Erinnerungen an die Kindheit und Jugend der Jahrgang 1942, geprägt von Trümmern, Hunger und Entbehrungen. Trotz der Herausforderungen erlebten die jungen Menschen Freude beim Spielen und in der Schule. Sie träumten von einer besseren Zukunft, während sie modische Petticoats und Nietenhosen trugen und erste Liebesgeschichten erlebten.
Aufgeregt und erwartungsvoll, so blickten wir damals in die Zukunft! Erinnern Sie sich mit uns an die ersten 18 Lebensjahre – an Ihre Kindheit und Jugend! Jahrgang 1942 - das war die Generation, deren Start ins Leben nicht gerade optimal war. Sie wissen schon: Trümmer, Hunger, Stromsperre und Lebertran. Trotz Mangels spielten wir mit großem Vergnügen und die Schulspeisung half uns, satt zu werden. Manchmal gab es sogar Brausepulver oder Rumkugeln. Als Jugendliche waren wir halbstark und verliebt. Wir trugen Petticoats und Nietenhosen. Und wir glaubten daran, dass es aufwärts geht.
Lassen Sie sich von der Neuerscheinung mitnehmen auf eine Reise durch die Entwicklung des Nahverkehrs in der Messestadt Leipzig. Beginnend mit der „Sänfteträger-Compagnie“ im frühen 18. Jahrhundert, über die „Pferde-Eisenbahn“ und den O-Bus, bis hin zur heutigen Leo-Liner-Straßenbahn - also, wenn man so will - drei Jahrhunderte bewegtes Leben. Technische Daten werden Sie in diesem Buch nur in Ausnahmefällen finden, und nur dort, wo es zum besseren Gesamtverständnis notwendig erscheint. Voranging kleine liebenswerte Geschichten und Anekdoten - eingebettet in den Rahmen des Leipziger Stadtverkehrs - sind es, von denen der Band erzählt. Da ist der Sänfteträger, der "für'n Sechser„ auch das Haar verschnitt und sein weit berühmtes Pflaster verkaufte. Vom Fiakerlenker werden Sie lesen und warum der gern einen “Umbogen" nahm, ebenso von der Dampferfahrt durch Leipzig oder vom Studentenulk auf der Pferdebahn. Natürlich kommt auch der gute alte Schaffner, der so herrlich die Haltestellen ausrief, zu seinem Recht.