In den ersten Jahren ihres aufblühenden Lebens lernen sich Pepita und Juan auf Mallorca kennen. Ihre junge Liebe endet gezwungenermaßen nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Rafael. Der moralische, strenge Einfluss der katholischen Kirche und die bäuerlich-konservative Einstellung der Eltern führen zur Vertreibung Juans. Er landet auf Umwegen in Argentinien. Um zu überleben, nimmt er alle möglichen Arbeiten an, auch als Komparse in verschiedenen Filmen. Er lebt die freie argentinische Lebensart. Eines Tages lernt er beim Tangotanz Jésica kennen. Nach einiger Zeit des Kennenlernens lädt sie ihn in die Weiten der argentinischen Pampa ein, wo ihre Eltern eine große Hacienda besitzen. Pepita ergibt sich dem Druck der Familie und heiratet den von den Eltern gewünschten Mann. Ein Jahr später stirbt der kleine Rafael an einer unheilbaren Krankheit. Fünfzig Jahre später kommt Juan als vermögender Mann nach Mallorca zurück, in der Absicht, zu Ehren seines verstorbenen Sohnes eine Fundación zu gründen. Er möchte Kindern, denen die Sonnenseite des Lebens nicht vergönnt ist, einen besseren Start ins Leben ermöglichen. Der Blick auf einen prachtvollen Jacarandabaum verändert nicht nur Juans Leben, auch lernt er den Zauber und die Schönheiten der Insel erneut kennen ...
Rolf-Günther Orfgen Livres



... ein Haus in der Südstadt ...
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In einem wunderschönen Haus im Gründerzeitviertel Bonns leben neun Menschen in sechs Wohnungen zur Miete. In verschiedenen Kapiteln erfahren wir einiges aus ihrem Leben. Unterschiedliche Menschen, vom Rentner bis zur Dragqueen, haben hier ihren Platz gefunden und leben in einer Hausgemeinschaft, ohne die Nachbarn wirklich zu kennen. Aber das ändert sich nach einem Anschlag von Menschen mit rechtsnationaler Gesinnung. Nun begegnet man sich erstmalig wirklich und ist sich einig: Es muss etwas geschehen ...
The Red Lady of Cape Cod ...
- 112pages
- 4 heures de lecture
Die Idee eines amerikanischen Herausgebers, verschiedene US-Autoren zu ausgewählten Gemälden von EDWARD HOPPER Geschichten verfassen zu lassen, fand ich sehr interessant. Der für das Bild CAPE COD MORNING (1950) vorgesehene Autor war nicht in der Lage rechtzeitig eine Geschichte zu liefern. Da mich die eigenartigen, oft mysteriös und geheimnisvoll gestalteten Bilder von Edward Hopper schon immer fasziniert haben, fand ich die Idee reizvoll, meine Geschichte zu dem Bild zu erzählen. Die junge Brenda, Tochter irischer Auswanderer, schaut gespannt und mit sehnsuchtsvollen Blicken in die Weite ... Diese Geschichte beginnt zur Zeit der großen Hungersnot Ende des 19. Jahrhunderts in Irland und beschreibt die Auswanderungswelle nach Amerika und die Zeit danach ...