Vermeidung von Mehrfachbelastungen mit Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer
Eine Untersuchung im Verhältnis von Deutschland zu Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden
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Durch die Schaffung gemeinsamer Wirtschaftsräume entstehen internationale wirtschaftliche Verflechtungen auf unternehmerischer und persönlicher Ebene. Vermögen wird in verschiedenen Ländern investiert, und Wohnsitze werden verlagert, was zu grenzüberschreitenden Vermögensbesitzverhältnissen führt. In mehreren Ländern können steuerliche Anknüpfungsmerkmale entstehen, die Erbschaft- und Schenkungsteuern auslösen. Nationale Regelungen in Deutschland sind oft nicht ausreichend, um eine drohende Doppelbesteuerung zu vermeiden. Im Gegensatz zu Ertragsteuern ist das Netz der Doppelbesteuerungsabkommen im Bereich der Erbschaft- und Schenkungsteuern in Deutschland und international schwach ausgeprägt, was selbst innerhalb der EU hohe Doppelbesteuerungsrisiken birgt. Diese Problematik wird häufig erst erkannt, wenn eine Doppelbesteuerung tatsächlich eintritt. Die Untersuchung zeigt auf, wie das Risiko der Doppelbesteuerung im Verhältnis zu Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden minimiert werden kann, von der Entstehung der Steuer bis zur Ermittlung der finalen Steuerschuld. Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Problemstellung, das deutsche internationale Erbschafts- und Schenkungsteuerrecht, die internationale Erbschafts- und Schenkungsteuer in den genannten Ländern, Ursachen der Doppelbesteuerung, sowie Detailanalysen und Gestaltungsoptionen für die Übertragung von Anteilen und Vermögenswerten.
