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Philipp-Alexander Hirsch

    Das Verbrechen als Rechtsverletzung.
    • Das Verbrechen als Rechtsverletzung.

      Subjektive Rechte im Strafrecht.

      • 387pages
      • 14 heures de lecture

      Die Arbeit revidiert die vorherrschende Ansicht, wonach Kriminalunrecht normativ allein im Verhältnis von Täter und Staat vollzogen wird. Sie plädiert für einen Paradigmenwechsel im Strafrecht, um Verbrechen als Verletzung individueller Rechte und der Rechtsgemeinschaft zu verstehen. Dies schafft die Grundlage für eine normativ eigenständige Rolle des Opfers im Strafrecht und bietet einen kritischen Maßstab zur Bewertung des Straf- und Strafverfahrensrechts. Normativ betrachtet geschieht Kriminalunrecht nicht nur dem faktisch verletzten Opfer, sondern betrifft auch die staatlich verfasste Rechtsgemeinschaft. Die Arbeit argumentiert, dass das Opfer nicht bloß die „Leinwand“ ist, auf der sich das Unrecht zwischen Täter und Staat abspielt. Durch einen interdisziplinären Ansatz wird die Verletzung subjektiver Rechte von Verbrechensopfern als zentrales Element des Kriminalunrechts herausgearbeitet. Diese neue Theorie liefert ein Fundament für eine emanzipierte Stellung der Opfer und bietet einen kritischen Maßstab für das materielle Strafrecht, die Straftheorie und das Strafverfahren. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Kapitel, die sich mit der Rechtsverletzung, Statusverletzung und den Konsequenzen für das Strafrecht befassen. Abschließend wird die Bedeutung subjektiver Rechte und deren Anerkennung im Strafverfahren sowie im materiellen Strafrecht thematisiert.

      Das Verbrechen als Rechtsverletzung.