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Lars Allstadt

    Die zivilrechtlichen Aspekte des Immobilienverzehrkreditvertrages.
    • 2020

      Die zivilrechtlichen Aspekte des Immobilienverzehrkreditvertrages.

      Eine rechtsdogmatische Untersuchung unter Einbeziehung der US-amerikanischen Rechtslage.

      • 477pages
      • 17 heures de lecture

      Die Arbeit untersucht die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen des Immobilienverzehrkreditvertrages gemäß § 491 Abs. 3 S. 4 BGB, unter Einbeziehung der US-amerikanischen Reverse Mortgage. Der Autor klassifiziert den Vertrag als Darlehensvertrag mit lebenslanger Bindung, wobei die Haftung des Darlehensnehmers auf dessen Wohnimmobilie beschränkt ist. Durch die Auslegung des Tatbestandes wird der Vertrag in die Systematik des BGB eingeordnet, und die dogmatischen Grundlagen werden herausgearbeitet. Nach einer Analyse der Risikostruktur und möglicher Wirksamkeitshindernisse wird die dogmatische Konstruktion der Haftungsbeschränkung sowie die Wirksamkeit vertraglich vereinbarter außerordentlicher Kündigungsgründe (sog. „default events“) und das Prozedere nach Fälligkeit behandelt. Abschließend werden die Schwächen des Verbraucherschutzsystems de lege lata aufgezeigt, gefolgt von einem Regelungsvorschlag de lege ferenda. Die Gliederung umfasst die Einleitung mit Problemaufriss, die wirtschaftlichen Grundlagen des Immobilienverzehrs, die Reverse Mortgage im US-Recht, die Grundlagen des Immobilienverzehrkreditvertrages im deutschen Recht, den Verbraucherschutz sowie eine Zusammenfassung in Thesen. Ein Literaturverzeichnis und ein Sachregister runden die Arbeit ab.

      Die zivilrechtlichen Aspekte des Immobilienverzehrkreditvertrages.