The author shares her experience of the essential purpose of intensive psychotherapy as it has been shaped over her many years as a psychiatrist, psychoanalyst and teacher. She sets forth a theoretical frame in straightforward and unmystical language without minimizing the complexities of demand that therapy makes on both patient and therapist
"Hilde Bruch verdeutlicht uns die Paradoxien des 'Rätsels Magersucht' in einer knappen klaren Prosa. Sie gilt mit Recht als internationale Autorität auf dem Gebiet der Eßstörungen. Zugleich führt sie uns in die schwierigen Probleme ein, die uns die Therapie dieser Mädchen aufgibt. An diese Probleme stößt tritt Hilde Bruch als eine Analytikerin heran, die sich im Laufe ihres Lebens für viele Entwicklungen und neue Erkenntnisse offengehalten hat. Insbesondere Harry Stack Sullivan, ihr großer Lehrmeister, eröffnete ihr den Blick für das zwischenmenschliche, und das heißt vor allem: familiäre Spannungsfeld, in dem viele schwer gestörte und vor allem auch eßgestörte Patienten zu leben haben."
Hilde Bruch gilt als führende Autorität auf dem Gebiet der Eßstörungen. Ihre Veröffentlichungen über die Magersucht haben internationale Anerkennung gefunden und die Therapie dieser gravierenden Störung nachhaltig beeinflußt. Dieses Buch ist gleichsam eine Synthese der vierzigjährigen Pionierarbeit Hilde Bruchs auf dem Gebiet der Fehlernährung, vor allem der Fett- und Magersucht. Es wird von Fachleuten als 'das endgültige Buch über Eßstörungen' bezeichnet, das modernes biologisches Denken, ein eklektisches Verständnis der psychodynamischen Theorie und eine von Wissen und Weisheit geprägte Auffassung von der Einzigartigkeit des menschlichen Individuums widerspiegelt. Das mit vielen Beispielen aus der therapeutischen Praxis angereicherte Buch kann gleichermaßen für Fachleute und Laien eine anregende, hilfreiche Lektüre sein.
Diese posthume Sammlung von Fallmaterialien veranschaulicht die Behandlungsmethode, die die Psychiaterin Bruch erfolgreich bei Patienten mit der Essstörung Anorexie anwendete. Bruch gewährt dem Leser Einblick in die therapeutische Interaktion zwischen ihren Patienten, die sich in dem befinden, was sie als "den unermüdlichen Streben nach Dünnheit" beschreibt. Sie betont die Gesprächsatmosphäre der Therapie und verwirft bisher erfolglose Ansätze der Psychoanalyse und Verhaltensmodifikation, um ihren Patienten zur Heilung zu verhelfen. Die dramatischen Dialoge in den präsentierten Fällen ermöglichen es uns, diese verzweifelten jungen anorexischen Frauen individuell zu hören, wie sie ihre gehemmt Entwicklung unter der Anleitung einer mitfühlenden Ärztin erkunden, die sie auf dem Weg zur Genesung begleitet.