Transferpotenziale integrierter wohnungswirtschaftlicher Ansätze. Quartiersentwicklung am Beispiel Borsigplatz-West in der Dortmunder Nordstadt
Quartiersentwicklung am Beispiel 'Borsigplatz-West' in der Dortmunder Nordstadt
- 358pages
- 13 heures de lecture
Der Begriff des Quartiers bezeichnet räumlich und sozial abgegrenzte Einheiten innerhalb städtischer Gebiete. Quartiere sind Untereinheiten von Stadtteilen, die spezifische Merkmale und eine gewisse Eigenständigkeit aufweisen. Ihre Abgrenzung ist offen und resistent gegen feste Definitionen, wobei die subjektive Wahrnehmung des Betrachters entscheidend ist. In der Wohnungswirtschaft und Stadtplanung können Quartiere sowohl positive Synergien als auch negative Auswirkungen auf Nachbarquartiere und die Stadt insgesamt haben. Diese Untersuchung fokussiert auf benachteiligte Quartiere, am Beispiel von Borsigplatz-West in der Dortmunder Nordstadt, und zielt darauf ab, Szenarien für eine nachhaltige Quartiersentwicklung zu entwickeln und Transfermöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu wurde ein Kriterienkatalog zur objektiven Bewertung von Quartieren erstellt und potenzielle Akteure sowie Handlungsfelder definiert. Eine standardisierte Methodik zur Erhebung und Analyse von Quartiersdaten erleichtert Planungs- und Entscheidungsprozesse und ermöglicht den Vergleich von Quartieren, um Transferpotenziale zu identifizieren. Für die Umsetzung in gemischten Quartieren empfiehlt sich ein fünfstufiges Phasenmodell: Identifizierung, Analyse, Konzeption, Umsetzung sowie Monitoring und Evaluation.
