziosen, Handschriften, Skulpturen, liturgische Gewänder und vieles mehr – aus Kirche und Klausurräumen, aus Sakristei und Schatzkammer, Bibliothek und Archiv.
Die St. Annenkirche in Annaberg ist eine spatgotische Hallenkirche von internationalem Rang. Die Publikation charakterisiert ihre architekturgeschichtliche Stellung am Ausgang der Spatgotik und erlautert ihre kostbare, teilweise schon der Fruhrenaissance verpflichtete Ausstattung.