First biography of a sniper awarded the Knight's Cross of the Iron Cross.
Roland Kaltenegger Livres






Krieg am Eismeer
Gebirgsjäger im Kampf um Narvik, Murmansk und die Murmanbahn
- 358pages
- 13 heures de lecture
Im April 1940 durchquerten zehn Zerstörer der deutschen Kriegsmarine bei starkem Wind das aufgewühlte Nordmeer, an Bord 3.100 Besatzungsmitglieder und 2.000 Gebirgsjäger. Ihr Ziel war der nordnorwegische Hafen Narvik, den sie im Wettlauf mit den Alliierten eroberten. Nach einem Monat wurden sie jedoch von einem britisch-französischen Expeditionskorps vertrieben. Trotz ihrer Unterlegenheit hielten die Gebirgsjäger in den Bergen um Narvik durch, bis der Zusammenbruch der alliierten Front in Frankreich ihnen eine Rückkehr ermöglichte. General Eduard Dietl, als „Sieger von Narvik“ bekannt, wurde der erste Soldat der Wehrmacht mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Sieben weitere Kämpfer des Gebirgsjäger-Regiments 139 erhielten ebenfalls das Ritterkreuz. Ein Jahr später sollte Dietl im Russlandfeldzug den sowjetischen Hafen Murmansk erobern, scheiterte jedoch an dieser Aufgabe, da er nie eine Generalstabsausbildung genossen hatte. Trotz wiederholter Angriffe konnte er sein Ziel nicht erreichen, was den Sieg bei Narvik in einen Pyrrhussieg verwandelte. Das Buch bietet eine umfassende Darstellung der Schlacht in der Arktis zwischen 1940 und 1941 und ist kein Kriegsverherrlichungswerk, sondern ein nüchterner, packend geschriebener Tatsachenbericht, dokumentiert mit unbekannten Details, Fotos, Karten und Dokumenten.
Gebirgsjäger im Kaukasus
- 287pages
- 11 heures de lecture
Oberammergau und die Passionsspiele
- 256pages
- 9 heures de lecture
Deutsche Gebirgsjäger im Zweiten Weltkrieg
- 352pages
- 13 heures de lecture
Die Gebirgstruppe der Waffen-SS
- 158pages
- 6 heures de lecture
Schicksalsweg und Kampf der "Bergschuh"-Division
- 359pages
- 13 heures de lecture
Die 7. Gebirgs-Division war 1941 durch Auffüllung mit vorwiegend österreichischen Gebirgseinheiten aus der bayrisch-fränkischen 99. Leichten Infanterie-Division gebildet worden und zählte somit zur jüngeren Generation der deutschen Gebirgstruppe. Ihr Kampfweg führte sie 1941 zunächst nach Osten über Wolhynien an den Styr, zum Djnepr bis Kiew, später mit Teilen bis vor Leningrad in den Raum Narwa, an den Lagoda- und Ilmensee, ehe sie endgültig im Herbst 1942 an die finnische Front nach Karelien kam, wo sie im Kiestinki- und Uchta-Abschnitt bis zur finnischen Kapitulation im Herbst 1944 eingesetzt war. Danach trat die „Bergschuh“-Division ihren Rückmarsch über Rovaniemi nach Norwegen an, wo sie 1945 im Raum Oslo in englische Gefangenschaft kam.
Nejlepší odstřelovač wehrmachtu Matthäus Hetzenauer
- 152pages
- 6 heures de lecture
Když Matthäus Hetzenauer (1924–2004), rodák z tyrolského Brixenu, na podzim 1942 narukoval do německého wehrmachtu, nejprve to vypadalo, že z něj bude střelec z minometu. Na jaře 1944 však tento vášnivý lovec nastoupil do školy odstřelovačů v Seetalerských Alpách. V červenci 1944 byl přidělen k 144. pluku horských myslivců, v jehož řadách prodělal těžké ústupové boje na východní frontě – a s 345 nárokovanými zásahy se stal bezkonkurenčně nejúspěšnějším odstřelovačem německé branné moci. Kniha vojenského historika Rolanda Kalteneggera představuje první pokus o ucelený životopis tohoto fenomenálního střelce a pozoruhodný doplněk bestsellerových vzpomínek Henzenauerova spolubojovníka a přítele Josefa „Seppa“ Allerbergera Na mušce lovce.
Generaloberst Eduard Dietl 2
- 299pages
- 11 heures de lecture
Eduard Dietl wurde am 21. Juli 1890 in Aibling geboren und begann seine militärische Karriere 1909 beim 5. Königlich Bayerischen Infanterieregiment. Im Ersten Weltkrieg diente er als Zugführer einer Maschinengewehrkompanie an der Westfront. 1919 war er Kompanieführer im Freikorps „Franz von Epp“ und beteiligte sich an der Zerschlagung der Münchner Räterepublik. Im selben Jahr trat er der DAP/NSDAP bei und nahm am Hitler-Ludendorff-Putsch teil. 1920 wurde er in die Reichswehr übernommen und nahm 1938 als Kommandeur der 3. Gebirgsdivision am Polenfeldzug teil. Ab 1940 in Norwegen eingesetzt, verteidigte Dietl mit seinen Truppen den strategisch wichtigen Hafen Narvik gegen überlegene alliierte Kräfte. Sein Aufstieg in der nationalsozialistischen Propaganda war rasant, und er wurde als „Held von Narvik“ gefeiert. Als erster Soldat der Wehrmacht erhielt er das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und wurde 1942 zum Generaloberst befördert. Trotz seiner nationalsozialistischen Überzeugungen lag ihm das Wohl seiner Soldaten am Herzen. Dietl starb 1944 bei einem Flugzeugabsturz, was Hitler zu einer bewegenden letzten Rede veranlasste. Der zweite Teil seiner Biografie beleuchtet sein Leben und militärischen Werdegang von 1933 bis zu seinem Tod.
Generaloberst Eduard Dietl 1
- 316pages
- 12 heures de lecture
Eduard Dietl wurde am 21. Juli 1890 in Aibling geboren und begann seine militärische Karriere am 1. Oktober 1909 beim 5. Königlich Bayerischen Infanterieregiment. Er nahm als Zugführer einer Maschinengewehrkompanie am Ersten Weltkrieg teil. 1919 war er Kompanieführer im Freikorps „Franz von Epp“ und beteiligte sich an der Zerschlagung der Münchner Räterepublik. Im selben Jahr trat er der DAP/NSDAP bei und nahm am Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 teil. Als Kompaniechef im III. Gebirgsjägerbataillon wurde er 1920 in die Reichswehr übernommen und nahm 1938 als Generalmajor am Polenfeldzug teil. Ab 1940 in Norwegen eingesetzt, verteidigte er erfolgreich den Erzhafen Narvik gegen überlegene alliierte Truppen. Sein Aufstieg war rasant, und die nationalsozialistische Propaganda stilisierte ihn als „Held von Narvik“. Er wurde als erster Soldat der Wehrmacht mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet und 1942 zum Generaloberst befördert. Trotz seiner nationalsozialistischen Überzeugungen lag ihm das Wohl seiner Soldaten am Herzen. Dietl starb 1944 bei einem Flugzeugabsturz, was Hitler zu einer emotionalen Rede veranlasste. Der erste Teil dieser Biografie beleuchtet Dietls Leben und militärischen Werdegang von seiner Geburt bis 1933.
Kampf der Gebirgsjäger um die Westalpen und den Semmering
- 252pages
- 9 heures de lecture
Titos Kriegsgefangene
- 351pages
- 13 heures de lecture
Schörner
- 448pages
- 16 heures de lecture
Waffen und Ausrüstung der deutschen Gebirgstruppe im Zweiten Weltkrieg
- 48pages
- 2 heures de lecture
Die deutsche Gebirgstruppe
- 571pages
- 20 heures de lecture
Oberstleutnant Wilhelm Spindler
Vom Ritterkreuzträger des Frankreichfeldzuges zum Eichenlaubträger während der Rückzugskämpfe auf dem Balkan
Wilhelm Spindler gehörte vom ersten bis zum letzten Tag seiner militärischen Soldatenlaufbahn der 1. Gebirgsdivision an. Im Polen-, Frankreich-, Jugoslawien- und Russlandfeldzug wurde er zunächst als Zugführer und später als Kompaniechef insbesondere in der 13. Kompanie des Gebirgsjägerregiments 98 eingesetzt. Vom Juli 1943 bis zum August 1944 war er Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 54 auf dem Balkan und von Oktober 1944 bis zum Kriegsende des Gebirgsjägerregiments 99 während der schweren Abwehrkampfe auf dem Balkan und in Ungarn bevor er im Marz 1945 verwundet wurde. Während ihres Kampfeinsatzes im Zweiten Weltkrieg wurden 38 Angehörige der 1. Gebirgsdivision mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Einer von ihnen war Wilhelm Spindler, der am 21. Dezember 1940 als Leutnant und Ordonnanzoffizier im Stab des III. Bataillons des Gebirgsjägerregiments 99 diese hohe Auszeichnung erhielt. Mit dem begehrten Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurden nur drei Angehörige der Stammdivision der deutschen Gebirgstruppe ausgezeichnet – und zwar der Generalleutnant Hubert Lanz am 23. Dezember 1942 als Kommandeur der 1. Gebirgsdivision und der Major Harald von Hirschfeld am selben Tag als Kommandeur des II. Bataillons des Gebirgsjägerregiments 982, sowie der Oberstleutnant Wilhelm Spindler als Kommandeur des Gebirgsjägerregiments 99 am 31. Januar 1945 für seinen Kampfeinsatz um eine beherrschende Höhe.
Generalleutnant Hans Degen
Vom Generalstabsoffizier und Truppenführer zum Kommandeur der 2. Gebirgsdivision an der Oberrheinfront
- 157pages
- 6 heures de lecture
Die Geschichte von Generalleutnant Hans Degen beginnt am 18. Februar 1899 in Rosenheim, wo er als Sohn eines Zollbeamten geboren wurde. Mit 17 Jahren trat er als Fahnenjunker in das 2. bayerische Jägerbataillon ein und erlebte zwischen 1917 und 1918 als Gruppen- und Zugführer im Deutschen Alpenkorps Einsätze in Rumänien, Italien und Serbien. Im August 1918 wurde er während der Abwehrschlacht an der Somme verwundet. Nach dem Krieg wurde Degen Adjutant des III. Bataillons des Infanterieregiments 45 und trat am 1. Januar 1921 in die Reichswehr ein. Es folgten militärische Einsätze in München und Würzburg sowie eine Ausbildung an der Kriegsakademie in Berlin, die ihn für den Truppen- und Generalstabsdienst qualifizierte. Er diente zunächst als Kompanieführer im Gebirgsjägerregiment 100, bevor er unter General Valentin Feurstein die 2. Gebirgsdivision in Innsbruck aufbaute. Im Frankreichfeldzug war er Teil der 1. Gebirgsdivision und später als Generalstabschef des VI. Armeekorps im Russlandfeldzug aktiv. An der Eismeerfront übernahm er die 2. Gebirgsdivision und wurde für seine Leistungen während der Abwehrschlacht in den Vogesen mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet, bevor er in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet.
Oberleutnant Maximilian Burghartswieser
Vom Heeresbergführer zum Ritterkreuzträger von Kreta
- 156pages
- 6 heures de lecture
Dies ist die Geschichte von Oberleutnant Maximilian Burghartswieser, geboren am 10. Juni 1914 in Ruhpolding. Nach einer Maurerausbildung trat er am 1. November 1934 in die 11. Kompanie des Münchner Infanterieregiments ein. Am 16. Oktober 1935 wechselte er zur 10. Kompanie des neu gegründeten Gebirgsjägerregiments 100. Als leidenschaftlicher Skifahrer und Alpinist absolvierte er von April 1936 bis April 1937 die Heeresbergführerausbildung und wurde am 10. Dezember 1937 zum Heeresbergführer ernannt, was ihn zu einem Teil einer kleinen Elite von etwa 400 Soldaten der Wehrmacht machte. Im Polenfeldzug kämpfte er mit der 1. Gebirgsdivision bis vor Lemberg. Am 1. Oktober 1939 wurde er zum Feldwebel befördert und erhielt am 25. Oktober das Eiserne Kreuz II. Klasse. Im Frankreichfeldzug zeichnete er sich durch Tapferkeit aus und erhielt am 19. Juni 1940 das Eiserne Kreuz I. Klasse. Nach der Umstellung zur 5. Gebirgsdivision nahm er am Balkanfeldzug und dem Unternehmen „Merkur“ teil. Für seine herausragende Leistung bei der Erstürmung gegnerischer Stellungen am 25. Mai 1941 wurde ihm das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Sein letzter Einsatz führte ihn bis vor Leningrad, wo er am 22. August 1942 in erbitterten Kämpfen fiel. Posthum wurde er zum Oberleutnant befördert.
Oberst Adolf Seitz
Vom Freikorpskämpfer und Stahlhelmführer zum Inspekteur der Erkundungsstäbe in der "Alpenfestung"
Innerhalb der Heeresgruppe Mitte wurde die 1. Gebirgsdivision des Generals Ludwig Kübler für den Angriff auf Frankreich eingesetzt. Nach dem Polenfeldzug war sie in die Eifel, an den Rhein und ins Ahrtal verlegt worden, um den Winter 1939/1940 abzuwarten. Während dieser Zeit erholte sich die Truppe, und Major Adolf Seitz kümmerte sich um die Auffrischung und Ausbildung seiner Soldaten, bis im Frühjahr die Vorbereitungen für den Frankreichfeldzug begannen. Von ihrem Aufmarschraum in der Eifel überwanden die Gebirgsjäger die Maas und erreichten den Oise-Aisne-Kanal bei Coucy le Chateau, wo sie heftige Stellungskämpfe führten. Besonders hervorgetan hat sich Major Seitz, der für seinen mutigen Einsatz am 5. August 1940 als Kommandeur des II. Bataillons des Gebirgsjägerregiments 99 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. In der Verleihungsbegründung wurde betont, dass Seitz während des Übergangs über den Oise-Aisne-Kanal, bei der Einnahme des Brückenkopfes bei Pommiers und der Eroberung der St. Amand-Ferme trotz eigener Verwundung und starker Verluste seines Bataillons entscheidend zum Erfolg beitrug. Sein persönlicher Einsatz führte zur endgültigen Durchbrechung der feindlichen Verteidigung und war von großer Bedeutung über den Rahmen seines Bataillons hinaus.
Der Kampf im Hochgebirge ist eine Herausforderung für Mensch und Material. Um im hochalpinen Gelände zu überleben und der Gebirgstruppe dienen zu können, benötigte man ganz spezielle Fähigkeiten. Dieser Band stellt neben den elitären Hochgebirgs-Jäger-Bataillonen und Tragtier-Einheiten auch besondere Waffengattungen wie die Gebirgspioniere oder die Gebirgsartillerie vor. Eine unvergleichliche Dokumentation, die zwei Jahrzehnte nach ihrer Erstveröffentlichung wieder lieferbar ist. Roland Kaltenegger hat sie sorgfältig überarbeitet und mit zahlreichen neuen Bildern versehen - besser und aufschlussreicher als je zuvor.
Die Schlachten am Isonzo
Österreich-Ungarns letzter Sieg vor dem Untergang der Donaumonarchie - Teil 1 1914-1916
- 240pages
- 9 heures de lecture
Bis zum Herbst 1917 hatten die Italiener elf Großangriffe am Isonzo unternommen, um Triest und Istrien zu erobern und bis nach Kärnten vorzudringen. Doch jeder dieser Angriffe wurde von den k. u. k. Truppen abgewehrt, die schließlich erschöpft und ohne ausreichenden Nachschub in ihren Hochgebirgsstellungen ausharrten, während die Italiener sich auf eine entscheidende Offensive vorbereiteten. In dieser kritischen Situation kam der deutsche Verbündete mit der 14. Armee zur Hilfe und startete eine Gegenoffensive zwischen Flitsch und Tolmein. Bereits einen Tag nach Beginn des Angriffs, am 25. Oktober 1917, waren alle Schlüsselstellungen an der Isonzofront in den Händen der Mittelmächte. Die Italiener zogen sich, geschlagen und kaum noch widerstandsfähig, über den Tagliamento bis zur Piave zurück, wo sie mit Unterstützung der Franzosen und Amerikaner eine neue Front aufbauten, da die Mittelmächte nicht energisch genug nachsetzten. Die 12. Isonzoschlacht, bekannt als „Wunder von Karfreit“, markierte Österreich-Ungarns letzten Sieg vor dem Untergang der Donaumonarchie, eingeleitet durch die gescheiterte Piaveschlacht der k. u. k. Armee im Jahr 1918 und die erfolgreiche italienische Gegenoffensive. Dies wird im zweiten Teil dieses umfangreichen Werkes über die Schlachten am Isonzo behandelt.
Die Todesinseln des Ionischen Meeres
Das Drama von Korfu und Kefalonia in Dokumenten und Zeitzeugenberichten 1943-1944
- 384pages
- 14 heures de lecture
Dies ist die Geschichte von Hauptmann Carl Rall. Am 2. Dezember 1913 in München geboren, wuchs er in Deutsch-Südwestafrika auf und trat nach seiner Rückkehr nach Deutschland im April 1932 als Freiwilliger in das 19. (bayerische) Infanterieregiment in Kempten ein. Mit der Aufstellung des Gebirgsjägerregiments 98 unter dem späteren Gerneralfeldmarschall Ferdinand Schörner im Jahr 1937 nach Garmisch-Partenkirchen versetzt, nahm er als Zugführer und Kompaniechef sowie als Bataillons- und Regimentsadjutant mit diesem Eliteregiment an den Feldzügen gegen Polen, Jugoslawien, Russland und auf dem Balkan teil. Als Führer der 11. Kompanie des Gebirgsjägerregiments 98 wurde er am 30. Januar 1943 für den entscheidenden Angriff am heißumkämpften Ssemaschcho, einem Berg im Waldkaukasus, mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Nach harten Abwehrkämpfen im Kaukasus und im Kubanbrückenkopf erlebte Carl Rall, am 20. April 1943 zum Hauptmann befördert, das Kriegsende neben Oberst Franz Pfeiffer als einer der Geheimnisträger des sagenumwobenen Reichsbankschatzes vom Walchensee. Nach dem Kriegsende war er als FDP-Politiker fast zwei Jahrzehnte Gemeinde- und Kreisrat in Garmisch-Partenkirchen, während es seine Tochter Michaela Geiger bis zur Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium brachte. Carl Rall verstarb am 25. November 1995 in seiner Heimatstadt Garmisch-Partenkirchen im Alter von 81 Jahren.
General der Gebirgstruppe Hans Kreysing
Vom Divisionskommandeur an der Eismeerfront zum Oberbefehlshaber der 8. Armee in Ungarn
Dies ist die Geschichte von General der Gebirgstruppe Hans Kreysing, geboren am 17. August 1890 in Göttingen. Nach dem Abitur trat er in das Hannoversche Jägerbataillon Nr. 10 ein und kämpfte im Ersten Weltkrieg im Deutschen Alpenkorps. Als Kompaniechef im Freikorps „Kirchheim“ setzte er sich für den Schutz der deutschen Ostgrenze ein, bevor er 1920 als Hauptmann in die Reichswehr übernommen wurde. Ab 1934 war er Kommandeur des III. Bataillons des Infanterieregiments 16 und wurde 1936 Regimentskommandeur. Er erzielte bedeutende Erfolge im Polen- und Westfeldzug, insbesondere beim Luftlandeunternehmen auf Rotterdam, wofür er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. 1940 übernahm er die 3. Gebirgsdivision an der Eismeerfront und im Nordabschnitt der Ostfront. Nach der Einkesselung der 6. Armee in Stalingrad wurde er an den Don verlegt. Für die Bindung von drei sowjetischen Korps und die Zerschlagung des Einschlussringes um Millerowo erhielt er das 183. Eichenlaub zum Ritterkreuz. Nach schweren Rückzugskämpfen übernahm er 1944 den Oberbefehl über die 8. Armee und kämpfte in Rumänien und Ungarn. Am Ende des Krieges begab sich Kreysing in britische Kriegsgefangenschaft und verstarb am 14. April 1969 nach schwerer Krankheit.
Die Alpenfestung
- 496pages
- 18 heures de lecture
März 1944. Der Krieg war entschieden. Um den Glauben an den Endsieg aufrechtzuerhalten, erklärte Hitler viele Städte zu „Festungen“, die bis zum letzten Mann verteidigt werden sollten – ein fataler Fehler, der unzählige Soldaten das Leben kostete. Die deutsche Propaganda überzeugte die US-amerikanische Führung, dass das Deutsche Reich eine gewaltige Verteidigungsstellung in den Alpen errichten würde – die „Alpenfestung“. Obwohl es keine tatsächlichen Bauvorhaben gab, hatten sich kurz vor Kriegsende 300.000 Soldaten der Wehrmacht und Waffen-SS sowie Teile der Parteielite in die Berge zurückgezogen, um das Ende der „widernatürlichen Koalition“ der Alliierten abzuwarten. Das Projekt „Kernfestung Alpen“, von Hitler am 24. April 1945 genehmigt, beunruhigte die Westalliierten so sehr, dass US-Oberbefehlshaber Eisenhower vom geplanten Sturm auf Berlin abließ und seine Kräfte auf dieses vermeintlich letzte Bollwerk des Nationalsozialismus konzentrierte. Diese Entscheidung hatte gravierende Folgen für die Weltgeschichte. War die „Alpenfestung“ tatsächlich eine Bedrohung oder jagten die Amerikaner einem Phantom nach?
Deutsche Gebirgstruppen im Ersten Weltkrieg
Von den Dolomiten nach Verdun - Von den Karpaten zum Isonzo
- 400pages
- 14 heures de lecture
Am 19. Mai 1915 wurde das Deutsche Alpenkorps bei Augsburg gegründet, um den Südtiroler und Kärntner Alpenraum vor italienischen Übergriffen zu schützen. Angeführt von Generalleutnant Krafft von Dellmensingen, entwickelte sich dieses Elitekorps, dem auch Erwin Rommel und Pater Rupert Mayer SJ angehörten. Nach Italiens Kriegserklärung an Österreich-Ungarn am 23. Mai 1915 zogen die ersten Truppen nach Südtirol, um die Front gegen einen erwarteten italienischen Großangriff zu sichern. Das Alpenkorps bewährte sich in den heftigen Kämpfen der Dolomiten und wurde im Oktober 1915 im Feldzug gegen Serbien eingesetzt, der mit der Schlacht auf dem Amselfeld endete. Nach der Besetzung Serbiens wurde das Alpenkorps 1916 an die rumänische Karpatenfront verlegt, wo es den Russen den Einbruch nach Ungarn verweigerte. Im Jahr 1917 kämpfte es an drei Fronten: in den Vogesen, erneut in Rumänien und am Isonzo. 1918 war es in Flandern, an der Somme und schließlich an der bulgarischen Front aktiv. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns drohte den Truppen die Gefangenschaft, doch sie entwaffneten sich beim Rückzug aus Ungarn nicht und erreichten die Heimat. Dieses Werk basiert auf intensivem Quellenstudium und der Einsichtnahme in bislang unbekannte Archivalien.
Totenkopf & Edelweiß
- 376pages
- 14 heures de lecture
Artur Phleps gehörte zu den ungewöhnlichsten militärischen Führungspersönlichkeiten des Zweiten Weltkriegs. Zunächst in kaiserlichen österreichischen, nach dem Ersten Weltkrieg in rumänischen Diensten, ging Phleps im Jahr 1940 nach Deutschland, um zur deutschen Wehrmacht überzutreten. Diese teilte ihn zunächst dem Stab der SS-Division „Wiking“ zu. Später trat er in die SS ein. Himmler beförderte Phleps im Frühjahr 1942 zum SS-Gruppenführer und ermächtigte ihn, aus den volksdeutschen Minderheiten in Jugoslawien, Ungarn und Rumänien eine neue SS-Einheit aufzustellen. Aus dieser Einheit ging 1942 die SS-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ hervor, die bereits im Herbst 1942 zum Einsatz kam. Phleps waren aber später nicht nur seine eigene Division unterstellt, sondern auch Heeresteile der Wehrmacht sowie die 13. Waffen-SS-Gebirgs-Division „Handschar“, die aus muslimischen Bosniaken bestand. Eine der wichtigsten Aufgaben wurde im Laufe der Zeit die Bekämpfung der irregulären Partisanengruppen auf dem Balkan, insbesondere in Nordserbien. Diese Aufgabe führten auch zu in der späteren Historiographie umstrittenen Einsätzen, deren Spätfolgen noch der spätere österreichische Bundespräsident Kurt Waldheim zu spüren bekam, dem all zu enge Kontakte zu der Division „Prinz Eugen“ vorgeworfen wurden. Der bekannte Militärhistoriker Kaltenegger hat ein Buch geschrieben, das unverzichtbar ist für das Verständnis des Zweiten Weltkriegs in Südosteuropa.
Gefangen im russischen Winter
- 365pages
- 13 heures de lecture
Am 22. Juni 1941 trat die deutsche Wehrmacht zum Angriff auf die Sowjetunion an. Damit begann die Eskalation zum Weltkrieg mit Schauplätzen auf nahezu der ganzen Erde. Ein Schwerpunkt der Operationen lag im Südabschnitt der Ostfront. In wechselseitigen Offensiven wurde dort verbissen gekämpft - auch im bitterkalten Winter 1941/42. Ziel der Deutschen war der Zugang zu den Erdölfeldern am Kaspischen Meer.Der Sachbuchautor und Militärhistoriker Roland Kaltenegger hat mit über 20 sorgfältig recherchierten Büchern über bis dahin ungeklärte Fragen zum Zweiten Weltkrieg im In- und Ausland großes Aufsehen erregt. Hier zeichnet er das Geschehen an einem Brennpunkt der Kriegsereignisse anhand bisher unveröffentlichter Text- und Bilddokumente sowie Zeitzeugenaussagen nach und beleuchtet die Hintergründe.
Es gibt zahlreiche Gesamtdarstellungen der deutschen Gebirgstruppe, jedoch fehlte eine klare Dokumentation von Verbänden mit speziellen Aufgaben und Funktionen. Dieser Band schließt diese Lücke, indem er neben den elitären Hochgebirgs-Jäger-Bataillonen und Tragtier-Einheiten auch besondere Waffengattungen wie Gebirgspioniere und Gebirgsartillerie vorstellt. Die Geschichte der italienischen Gebirgsdivision „Monte Rosa“ und der Tiroler Standschützen von 1944 ergänzt die umfassende Darstellung, die mit 300 Abbildungen angereichert ist und einen wertvollen Beitrag zur Geschichte der Spezial- und Eliteeinheiten leistet. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie die Ausbildung der Gebirgsjäger, die Hochgebirgs-Jäger-Bataillone, die Heeresbergführer, die Tragtier-Einheiten, die Gebirgsartillerie und die Gebirgspioniere. Zudem werden die Alpini-Division „Monte Rosa“ sowie die Tiroler Standschützen behandelt. Ein spezieller Abschnitt widmet sich dem Edelweiß-Abzeichen in verschiedenen militärischen Kontexten. Die Anmerkungen und die Bibliographie bieten weiterführende Informationen zu Monografien, Zeitschriften und Archiven.
Krieg in der Arktis
- 398pages
- 14 heures de lecture
Der bekannte Gebirgstruppen-Historiker führt die Darstellung der Kämpfe zwischen Deutscher Wehrmacht und Roter Armee im hohen Norden fort. In packender Weise gelingt es ihm, sowohl die militärischen Ereignisse als auch die menschliche Ebene für den heutigen Leser nachvollziehbar zu machen. Im Frühjahr 1942 starten die sowjetischen Truppen an der Nordfront einen Großangriff, um die Lappland-Armee unter Generaloberst Dietl vor Murmansk und in Karelien einzuschließen. Trotz aller Anstrengungen bleibt der Versuch jedoch vergeblich. Die Gebirgsjäger weichen in der „Winterschlacht im Mai“ nicht zurück und halten die Front bis zum Sommer 1944. Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz von Generaloberst Dietl übernimmt General Lothar Rendulic die 20. Gebirgsarmee. Als Finnland im Herbst 1944 gezwungen ist, aus dem Krieg auszuscheiden und Frieden mit der Sowjetunion zu schließen, gelingt es Rendulic, seine Truppen trotz des Drucks der Roten Armee geordnet und mit geringen Verlusten zurückzunehmen. Hitler bestätigt daraufhin seine Einschätzung, dass die Lappland-Armee „die beste Armee Deutschlands“ sei. Diese Meinung teilt auch Premier Churchill, der die im Sommer 1945 noch intakte Lappland-Armee über die Kapitulation hinaus bewaffnet und ausgerüstet ließ, um sie als Druckmittel gegen Stalins expansive Politik zu nutzen.
Operation Alpenfestung
- 432pages
- 16 heures de lecture
Generaloberst Dietl
- 457pages
- 16 heures de lecture
Gebirgssoldaten unter dem Zeichen des Enzian
- 408pages
- 15 heures de lecture
Die Stammdivision der deutschen Gebirgstruppe
- 375pages
- 14 heures de lecture
Die Geschichte der deutschen Gebirgstruppe 1915 [neunzehnhundertfünfzehn] bis heute
- 309pages
- 11 heures de lecture
Blutende Fronten
Truppenärzte, Sanitäter und Rotkreuzschwestern im Zweiten Weltkrieg
- 380pages
- 14 heures de lecture
Dieses Buch präsentiert eine andere Perspektive auf den Krieg, fernab von heroischen Erzählungen. Es schildert das brutale Leben im Graben- und Stellungskrieg, geprägt von Schlamm, Wasser und Ratten, und die unerträglichen Märsche während der „Blitzkriege“, die das Dasein der Frontsoldaten zur Hölle machen. Der Fokus liegt nicht auf den großen Siegen der Generäle, sondern auf den stillen Pflichten der Menschen, die durch den Krieg zusammengeführt wurden und oft schon vor dem ersten Angriff ahnen, dass sie am Abend tot sein könnten. Die Darstellung konzentriert sich auf die leidenden Frontsoldaten, die überforderten Truppenärzte und Sanitäter sowie die Rotkreuzschwestern, die im Chaos des Krieges ihr eigenes Schicksal und ihre Ängste erleben. Es wird thematisiert, wie sie mit Gewissensqualen und Sehnsüchten am Rande der menschlichen Existenz kämpfen. Der Tod wird zur unausweichlichen Realität, wenn Mann gegen Mann steht, und die entscheidende Frage bleibt: „Soll, ja muss ich töten, um nicht selbst getötet zu werden?“ Das Ziel jedes Krieges bleibt konstant: den Feind zu besiegen. Ein Soldat tötet auf Befehl, um sein eigenes Überleben zu sichern. Diese erschreckende Realität offenbart die schmutzigen Seiten des Krieges und zeigt ein Bild, das dem harten Soldatenalltag näher ist als das verzerrte Heldentum, das oft nach dem Zweiten Weltkrieg propagiert wurde.





















