Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (InstitutfürdeutscheLiteratur), Veranstaltung: HS Der Liebes- und Abenteuerroman des Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Melusine Thürings von Ringoltingen steht in einer langen Tradition von Literatur über Wasserfrauen. Mindestens seit der Antike ist das Element Wasser eng mit dem Weiblichen verbunden, sowohl in seiner positiven Bedeutung als lebensspendend und rettend, als auch in der negativen, verschlingenden und todbringenden. Im ersten Kapitel soll es um die Symbolik und Entwicklung der Wasserfrau bis zum Mittelalter gehen, aber auch um das Frauenbild der Zeit, da dieses meist eng mit dem aktuellen Bild der Wasserfrau zusammenhängt. Im zweiten Kapitel stellt sich die Frage, welche Eigenschaften dieser Naturwesen Melusine hat und wie sich diese mit ihrem Leben in der Menschenwelt vereinbaren lassen. Besonders ihre Funktion als Mutter und Ehefrau, sowie ihr Wunsch nach Erlösung stehen hier im Vordergrund. Die These dabei ist, dass Melusine zwar durchaus eine Wasserfrau mit allen ihren positiven und negativen Eigenschaften ist, durch die Möglichkeit der Erlösung aber gewissermaßen entdämonisiert und verchristlicht wird. Man könnte auch von einer beginnenden Domestizierung des Naturwesens Wasserfraü sprechen, denn ihre Erlösung hängt nicht von ihrem Handeln ab, sondern von dem ihres Mannes. So hat er nur noch zu befürchten, dass sie ihn verlässt, aber direkt gefährlich wird sie ihm, im Gegensatz zu den männermordenden Sirenen und Nixen, nicht mehr.
Daniela Rabe Livres






Komik in Wolframs von Eschenbach "Parzival und Willehalm"
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,8, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die verschiedenen Komikformen in Wolframs von Eschenbach Parzival und Willehalm analysiert, und ihre Funktionen untersucht werden. Um den Begriff "Komik" für diese Arbeit definieren zu können, werden zunächst die wichtigsten Komiktheorien vorgestellt. Da der Witz sich in vielen Punkten von der Komik unterscheidet, wird er in einem eigenen Kapitel definiert. Danach folgt ein kurzer Überblick über Lachkultur und populäre Komikmotive des Mittelalters. Die Interpretation der Komik in Wolframs beiden Werken unterteilt sich in Witze, Parodie, Erotik und Gewaltkomik und komische Figuren. Am Ende jeden Kapitels folgt eine kurze Zusammenfassung und ein Vergleich der Werke miteinander.
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Informatik - Angewandte Informatik, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit bietet eine Einführung in GIT und Beschreibung der wichtigen und besonderen Features. Einfach gesagt ist Git ein Versionskontrollsystem. Andere bekannte Systeme sind beispielsweise SVN, CVS oder Bazaar. Man kann diese Systeme in zwei Gruppen unterteilen:Zentrale und dezentrale (verteilte) Systeme. Git gehört in die Gruppe der verteilten Versionskontrollsysteme. In zentralen Systemen gibt es einen Hauptserver, auf dem das Projekt liegt und mit dem sich jeder Entwickler immer wieder verbindet, um seine Änderungen einzupflegen oder sich die aktuelle Version herunterzuladen. Im Gegensatz hierzu gibt es bei verteilten Versionskontrollsystemen wie Git diverse gleichwertige Instanzen des Repositorys. Jeder Entwickler verfügt über eine vollständige lokale Kopie des Projekts, was zum Einen den Vorteil hat, dass auch ohne permanente Verbindung zum Server gearbeitet werden kann, zum Anderen ist es sicherer. Im Falle, dass der Server zeitweise ausfällt oder sogar ganz und gar beschädigt wird, kann trotzdem weiter an dem Projekt gearbeitet werden und es gäbe weiterhin noch aktuelle Kopien des Projekts. In der Praxis existiert wohl in den meisten Fällen aber doch ein zentrales Repository, mit dem die Entwickler ihre lokalen Repositories synchronisieren, da so der Austausch zwischen den Entwicklern erleichtert wird. Wer also eine Änderung vornehmen möchte, lädt sich eine vollständige Kopie der aktuellen Version herunter, bearbeitet diese und schickt sie anschließend wieder an den Server zurück. Durch die lokale Kopie können alle Vorgänge, außer der Synchronisation mit dem entfernten Repository, lokal stattfinden. Sogar Commits und Checkouts finden bei Git zunächst lokal statt (dazu später mehr), genau wie das Einsehen oder Bearbeiten der Versionsgeschichte oder der Wechsel in einen anderen Branch. Eine Internetverbindung ist demzufolge nur selten notwendig.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der nun folgenden Darlegungen soll der literarische Einfluss der Brüder Grimm in ihren Kinder- und Hausmärchen sein. Es stellt sich die Frage, welcher Titel ihnen am ehesten gerecht wird, da sie sich selbst ausdrücklich als Sammler bezeichneten. Die moderne Märchenforschung aber zeigt, dass die Grimms die Märchen nicht nur nacherzählt haben, sondern dass man ihnen eine weitaus größere dichterische Bedeutung zusprechen muss. Im Verlauf der Ausführungen soll versucht werden die stileigenen Merkmale der Grimms herauszuarbeiten und zu analysieren, ob ihnen der literarische Rang eines Autoren gebührt. Unser Vorhaben ist es nun, den Anteil der Grimms an den 1812 erstmals veröffentlichten Märchen im historischen, sprachlichen und literaturwissenschaftlichen Kontext zu untersuchen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der nun folgenden Darlegung soll das in der aventiurehaften Dietrichepik auftretende Motiv der Zagheit Dietrichs von Bern sein. Es stellen sich die Fragen: Wie und warum entstand dieses Motiv? Wozu wurde es eingesetzt? Wie ist es in den Texten dargestellt? Im Verlauf der Ausführungen soll versucht werden zu zeigen, wie die Zagheit in den verschiedenen Texten ausgearbeitet wurde, welche Gründe für das Entstehen dieses Motivs in Frage kommen, und inwieweit ein »verzagter« Dietrich vom üblichen Heldenbild überhaupt abweicht. Ich möchte mich hierbei auf drei Texte aus der aventiurehaften Dietrichepik beschränken: Den Laurin, das Eckenlied, und den Rosengarten D. Hier zeigt sich die Verzagtheit Dietrichs in verschiedenen Situationen und Ausformungen, so dass diese Texte mir als Beispiele besonders geeignet erscheinen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der nun folgenden Darlegung soll die Heldendichtung des Codex Regius sein, insbesondere die Atlakviða in groenlenzkä und das Hamðismál . Zuerst möchte ich der Frage nachgehen, wie Heldendichtung überhaupt zu definieren ist. Dafür werde ich erst versuchen, die Begriffe Heldendichtung und Held im allgemeinen, anhand von verschiedenen Beispielen der europäischen Heldendichtung, zu erläutern. Danach möchte ich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der isländischen Heldendichtung zur europäischen herausfinden. Im zweiten Teil der Arbeit will ich die Ergebnisse auf zwei Heldenlieder des Codex Regius anwenden, nämlich die Atlakviða in groenlenzkä und das Hamðismál . Diese beiden Lieder scheinen mir hierfür besonders gut geeignet, da sie ein etwas unterschiedliches Heldenbild liefern. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutscheLiteratur), Veranstaltung: Der komische Roman des Spätmittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In Wittenwilers Ring, entstanden am Anfang des 15. Jahrhunderts, haben sowohl die Gewalt, die Obszönität, als auch die Komik und das Gelächter einen zentralen Platz. Die Geschichte des Bauern Bertschi Triefnas, der um seine Mätzli freit und sie schließlich auch heiratet, ist von Beginn an gewalttätig und gleichzeitig komisch, bis es am Ende zu einem äußerst brutalem und grotesken Krieg kommt. Die Gewalt ist fast immer komisch inszeniert, gleichzeitig üben die Figuren Gewalt aus, indem sie andere verlachen. Auch der Leser lacht über die Figuren, nicht mit ihnen. Untersucht werden soll, wie genau Lachen und Gewalt hier zusammenhängen, welche Auswirkungen die Komik auf die Gewalt hat, wie die Gewalt dargestellt wird und warum sie komisch wirkt. Dazu sollen zunächst einige Begriffe, wie Gewalt, Komik, Groteske, Gelächter und Obszönität, definiert werden. Im zweiten Kapitel sollen die Formen der Gewaltkomik, die obszöne und die groteske Gewalt, gezeigt und an Beispielen erläutert werden. Im letzten Kapitel soll es dann um die Funktionen dieser komischen Gewalt gehen, besonders im Hinblick darauf, dass der Ring eigentlich wie eine Didaxe aufgebaut ist, wo man Komik normalerweise selten findet.