HIC & HEC oder die Stufenleiter der Wollust
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Werk mit zahlreichen erotischen Fotos aus verschiedenen Epochen. Der charmante Hic und Hec ("Ceci-celà"), ein kleiner, schelmischer Abbe, der schon in jungen Jahren von einem Jesuitenpater in die Freuden des Fleisches eingeführt wurde, propagiert starke libertinische Evangelien. Sehr proselytisch in seinem sinnlichen Glauben, dringt der kräftige Geselle in die Intimität aller ein, die er trifft, und weiß sie meisterhaft zu seiner perversen Religion zu bekehren. Niemand kann widerstehen, denn zum "Kunst des Variierens der Freuden" fügt Hic und Hec die Kunst des Diskurses hinzu. Diese kurvenreiche Figur spiegelt ihren Schöpfer, den Grafen von Mirabeau, wider: einen Politiker und Enzyklopädisten der Aufklärung, talentierten Schriftsteller und distinguierten Erotomanen. Ähnlich wie Sade schrieb Mirabeau den Großteil seines libertinären Werkes im Gefängnis. Seine Inspiration kennt keine Frauenfeindlichkeit; während derselben Zeit verfasste er "Le Rideau levé", das die Abenteuer von Laure, einer jungen Naiven, erzählt... die nicht lange naiv bleiben wird! Kein Tabu, keine Moral kann das Universum von Mirabeau einschränken oder seine erotisch-libertäre Schaffenskraft dämpfen, wie diese beiden Erzählungen voller Humor und Sinnlichkeit belegen. Ein überraschendes, schamloses und genussvolles Werk.
